Veredelung und Vermehrung von Obstgehölzen

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Zur Pflege eines Obstgartens kann auch die Veredelung und Vermehrung von Obstgehölzen zählen. Das ist in den meisten Fällen gar nicht so kompliziert, wie es den Anschein hat. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Obstbäume und Sträucher selbst vermehren können und wie Sie eine Veredelung durchführen.

Dieser Apfelbaum hat eine weit ausladende Krone. Er könnte einen leichten Instandhaltungsschnitt vertragen, um die Bildung größerer und gesünderer Früchte anzuregen © waechter-media.de, stock.adobe.com
Dieser Apfelbaum hat eine weit ausladende Krone. Er könnte einen leichten Instandhaltungsschnitt vertragen, um die Bildung größerer und gesünderer Früchte anzuregen © waechter-media.de, stock.adobe.com

Warum sollten Sie Obstgehölze selbst vermehren oder veredeln?

Natürlich können Sie fertige Jungpflanzen im Fachhandel kaufen und haben dabei eine große Auswahl an neuen, aber auch älteren Sorten. Allerdings gibt es einige Vorteile, wenn Sie sich diesem Thema selbst widmen:

  • Sie können auf diese Art und Weise seltene oder sehr alte Sorten erhalten, welche im Fachhandel nicht zu finden sind
  • die eigene Anzucht und Veredlung von Obstgehölzen kann preiswerter sein als der Kauf
  • Sie können auf einfache Art und Weise Ihren Bestand vermehren, wenn sich eine bestimmte Sorte als besonders ertragreich, robust oder für Ihren Standort geeignet erweist
  • eine gelungene Vermehrung oder Veredlung macht unheimlich Spaß und lässt das grüne Herz jedes Gärtners höherschlagen

Tipp: Wenn Sie eine „Händchen“ für diese Tätigkeiten haben, lässt sich aus einem schönen Hobby bei Interesse auch ein interessanter Nebenverdienst oder sogar ein Hauptberuf entwickeln. Viele Hobbygärtner wagen sich nicht selbst an Veredelungen heran – dabei ist das gar nicht so kompliziert.

Wie lassen sich Obstgehölze vermehren?

Obstgehölze lassen sich entweder vegetativ oder generativ vermehren. Bei einer vegetativen Vermehrung werden die Eigenschaften der Mutterpflanze eins zu eins auf die Jungpflanze übertragen. Dies geschieht beispielsweise durch Absenker oder durch Stecklinge.

Eine generative Vermehrung findet durch eine Befruchtung und die Entwicklung eines Samens statt. Keimt dieser Samen und entwickelt sich daraus eine neue Pflanze, kann sie eine Mischung von Eigenschaften aus verschiedenen Elternpflanzen zeigen. Findet die Bestäubung nicht unter kontrollierten Bedingungen in einem Lauf statt, ist das Ergebnis mehr oder weniger vom Zufall bestimmt. Dies muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Manchmal entstehen auf diese Art und Weise fantastische neue Sorten. Allerdings benötigt man dafür mehrere Jahre, bevor sich herausstellt, welche Eigenschaften die neuen Jungpflanzen tatsächlich haben.

Kontrolliert gezogene Jungpflanzen aus Samen werden häufig als Unterlage für eine Veredelung verwendet. Dabei erhält das neue Obstgehölz eine Mischung von Eigenschaften aus der Unterlage und dem Edelreis.

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So gehen Sie vor, wenn Sie Absenker von Sträuchern erhalten möchten

Fast alle Sträucher und natürlich auch Beerensträuchern lassen sich mittels Absenkern vermehren. Zu den dafür geeigneten Arten gehören beispielsweise:

Bei diesem Verfahren gehen Sie wie folgt vor: Biegen Sie einen einjährigen Zweig des Strauchs bis auf den Boden und befestigen Sie ihn dort mit einer Klammer oder einem in die Erde geschlagenen Haken. Dabei sollte das Ende des Zweiges etwas über den Bereich, der den Boden berührt, hinausreichen. Bedecken Sie den Bereich, der den Boden berührt, mit Erde. Bewässern Sie die Stelle regelmäßig. Nach einiger Zeit bildet dieser Zweig Wurzeln aus. Das kann einige Wochen dauern. Schauen Sie gelegentlich vorsichtig nach, indem Sie die Erde etwas beiseiteschieben. Sobald sich ein kräftiges Wurzelgeflecht gebildet hat, können Sie die neue Jungpflanze von der Mutterpflanze trennen. Schneiden Sie dazu den Zweig kurz vor der Stelle, an der sich neue Wurzeln gebildet haben, ab. Die junge Pflanze kann nun erst in einem Topf weiter kultiviert oder direkt ins Freiland gepflanzt werden.

