Gartenpflege und Gartenarbeiten im Sommer

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Der Garten im Sommer: So kommen Sie gut durch die warme Jahreszeit

Sommerzeit heißt, den Garten zu genießen. Selbstredend ist auch etwas Arbeit vonnöten. Mit den folgenden Tipps blüht Ihr Garten so richtig auf und wird die Ernte zum großen Erfolg. Auch wenn uns die Hitze mal wieder so richtig zu schaffen macht. Aber gegen sie gibt es auch Abhilfe.

Sommer, Sonne, Blumenpracht. So kommt Ihr Garten gut durch den Sommer © miket, stock.adobe.com
Sommer, Sonne, Blumenpracht. So kommt Ihr Garten gut durch den Sommer © miket, stock.adobe.com

Während der Mai es sich oft noch überlegt, ob er mild oder eher durchwachsen sein möchte, so wird spätestens im Juni die Sommergartensaison eingeläutet. Der Monat mit dem Tag der längsten Sonnenscheindauer (21. Juni) ändert vieles in Sachen Vegetation im Garten und spätestens jetzt ist das arbeitsreiche Frühjahr vergessen.

Was vorher im Mai allerdings wichtig ist: Mitte des Monats und nach den Eisheilligen werden frostempfindliche Pflanzen gesetzt. Nicht nur einjährige Blühpflanzen, sondern insbesondere

  • Tomaten
  • Paprika und Chili
  • Auberginen
  • Gurken
  • Kürbis und Zucchini.

Das Blumenbeet im Sommer pflegen

Juni ist der ideale Monat, um Lücken im Blumenbeet aufzufüllen, denn nun sind die vorhandenen Sommerblüher voll ausgetrieben, sind teilweise bereits in der Blüte. Während man im Frühjahr allenfalls erahnen konnte, wo vielleicht noch etwas gepflanzt werden kann, sieht man die Lücken nun ganz deutlich. Kein Wunder, dass der Handel jetzt mit jeder Menge Pflanzen und einer reichen Auswahl lockt, die oftmals bereits schön erblüht ist, was die Komposition im Beet leichter macht.

Die Erde im Blumenbeet regelmäßig lockern. Das reduziert den Gießaufwand © Jeanette Dietl, stock.adobe.com
Die Erde im Blumenbeet regelmäßig lockern. Das reduziert den Gießaufwand © Jeanette Dietl, stock.adobe.com

Im Sommer regelmäßig Verbühtes zu entfernen ist wichtig, um die Blütenbildung zu fördern. Insbesondere einjährige Sommerblüher wie Cosmeen, Zinnien und typische Balkonkastenpflanzen wie Geranien, Eisenkraut, Kapkörbchen, Petunien oder Mädchenauge profitieren davon.

Düngen Sie hungrige Pflanzen am besten flüssig und etwa alle 14 Tage. Pflanzen, die ebenfalls regelmäßige Düngergaben schätzen:

  • Oleander
  • Zitruspflanzen
  • Schmucklilien
  • Alle Topfpflanzen

Die Düngergabe wird ab September wieder eingestellt.

Nach ihrer ersten großen Blütenschau im Juni versorgen Sie öfterblühende Rosen – nach der Frühjahresdüngung – nun wieder mit Nährstoffen.

Um den Gießaufwand zu reduzieren, wird der Boden mit einer Hacke oder einem anderen schmalen Gartengerät leicht gelockert. Dies macht zum einen die Oberfläche für die Wasseraufnahme größer, zum anderen werden kleine Kapillare zerstört, die Wasser aus dem Erdreich verdunsten lassen. Auf schweren Böden wird so die Wasseraufnahme erleichtert.

Gießen selbst ist meist unablässig in den warmen Sommermonaten. Allerdings können Sie die Häufigkeit minimieren, in dem Sie sehr gründlich und dafür nicht so oft gießen. Mit dieser Methode regen Sie die Pflanzen dazu an, tiefer zu wurzeln. Reichen Wurzeln im Beet tiefer, dann sind die Blühpflanzen, aber auch Sträucher und frisch gesetzte Bäume weniger trockenheitsanfällig. Weitere Tipps gegen die Sommerhitze gibt es hier.

