Das Budget für die Küche: die Kosten im Überblick

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Die Kosten für eine Küche gestalten sich sehr unterschiedlich. Von einigen Hundert Euro bis hin zu mehreren Zehntausend Euro ist alles drin. Das hängt von den eigenen Vorstellungen und Wünschen ab. Die Preise variieren je nach Anbieter, Küchenmodell oder der jeweiligen Ausstattung stark.

Wer die Kosten im Rahmen halten will, sollte auf einige Aspekte gleich von Beginn an schauen. Wir zeigen Ihnen im folgenden Text, wie sich die Kosten für eine Küche zusammensetzen, wo die Kostenfallen sind und wie Sie clever planen, um bei Ihrer Traumküche sogar noch ein paar Euro einzusparen.

Küchen gibt es für jedes Budget. Ausstattung, Material und Ausführung beeinflussen den Preis © Photographee.eu, stock.adobe.com
Küchen gibt es für jedes Budget. Ausstattung, Material und Ausführung beeinflussen den Preis © Photographee.eu, stock.adobe.com

Im Vorfeld Budget festlegen

Küchen gibt es in jeder Preisklasse, das fängt unter 5.000 Euro an und kann bis über 50.000 Euro gehen. Damit die Küchenplanung finanziell nicht aus dem Ruder läuft, ist es wichtig, dass Sie im Vorfeld ein Budget festlegen. Bis zu dieser oberen Kostengrenze sollten alle Kosten, auch die Lieferung und Montage, abgedeckt sein.

Überlegen Sie sich, wie Sie das Geld aufbringen können. Sind es noch eine ganze Weile bis zum Küchenkauf, kann ein Sparplan noch etwas Geld in die Küchenkasse bringen. Vielleicht lassen sich verfügbare Ersparnisse auflösen. Dies ist oft auch eine kurzfristige Möglichkeit.

Wenn das Geld für den Küchenkauf nicht oder nicht ganz vorliegt, besteht die Möglichkeit, einen Kredit dafür aufzunehmen. Die Küchenstudios bieten ihren Kunden eine Händlerfinanzierung an. Prüfen Sie davor Angebote ihrer Hausbank oder einer Direktbank. Vergleiche eines sogenannten Konsumentenkredits gibt es auch auf entsprechenden Plattformen im Netz. Als Vergleichsgrundlage gilt der effektive Jahreszins. So vorbereitet, können Sie die Händlerfinanzierung gut einschätzen und sich für die beste Variante entscheiden.

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Kostenfaktoren beim Küchenkauf

Die Kosten für eine Küche verteilen sich grob zu 70 Prozent auf die Küchenmöbel und die Ausstattung, etwa 25 Prozent auf die Elektrogeräte und rund 5 Prozent entfallen auf Lieferung sowie Montage beziehungsweise eventuell auf die Entsorgung der alten Küche.

Material und Ausführung sind entscheidende Kostenfaktoren beim Küchenkauf. Eine Küche soll lange halten und sie wird in der Regel stark genutzt. Deshalb kommt es auf Qualität an. Diese gibt es für mehr und für weniger Geld. Wer sich beispielsweise eine Holzoptik wünscht, hat dazu mehrere Alternativen zur Auswahl, die sich im Preis stark unterscheiden. Die Massivholzküche ist sicher eine sehr hochwertige und gleichzeitig eine teure Wahl. Bestehen nur die Fronten und nicht der Korpus aus Holz, wird die Küche schon günstiger. Greift man nun auf Echtholzfurnier oder als Alternative auf täuschend echt aussehende Acrylfronten zurück, beeinflusst das den Preis deutlich. Auch bei den Arbeitsplatten gibt es je nach Material Preisunterschiede.

Welche Elektrogeräte zu einer Traumküche gehören, entscheidet jeder nach Geschmack und Anspruch © alfa27, stock.adobe.com
Welche Elektrogeräte zu einer Traumküche gehören, entscheidet jeder nach Geschmack und Anspruch © alfa27, stock.adobe.com

Elektrogeräte sind elementarer Bestandteil der Küche und unverzichtbar. Wer hier allerdings nicht unbedingt auf das neueste Modell mit allen modernen Funktionen setzt, kann einiges an Geld sparen. Auch Zusatzfunktionen wie Eiswürfelmaschinen in Kühlschränken oder Ähnliches treiben den Preis in die Höhe. Überlegen Sie sich genau, welche Funktionen sie benötigen und dann im Alltag auch nutzen. So mancher Dampfgarer wurde heiß ersehnt und in der Praxis dann wenig genutzt. Es müssen auch nicht alle Elektrogeräte auf dem gleich hohen Standard sein. Wer gerne kocht und weniger backt, kann beim Herd etwas mehr Ausstattung wählen, um dann beim Backofen einzusparen oder umgekehrt. Eventuell sind auch Multigeräte eine attraktive Alternative sein.