Erdbeeren entwickeln ganz ohne Ihr Zutun jedes Jahr neue Ableger. In unserem Beitrag zu Erdbeeren erfahren Sie, wie Sie bei der Vermehrung von Erdbeeren vorgehen.

Tipp: Himbeeren bilden unterirdische Ausläufer und treiben jedes Jahr neu aus. Sie vermehren sich praktisch von allein. Hier genügt es, aus einem vorhandenen Beet einige Pflanzen auszugraben und an den neuen Platz zu bringen, wo sich schon bald eine schöne Himbeerhecke entwickelt.

Schematische Darstellung für das Entwickeln von Absenkung an einem Strauch © Kazakova Maryia, stock.adobe.com
Schematische Darstellung für das Entwickeln von Absenkung an einem Strauch © Kazakova Maryia, stock.adobe.com

Neue Pflanzen aus Stecklingen ziehen

Zahlreiche Pflanzen lassen sich über Stecklinge vermehren. Dazu gehören auch viele Obstgehölze. Besonders einfach geht das beispielsweise beim Holunder. Bei Obstbäumen wie Apfel, Birne oder Kirsche ist diese Methode etwas schwieriger zu realisieren und gelingt nicht immer. Stecklinge schneiden Sie in der Zeit von Mai bis August. Bei sommergrünen Gehölzen können Sie die Stecklinge auch nach dem Laubfall schneiden und über Winter direkt in das Gartenbeet setzen.

Wichtig für die Auswahl der Stecklinge ist der Reifegrad der Triebe. Sie dürfen nicht mehr ganz grün, aber auch nicht bereits vollständig verholzt sein. Als perfekter Zeitpunkt zum Schneiden wird der Monat Juni angesehen. Zu dieser Zeit haben die meisten einjährigen Triebe von Obstgehölzen genau den richtigen Reifegrad, um daraus Stecklinge zu ziehen.

Die geschnittenen Stecklinge stecken Sie entweder direkt in das Beet oder in einen Blumentopf mit mäßig feuchter und nicht zu schwerer Gartenerde. Halten Sie alles gleichmäßig feucht, ohne Staunässe. Schützen Sie die Stecklinge vor zu direkter Sonneneinstrahlung. Ein Platz im Halbschatten ist ideal für ihre Entwicklung. Sobald sich neue Blätter oder Triebe bilden, können Sie davon ausgehen, dass der Steckling Wurzeln geschlagen hat. Nun sind ein Auspflanzen ins Freiland oder eine Zwischenstation im Kübel, bis sich die junge Pflanze kräftig entwickelt hat, möglich.

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Abmoosen – so bilden sich Wurzeln bereits an der Mutterpflanze

Beim Abmoosen wird ein Absenker direkt am Baum gezogen. Dazu suchen Sie sich einen Zweig aus, der von seiner Form her gut als neue Jungpflanze passt. Dort, wo sich die Wurzeln bilden sollen, wird die Rinde eingekerbt oder entfernt. Um diese Stelle wickeln Sie nun eine Schicht Moos und feuchten dieses sorgfältig an. Darüber kommt eine Abdeckung aus Folie, um das Moos am Platz und feucht zu halten. Diese Packung muss regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf immer wieder befeuchtet werden. Durch das Anritzen der Rinde und durch die feuchte Packung mit dem Moos wird die Mutterpflanze dazu angeregt, an dieser Stelle Wurzeln zu bilden. Im Prinzip ähnelt dieser Vorgang dem Ziehen eines Absenkers, nur dass hier kein Kontakt mit dem Boden benötigt wird.

Im Obstbau wird diese Methode selten verwendet, da sie verhältnismäßig aufwendig ist. Falls jedoch das Ziehen neuer Pflanzen über Stecklinge weniger gut gelingt, können Sie die Vermehrung ihrer Obstgehölze auch über das Abmoosen ausprobieren. Ein Vorteil hierbei ist, dass sich damit auch stärkere Äste bewurzeln lassen, die sich wegen der fortschreitenden Verholzung nicht als Stecklinge eignen würden.

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Veredeln von Obstgehölzen

Zum Veredeln von Obstgehölzen benötigen Sie eine geeignete Unterlage sowie ein Edelreis von der gewünschten, neuen Sorte. Beides lässt sich entweder im Fachhandel erwerben oder selbst ziehen bzw. ernten.

Eine geeignete Unterlage finden oder selbst ziehen

Veredelungsunterlagen werden im Fachhandel mit bestimmten Eigenschaften angeboten. Sie können starkwüchsig, schwachwüchsig oder mittelwüchsig sein. Außerdem besitzen sie häufig Eigenschaften wie eine Resistenz gegenüber bestimmten Krankheiten oder gegenüber Wassermangel. Auch wenn die Krone und der fruchttragende Teil der neuen Obstgehölze durch das Edelreis bestimmt wird, hat die Unterlage doch einen bedeutenden Einfluss auf die spätere Form und das Wachstum des neuen Baums.