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Der Obst- und Gemüseanbau im Sommer

Kernobst wie Äpfel oder Birnen neigen dazu, viel zu viele Früchte in großen Büscheln zu bilden, die der Baum nicht alle versorgen kann. Daher kommt es beispielsweise bei Äpfeln zum Junifall. Zusätzlich helfen können Sie hier, indem sie die kleinsten Früchte ausdünnen. Als Faustregel empfiehlt die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau LWG, dass zwischen den in Büschel hängenden Früchten eine Handbreit Platz sein sollte. Alle anderen Früchte – insbesondere kleine und beschädigte – werden ausgebrochen.

Sommerzeit ist Zeit für heimisches Obst © ZoomTeam, stock.adobe.com
Sommerzeit ist Zeit für heimisches Obst © ZoomTeam, stock.adobe.com

Diese einfache Maßnahme würde der späteren Größe, dem Geschmack und den gesunden Inhaltsstoffen der verbliebenen Früchte zugutekommen. Die Zahl der faulen Früchte ginge durch diese Maßnahme ebenfalls zurück. Bei anderen Baumobstarten wie Pfirsich, Aprikose und Zwetschge würde die Fruchtausbeute ebenfalls vom Ausdünnen profitieren.

Tipp: Insbesondere an Apfelbäumen entstehen senkrecht in die Höhe ragende Wassertriebe. Auch diese können Sie mit einem Sommerschnitt entfernen, da sie den Baum nur Energie kosten.

Tomatenpflege

Die geliebten Tomaten sollten Sie jetzt regelmäßig ausgeizen. Geiztriebe entstehen in Blattachseln. Sie sind schnell genauso wüchsig wie der Haupttrieb, bilden zwar auch Früchte, aber die Pflanzen zu bändigen wird so deutlich erschwert. Je kleiner die Geiztriebe sind, desto leichter lassen sie sich ausknipsen. Sind sie größer, weil vielleicht übersehen, dann sollten Sie zum Entfernen besser eine Gartenschere verwenden. Ausnahme: Buschtomaten. An ihnen werden keine Triebe entfernt.

Ein Job im sommerlichen Gemüsegarten: Tomaten ausgeizen © M.Dörr & M.Frommherz, stock.adobe.com
Ein Job im sommerlichen Gemüsegarten: Tomaten ausgeizen © M.Dörr & M.Frommherz, stock.adobe.com

Haben Sie die Tomaten mit reichlich Kompost oder anderen Langzeitdüngern wie Urgesteinsmehl, Schafwollpellets, Hornspäne oder gar abgelagertem Pferdemist (gibt es auch in Pelletsform im Handel) Mitte Mai nach den Eisheiligen gesetzt? Dann ist es ab etwa Mitte Juni Zeit, die schnellwüchsigen, hungrigen Pflanzen etwa alle 14 Tage flüssig zu düngen. Viele Tomatenfans setzen heute wieder auf Brennnesseljauche, ein natürlicher Stickstoffdünger, der mit Brennnesseln angesetzt wird. Wem dies zu viel Arbeit ist und bei weniger Tomaten: Ein spezieller Tomatendünger, den es in jedem Gartenfachmarkt gibt, ist völlig ausreichend.

Wie mache ich Brennnesseljauche?

Das geht ganz einfach. Hierzu werden 1 Kg frisches, grob zerkleinertes Brennnesselgrün in einem großen Behälter mit 10 Litern Wasser angesetzt. Täglich 1 x umrühren. Am besten abdecken, da die Jauche mit der Zeit streng riecht.

Eine Handvoll Urgesteinsmehl unterrühren, mindert etwas die Geruchsentwicklung. Nach etwa 1 Woche bis 10 Tagen ist die Jauche fertig, eben dann, wenn sich keine Bläschen mehr bilden.