Zudem sollten die Kosten für die Lieferung und Montage sollten im Auge behalten werden. Auch wenn sie nicht einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen, können sie doch das Budget sprengen, wenn sie nicht im Voraus eingeplant wurden. Zudem gibt es auch hier Unterschiede, ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall. Bei manchen Küchenstudios ist die Lieferung und Montage im Preis inbegriffen. Andere hingegen berechnen für die Lieferung bis zu 500 Euro und für die Montage je nach Größe und Aufwand bis zu 2.000 Euro.

Auch die Größe der Küche beeinflusst den Preis. Eine Küche in U-Form bietet mehr Stauraum und benötigt daher mehr teure Schränke als eine Küchenzeile. Auch hier können durch eine geschickte Planung Kosten eingespart werden.

Die Küchenhersteller an sich agieren auf unterschiedlichen Preisniveaus. Wer auf die Kosten achten muss, sollte nur Hersteller in Betracht ziehen, die im mittleren oder unteren Preissegment Küchen anbieten. Der Fachhändler berät Sie entsprechend und zeigt Ihnen im Kostenrahmen liegende Küchen.

Wie setzt sich die Kostenaufteilung beim Küchenkauf zusammen?
Wie setzt sich die Kostenaufteilung beim Küchenkauf zusammen?

Einspar-Tipps für die Traumküche

Vergleichen Sie Angebote von mehreren Küchenstudios. Diese berechnen beispielsweise die Zusatzkosten wie Lieferung und Montage sehr unterschiedlich. Unter Umständen gibt es aktuelle Angebote, die eine identische Küche bei einem anderen Anbieter günstiger machen. Nutzen Sie den Angebotsvergleich für sich.

Die Langlebigkeit einer Küche wird vom Material bestimmt. Das heißt, um so besser die Qualität des Materials ist, desto länger hält die Küche. Setzen Sie im Zweifelsfall auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und verzichten Sie auf Spielereien.

Sehen Sie nicht nur die Kosten für die Küchenmöbel und die Elektrogeräte, sondern sehen das Projekt Küche komplett. Dazu gehören auch Steckdosen, Lampen oder andere Details. So verhindern Sie, dass die Kosten am Ende doch über dem Budget liegen.

Auch die Energiewerte von Elektrogeräten gehören in den Fokus. Sie verursachen Folgekosten, die Sie einplanen sollten.

Tipp: Schauen Sie nach gebrauchten Küchen. Vielleicht finden Sie ein gutes Angebot, das ihren Vorstellungen entspricht. Gebrauchte Küchen reduzieren die Kosten erheblich.

Die Kosten für Lieferung und Montage sollten ins Gesamtbudget eingerechnet werden © Kadmy, stock.adobe.com
Die Kosten für Lieferung und Montage sollten ins Gesamtbudget eingerechnet werden © Kadmy, stock.adobe.com

Preis je nach Küchenform

Günstige Einbauküchen werden schon ab unter 1.000 Euro angeboten. Noch günstiger sind kleine Pantryküchen, die bereits ab 400 Euro zu haben sind. Bei diesen Angeboten bestehen allerdings kaum Möglichkeiten, die Küche individuell zu gestalten.

Wer sich eine maßgeschneiderte Küche wünscht, muss mit Preisen ab ungefähr 4.000 Euro rechnen. Wobei eine hochwertige Küche mit Marken-Elektrogeräten locker zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegt. Für die Luxus-Variante kommen schnell 40.000 Euro und mehr zusammen.

Als Einstieg können Sie zum Beispiel eine Küchenzeile oder eine L-Form wählen, die Sie später erweitern können. Elektrogeräte lassen sich einfach austauschen und später durch höher wertige Modelle ersetzen. Prüfen Sie zukünftige Möglichkeiten für die Erweiterung oder Verbesserung ihrer Küche.

Checkliste Kosten:

  • Budget festlegen.
  • Finanzierung planen.
  • Nur Küchen im Preisniveau anschauen.
  • Ausstattung auf wirklichen Nutzen überprüfen.
  • Zusatzkosten beachten.
  • Gesamtkosten Küche im Blick haben.
  • Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten einplanen.
Exakte Maße sind bei der Küchenplanung grundlegend wichtig © Andy Dean, stock.adobe.com
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