Canna: So klappt die Überwinterung

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Canna Pflanze überwintern

Das Indische Blumenrohr begeistert mit seinem tollen Blattschmuck und bereichert jedes Blumenbeet, jeden Hauseingang, die Terrasse und den Balkon. Bei richtiger Pflege sind sie äußerst wüchsig und blühen auch noch phantastisch. Leider vertragen die Rhizome der Pflanze keinerlei frostige Temperaturen. Zum Glück sind Canna mit ein paar Tricks ganz einfach zu überwintern.

Canna, hier eine rotlaubige Sorte, begeistern durch ihren üppigen Blattschmuck. Sie zu überwintern ist einfach © imamchits, stock.adobe.com
Canna, hier eine rotlaubige Sorte, begeistern durch ihren üppigen Blattschmuck. Sie zu überwintern ist einfach © imamchits, stock.adobe.com

Rhizome sind knollige Überdauerungsorgan aus dem Pflanzen wie die Canna Jahr für Jahr neu austreiben, wenn sie frostfrei überwintert wurden Allenfalls in sehr milden Lagen wie in Weinbaugebieten oder am Niederrhein können sehr tief gepflanzte Rhizome mit einer dicken Mulchschicht aus Kompost, Laub und Tannenreisig den heimischen Winter überleben. Das ist aber nicht garantiert. Besser: die Pflanzen beziehungsweise die Rhizome im Haus überwintern. Und das ist wirklich einfach.

Um eine Canna zu überwintern, hierzu werden vor drohenden Frösten zunächst etwa 10 cm über dem Grund alle Blätter mit einer scharfen Schere entfernt. Und dann fahren Sie wie folgt fort.

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So verfahren Sie mit eingetopften Cannas:

  • Laub abschneiden wie beschrieben und einige Tage geschützt aufstellen. So kann die am Rhizom anhaftende Erde vor dem Einräumen etwas abtrocknen und lässt sich besser entfernen.
  • Rhizom aus der Erde nehmen, von Erde möglichst befreien und geschützt einige Tage antrocknen lassen. Starke Wurzeln entfernen, Rhizom in ein paar Lagen Zeitungspapier einwickeln und frostfrei bei max. 10 Grad überwintern. Für die Aufbewahrung ist eine luftige Holzkiste oder ein Karton bestens geeignet. Alternative zur Zeitung: Mit Spielsand in vorgenannter Box bedecken.
  • Rhizome ab und zu auf Fäulnis kontrollieren.
  • Überwintern der Canna im Topf für Faule: Topf möglichst frostfrei aber unter 10 Grad aufstellen und austrocknen lassen. Ab März Rhizom herausnehmen, in nährstoffreiche Erde umtopfen, angießen und allmählich (im Haus oder im frostfreien Gewächshaus) wärmer stellen.
  • Tipp: Dahlien werden übrigens genauso eingelagert.

Aus dem Beet ins Winterquartier – so geht`s:

  • Möglichst mit einer Grabegabel großzügig aus der Erde nehmen. Anhaftende Gartenerde entfernen. Bei lehmigem Boden mit einem Wasserstrahl von der Erde befreien.
  • Ein paar Tage abtrocknen lassen, starke Wurzeln abschneiden, verletzte Rhizomstücke entfernen oder mit Holzasche – entstanden durch Schnitte mit Spaten – bestreuen. Diese Stellen an der in Zeitungspapier eingepackten Rhizom nach einigen Wochen auf Fäulnis kontrollieren.
  • Rhizome ab und zu auf Fäulnis kontrollieren. Faulende Teilstücke immer entfernen.

Canna im Frühjahr pflanzen

Eine vorgezogene Jungpflanze kann nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Blumenbeet gesetzt werden © Olena, stock.adobe.com
Eine vorgezogene Jungpflanze kann nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Blumenbeet gesetzt werden © Olena, stock.adobe.com

Wie erwähnt, so wird das Indische Blumenrohr etwa ab Mitte März in Töpfe mit humusreicher Erde gesetzt, hell und warm im Haus aufgestellt und wieder regelmäßig gegossen. Unter Umständen ist die eingepackte Pflanze bereits ein stückweit ausgetrieben. Das passiert insbesondere dann, wenn es im Winterlager um die 15 Grad hat. Ab Mitte Mai wenn keine Fröste mehr drohen, dann nach draußen bringen.

Für getopfte Exemplare: Gedeiht die Pflanze gut und das Rhizom wächst, dann jedes Jahr eine Topfgröße mehr verwenden. Denn je größer der Topf, desto üppiger der Wuchs.

Für Cannas, die später in das Blumenbeet sollen: Eine Topfgröße wählen, die gerade für das Speicherorgan ausreicht, topfen und so vorziehen. In der Regel ist dies nach den Eisheilligen Mitte Mai der Fall. Dann in nährstoffreiche Erde in das Blumenbeet pflanzen. Je nach angegebener Endgröße in die richtige Position ihrer Blühpflanzenkomposition setzen.

So vorgezogen haben die Pflanzen einen guten Start und gedeihen in der Gartenerde besser.

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