Brennnesseljauche ist ein „Wachstumsdünger“. Für eine bessere Fruchtbildung können Sie auf Beinwelljauche umschwenken. Sie wird genauso hergestellt. Beide Grundlagen für die natürlichen Flüssigdünger gibt es auch in Pulverform im gut sortierten Gartenfachhandel.

Erdbeeren vermehren

Erdbeeren ganz einfach durch Ableger vermehren © MiKa, stock.adobe.com
Erdbeeren ganz einfach durch Ableger vermehren © MiKa, stock.adobe.com

Die Sommerzeit ist ideal, um Erdbeeren zu vermehren. Die Pflanzen bilden nun Ausläufer, die ganz einfach zu neuen, kostenlosen Pflanzen werden. Und das geht so:

  • Jede Erdbeerpflanze bildet einen oder mehrere lange Seitentriebe
  • An deren Ende bilden sich Blätter
  • Diese Stelle wird auf kleine Töpfe mit Pflanzerde gelegt
  • Auf der Erde fixieren und abwarten bis die zukünftige Erdbeerpflanze weiterwächst
  • Dann haben sich Wurzeln gebildet
  • Den Ausläufer kappen und die neue Pflanze im Herbst ins Beet setzen

Gemüse ernten und nachsäen

Tomatenanbau lohnt sich immer. Frisch vom Strauch, einfach ein Genuss © encierro, stock.adobe.com
Tomatenanbau lohnt sich immer. Frisch vom Strauch, einfach ein Genuss © encierro, stock.adobe.com

Wer im Frühjahr fleißig gesät hat und nach den Eisheiligen kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini gesetzt hat, kann sich den ganzen Sommer lang über eine schöne Ernte erfreuen. Doch auch im Sommer kann weiterhin nachgesät werden. Würziger Rucola, knackige Radieschen oder frische Salate sind schnell in die Erde gebracht und benötigen nicht lange, um erntereif zu sein.

Tipp zur Salatanzucht: Im Hochsommer keimt er schlecht, da für die Samen 12 – 50 Grad optimal zum Keimen sind. Die Keimquote ist entsprechend niedrig. Wenn das nicht stört, dann einfach versuchen; vielleicht nicht an einem vollsonnigen Standort. Abhilfe schaffen Sie mit Setzlingen aus dem Handel.

Weitere Aussaaten im Juni:

  • Möhren
  • Stangen- und Buschbohnen
  • Rote Beete (für kleine Knollen im Herbst)
  • Mangold
  • Herbstsalate wie Endiviensalat

Aussaaten im Juli:

  • Endivien (spätestens)
  • Pflücksalat
  • Feldsalat
  • Spinat
  • Winterkopfsalat
  • Pak Choi
  • Asiasalat

Bis auf den Endiviensalat – zu spät – kann im August nochmals das als Saatgut in die Erde, was im Juli gesät wurde. Nachschub in Sachen Radieschen und Rucola kommt ebenfalls jetzt nochmals in die Erde.

Tipp: Bei der Aussaat im Hochsommer neigen Radieschen zum Schießen. Spezielle Sommersorten wie „Riesenbutter“ sollen dies verhindern.

TIPP

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Rasenpflege im Sommer

Vorab: Zur Gartenpflege im Frühjahr gehört es, den Rasen zu düngen. Dies fördert die Bildung tiefreichender Wurzeln, die die Grünfläche heiße Sommertage besser überstehen lassen. Bei der Pflege im Sommer muss man sich überlegen: Möchte ich unbedingt einen grasgrünen Rasen, den ich in heißen Perioden mindestens drei Mal die Woche wässern muss oder kann ich es verschmerzen, wenn auch mal weniger schöne Stellen zu sehen sind, die im Herbst oft wieder grün werden? Denn der Wasserbedarf bei hohen Temperaturen ist immens. So sind 10 – 15 Liter auf den Quadratmeter nötig, um ausreichend zu wässern. Und dies mindestens drei Mal pro Woche.

