Offene Küchen verbinden Wohn- und Kochbereich

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Eine offene Küche ist in den Wohnraum integriert. Dadurch werden Wohnzimmer und Kochbereich miteinander verbunden. Damit das im Alltag gut funktioniert, sind einige Aspekte der unterschiedlichen Nutzung genau zu betrachten. So wird gewährleistet, dass zum Beispiel Gerüche und Geräusche beim Kochen nicht als störend empfunden werden.

Der Esstisch verbindet hier Küchen- und Wohnbereich © slavun, stock.adobe.com
Der Esstisch verbindet hier Küchen- und Wohnbereich © slavun, stock.adobe.com

Bei der optischen Gestaltung ist es wichtig, dass durch die passende Einrichtung eine Einheit entsteht. Die beiden funktional getrennten Bereiche werden in einem großzügigen Raum gestalterisch verbunden.

Der große Vorteil einer offenen Küche besteht in der Möglichkeit zur Kommunikation. Die Köchin oder der Koch sind im Kreis der Familie oder der Besucher integriert, sie können an den Gesprächen teilhaben.

Offene Küche

Vorteile

  • kommunikativ
  • repräsentativ
  • Kinder im Blick
  • hohe Gestaltungsfreiheit
  • Wohnlichkeit in der Küche
  • geselliges Zentrum der Familie

Nachteile

  • Küchengeräusche und Gerüche stören im Wohnbereich
  • Unordnung sichtbar

Wir zeigen Ihnen im folgenden Beitrag, auf welche Details Sie besonders achten sollten. Zudem erhalten Sie Gestaltungs-Tipps für eine gelungene, offene Küchensituation.

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Kochinsel als Mittelpunkt

Eine Kochinsel eignet sich bestens als Bindeglied zwischen Kochen und Wohnen. Die frei zugänglichen Kochfelder sind praktisch und komfortabel beim Kochen. Zudem bietet die Kochinsel auch zusätzliche Arbeitsfläche, die genutzt werden kann.

Kombiniert mit einer Sitzgelegenheit findet auch die Familie oder der Besuch am Ort des Kochgeschehens einen Platz. Das Kochen wird so zum kommunikativen Mittelpunkt. Die Kinder berichten von der Schule, während Vater oder Mutter das Essen zubereiten. Der Besuch unterhält sich mit dem Gastgeber, während dieser das Menü zaubert.

Offener Wohnraum gibt Einblicke

Wenn Küche und Wohnzimmer eine offene Einheit bilden, bedeutet das ebenfalls, dass Küchengeräte, der Abwasch oder Essensreste sichtbar sind. Zu einer offenen Küchengestaltung gehört also auch immer eine gewisse Ordnung. Bei der Planung sind deshalb Schränke und Stauraum wichtige Themen.

Für kleinere Küchengeräte wie Mixer und Pürierstab, Hilfsmittel wie Backformen und Schüsseln oder auch Putzutensilien sollten Sie ausreichend Stauraum einplanen. Wenn genügend Ober- und Unterschränke, Schubladen und Fächer vorhanden sind, dann ist auch leichter Ordnung zu halten.

Eine harmonische Gestaltung verbindet Koch- und Wohnbereich zu einer optischen Einheit © 2mmedia, stock.adobe.com
Eine harmonische Gestaltung verbindet Koch- und Wohnbereich zu einer optischen Einheit © 2mmedia, stock.adobe.com

Hochwertige Küchengeräte

Wird in einem Raum gekocht und gemütlich zusammengesessen, dann können Essensgerüche oder laute Küchengeräusche stören. Daher ist es bedeutsam, auf hochwertige Küchengeräte zu achten.

Besonders auf die Dunstabzugshaube ist das Augenmerk zu richten. Denn diese sollte Gerüche zuverlässig aufnehmen und filtern. Eine effizient arbeitende Dunstabzugshaube sorgt für eine angenehme Raumluft. Da sie für diese Arbeit während des Kochens ständig in Betrieb ist, ist ein niedriger Geräuschpegel des Geräts entscheidend.

Auch geräuscharm arbeitende Geschirrspüler und Kühlschränke tragen in einer offenen Küche zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Die Gestaltung einer offenen Küche: worauf sollte man achten?
Die Gestaltung einer offenen Küche: worauf sollte man achten?

Gestaltung schafft Verbindung

Soll der Küchenbereich in das Ess- und Wohnzimmer integriert werden, ist auf eine einheitliche Gestaltung zu achten. Der einheitliche Look fügt beide Bereiche zu einem Ganzen zusammen.

Diese optische Einheit kann über Farben, sich wiederholende Materialien und Texturen erreicht werden. Holz oder Stein kann sich beispielsweise in der Gestaltung der Küchenfronten sowie Arbeitsflächen und im Wohnbereich wiederfinden. Das gewählte Farbschema sollte über beide Bereiche konsequent verfolgt werden. Herrschen im Wohnbereich zum Beispiel helle Farbtöne vor, dann sollte dies auch in der Küchenzone so sein.

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Akzente beleben das Interieur. Bei einer offenen Küche ist darauf zu achten, dass optische Akzente über den gesamten Raum verteilt werden, also auch in der Küche. Einzeln eingesetzte Dekoartikel können die Bereiche optisch zusammenführen.

Besonders verbindend ist ein einheitlicher Bodenbelag im Koch- wie im Wohnbereich. Da die Anforderungen an den Bodenbelag in der Küche andere sind als im Wohnzimmer, ist hier besonders auf die Küchennutzung zu achten.

Moderne Küchenschränke müssen sich hinter den Wohnzimmerschränken nicht verstecken. Ist der Stil aufeinander abgestimmt, ergibt sich ein harmonisches Wohnkonzept.

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Offen und doch zoniert

Bei offenen Grundrissen kann es sinnvoll sein, den Raum optisch in Bereiche zu zonieren. Eine Möglichkeit ist die oben erwähnte Kochinsel. An ihr wird einerseits gekocht und vorbereitet und andererseits gegessen und gemütlich gesessen. So bildet die Kochinsel den Übergang der verschiedenen Bereiche und macht diesen erlebbar.

Auch die Küchenform kann als Zonierung fungieren. Charakteristisch für eine offene Küche ist, dass eine oder mehrere Seiten zum Wohnraum hin offen sind. Je nach Wohnsituation stehen für die Gestaltung einer offenen Küche ein- oder zweizeilige Küchenmodelle, die L- und die G-Form sowie die U-Form zu Auswahl.

Offene Grundrisse gewinnen Klarheit durch eine Zonierung in Bereiche © Iriana Shiyan, stock.adobe.com
Offene Grundrisse gewinnen Klarheit durch eine Zonierung in Bereiche © Iriana Shiyan, stock.adobe.com

Welche infrage kommt, hängt vom Grundriss ab. Bei einem rechteckigen Raum ist die Gestaltung freier, als wenn die Küche in eine Nische passen muss. Nischen haben den Vorteil, dass sich eine Zonierung ganz automatisch ergibt. Der Raum ist zwar offen, allerdings ist nicht alles sofort im Blickfeld.

Weitere Möglichkeiten, um den offenen Raum zu gestalten, sind Tresen und offene Regale. Diese führen ebenfalls dazu, dass die Bereiche klar definiert sind und teilweise nicht alles sofort dem Blick freigegeben wird. Gleichzeitig unterstützen sie die großzügige Wirkung des Raums und lassen eine Kommunikation zu.

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