Eine sommerliche Pflegemaßnahme im Garten: Rasen nicht zu kurz mähen © Kurhan, stock.adobe.com
Eine sommerliche Pflegemaßnahme im Garten: Rasen nicht zu kurz mähen © Kurhan, stock.adobe.com

Den Hitzestress für Rasenflächen können Sie minimieren, wenn er nicht so kurz wie ein Golfplatz gemäht wird. 5, 6 Zentimeter Halmlänge ist im Sommer die bessere Wahl, die das Gras nicht ganz so intensiv austrocknen lässt. Und wurde zuletzt im Frühjahr gedüngt, dann ist es ideal, den Rasen nochmals im Juni zu düngen. Am besten dann, wenn Regen angesagt ist. Ist das nicht der Fall, dann muss der Dünger eingewässert werden.

Alternativ können Sie, insbesondere bei Neuanlagen, Trockenrasen ausbringen. Diese Mischung, die mittlerweile einige Hersteller anbieten, besteht aus Rasensorten, die Hitze und Trockenheit besser widerstehen können. Eine weitere, wassersparende Alternative: Rasen (teilweise) entfernen und eine Blumenwiese anlegen. Sie benötigt weitaus weniger Pflege als ein Rasen. Auch der Wasserbedarf ist geringer.

Gegen die Hitze: Schatten schaffen

Viele Menschen freuen sich, wenn ihr Garten eine optimale Südausrichtung hat. An Hitzetagen ist das allerdings gar nicht so ideal und auf der Terrasse ist man nur allzu froh über eine schattenspendende Markise, einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel. Auf Balkonen hilft ein Schirm auch den Pflanzen, die heißesten Sommertage zu überstehen.

Am Sitzplatz hat jeder im Hochsommer gerne Schatten © Ozgur Coskun, stock.adobe.com
Am Sitzplatz hat jeder im Hochsommer gerne Schatten © Ozgur Coskun, stock.adobe.com

Sonne „ausbremsen“

Und wie sieht es mit den Beeten aus? Hier könnte es sinnvoll sein, die Sonne etwas „auszubremsen“ mit schattenspendenden Pflanzen. Zwar will sich niemand ein sonniges Beet mit entsprechenden lichthungrigen Blühpflanzen freiwillig komplett beschatten. Doch es gibt Sträucher und Gehölze, die durch ihren lockeren Wuchs die Sonnenkraft brechen, ohne gleich die Beete völlig abzudunkeln. Eine Pflanze mit diesen Eigenschaften ist die beliebte Felsenbirne oder Gewöhnliche Felsenbirne. Größerer Garten? Dann sind Hecken als Raumteiler eine Möglichkeit, dauerhafte Sonneneinstrahlung etwas zu reduzieren. Selbst wenn dann im Hochsommer lediglich 5, 6 Stunden direkte Sonneneinstrahlung herrscht, ist das für Sonnenliebhaber in der Regel ausreichend. Dafür wird der Hitze- und Trockenheitsstress deutlich reduziert.

Dichte Bepflanzung

Unter der Rubrik „Schatten“ ist auch die Schattierung der Beeterde zu nennen. Bei möglichst dichter Bepflanzung trocknet dieser nicht so schnell aus, da der Boden bei lückenloser Abdeckung nicht allzu sehr von Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Englische Forscher haben zudem belegt, dass ein dicht bepflanzter Garten im Sommer etwa drei Grad kühler ist als die Umgebungstemperatur außerhalb des Gartens. Der Grund für diesen Effekt, so die Forscher, liege an der Verdunstung von Wasser über das Laub. Und davon ist bei der sogenannten Dichtpflanzung einfach mehr vorhanden.

Gewusst? Bei 35 Grad Celsius im Schatten erhitzt sich direkt beschienenes Erdreich oder die Rasenfläche auf 50 Grad.

Ähnlich effektiv ist es, die Beete zu mulchen. Mulchmaterialien wie Hackschnitzel, Rindenmulch oder Kies reduzieren die Verdunstung.

Dank heißer Sommer: Umdenken in der Gestaltung?

Sie wässern gründlich und tiefgründig? Beete sind bestens präpariert, weitere genannte Tipps umgesetzt und dennoch: Der Sommer macht Ihren Pflanzen echt zu schaffen und die Arbeit scheint sich mit jedem Jahr dadurch zu erhöhen. Die Lösung bringen trockenheitsverträgliche Pflanzen. Dies sind, neben mediterranen Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin und Gehölzen aus dem Süden wie Feigenbaum und Mittelmeerschneeball, häufig Gewächse aus dem Prärie- und Steppenbereich, die heute mehr und mehr in öffentlichen Grünanlagen und Privatgärten wegen ihrer Widerstandskraft und Pflegeleichtigkeit Einsatz finden. Übrigens: Auch Rosen, Wild- wie Zuchtrosen, vertragen als Tiefwurzler meist trockene Standorte.

Prachtkerze, Steppen-Salbei und Blut-Storchschnabel – 3 trockenheitsverträgliche Blühpflanzen © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Prachtkerze, Steppen-Salbei und Blut-Storchschnabel – 3 trockenheitsverträgliche Blühpflanzen © Ingo Bartussek, stock.adobe.com

Trockenheitsverträgliche Pflanzen sind:

  • Prachtkerze
  • Blauraute
  • Brandkraut
  • Nachtkerze
  • Schafgarbe
  • Fetthenne und Hauswurz
  • Salbeiarten/Ziersalbei
  • Rote Witwenblume
  • Lichtnelke
  • Sonnenhüte (Rudbeckia)
  • Versch. Arten Scheinsonnenhüte (Echinacea)
  • Bartfaden
  • Mädchenauge
  • Patagonisches Eisenkraut
  • Blut-Storchschnabel
  • Viele Gräser

Es muss nicht gleich eine komplette Neugestaltung sein, doch genannte und andere trockenheitsverträgliche Pflanzen nach und nach in den Garten integrieren, das macht bei Hitzesommern durchaus Sinn.

Tipp: Sind Feigen winterhart? Viele kennen Sie aus dem Urlaub im Mittelmeerraum und schätzen ihre Früchte. Tatsächlich sind die Sorten ‚Bayerische Feige‘ und ‚Bornholmer Feige‘ an geschützten, sonnigen Standorten in vielen Regionen für die Auspflanzung hierzulande geeignet. Frosthärte: -18 Grad.

Sommer im Topfgarten: Das ist zu tun

Das Gärtnern mit Töpfen, Kübeln und Co. unterscheidet sich kaum von dem, was das Gärtnern in Beeten im Sommer fordert und möglich macht. Hier werden die Blumen, Gemüse- und Obstpflanzen genauso gepflegt, gegossen und gedüngt, es wird bei ausreichend Platz Gemüse gesät oder nachgekaufte Gemüsesetzlinge in die Erde gebracht.

Den Sommer im Topfgarten genießen © PIXATERRA, stock.adobe.com
Den Sommer im Topfgarten genießen © PIXATERRA, stock.adobe.com

Problematisch kann es nur sein, wenn Sie kleine Töpfe an einem sonnigen Standort im Sommer mit Wasser versorgen müssen. Je kleiner der Topf, desto schneller trocknet er aus. Dies ist insbesondere bei unlasierten Tontöpfen der Fall. Umgekehrt gilt: Je größer die Töpfe sind, desto langsamer trocknen sie aus.

Tipp: Bepflanzte Töpfe sollten möglichst nicht komplett austrocknen. Auf Dauer bedeutet dies zu viel Stress für die Pflanzen. Erst recht, wenn sie anschließend besonders viel Wasser erhalten. Daher gilt, lieber öfter gießen und die Erde nie ganz abtrocknen lassen. Beste Gießzeiten: Früh am Morgen oder am Abend, wenn die Tagestemperaturen allmählich zurückgehen.

Fazit: Nicht nur das Frühjahr, sondern auch der Sommer ist mit Arbeit im eigenen grünen Reich verbunden. Das blühende und fruchtende Ergebnis kann sich dann aber durchaus sehen lassen.

Weitere Tipps zur Gartenpflege? Kompakt für die jeweilige Saison:

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