Veredeltes Apfelbäumchen im Pflanztopf © Ralf Urner, stock.adobe.com
Veredeltes Apfelbäumchen im Pflanztopf © Ralf Urner, stock.adobe.com

Sie können diese Unterlage auch selbst ziehen. Dazu lassen Sie einfach einen Samen der gleichen Art keimen und ziehen diese junge Pflanze für zwei bis drei Jahre groß. Das lässt sich entweder gleich im Freiland oder in einem Pflanzengefäß ausführen. Die Unterlage sollte vor der Veredelung mindestens die gleiche Stärke wie das aufzupfropfende Edelreis haben.

Welche Edelreiser eignen sich für Ihre Zwecke?

Als Edelreis wird ein Trieb bezeichnet, mit dem sich die Eigenschaften einer Mutterpflanze auf eine andere Pflanze übertragen lassen. Dabei erhält die neue Pflanze nicht komplett alle Eigenschaften von der Mutterpflanze, welche das Edelreis gespendet hat. Sie wird eine Kombination aus den Eigenschaften der Unterlage und dem aufgepfropften Trieb zeigen.

Edelreiser können Sie im Fachhandel von bestimmten Sorten kaufen. Dies sind häufig die Sorten, welche auch im Ertrags-Anbau genutzt werden. Doch haben sich einige Baumschulen auch auf die Vermehrung von alten und seltenen Obstsorten spezialisiert. Hier erhalten Sie entsprechende Edelreiser für Ihre neuen Pflanzen.

Für die Veredelung können Sie Edelreiser im Fachhandel beziehen oder von Bäumen in Ihrer Umgebung schneiden. Fragen Sie die Besitzer vorher – die Entnahme von ein oder zwei kleinen Ästen ist sicher kein Problem © REMINDFILMS, stock.adobe.com
Für die Veredelung können Sie Edelreiser im Fachhandel beziehen oder von Bäumen in Ihrer Umgebung schneiden. Fragen Sie die Besitzer vorher – die Entnahme von ein oder zwei kleinen Ästen ist sicher kein Problem © REMINDFILMS, stock.adobe.com

Alternativ können Sie das Edelreis auch von einem vorhandenen Baum auf Ihrem Grundstück oder bei Nachbarn, Freunden oder Bekannten gewinnen. Edelreiser für Obstgehölze für die Frühjahrs-Veredelung (Pfropfen) werden während der Winterruhe der Pflanzen geschnitten. Dies sollte bei Apfel oder Birne spätestens bis Mitte Februar erfolgen. Bei anderen Obstgehölzen wie Kirschen oder Pflaumen ist es günstiger, die Edelreiser spätestens bis Ende Januar zu schneiden. Dabei ist es wichtig, dass sich der Baum noch komplett in Winterruhe befindet. Das Schneiden selbst erfolgt an einem frostfreien Tag. Verwenden Sie dazu eine saubere, desinfizierte und scharfe Schere. Am besten eignet sich dafür eine Bypass-Schere.

Beim Aussuchen der Triebe für das Edelreis achten Sie auf folgende Eigenschaften:

  • wählen Sie einjährige Triebe aus
  • diese sollten mindestens die Stärke eines Bleistifts haben (ca. 8 mm Durchmesser)
  • das Edelreis sollte eine Länge von ca. 30 cm haben
  • verwenden Sie nur absolut gesunde Triebe
  • am besten eignen sich Zweige, welche Sie aus dem äußeren Bereich der Krone auswählen, wo sie vorher viel Licht und Luft bekommen haben

Die geschnittenen Edelreiser lagern Sie am besten dunkel in Ihrem Keller bei einer Temperatur von ungefähr 2 °C. Schlagen Sie die Äste in feuchtes Zeitungspapier ein oder stecken Sie sie mit dem unteren Ende in ein Gefäß mit feuchtem Sand. Achten Sie bei dieser Lagerung darauf, dass die Umgebung der Zweige weder zu feucht (Gefahr der Schimmelbildung) noch zu trocken (Gefahr der Austrocknung) ist. Diese Lagerung dauert bis März bzw. bis April. Dann erfolgt die eigentliche Veredelung durch Pfropfen.

Vor dem Aufpfropfen wird das Edelreis am unteren Ende schräg abgeschnitten © REMINDFILMS, stock.adobe.com
Vor dem Aufpfropfen wird das Edelreis am unteren Ende schräg abgeschnitten © REMINDFILMS, stock.adobe.com

Veredelung durch Pfropfen

Diese Veredelung führen Sie wie folgt durch: Zum Aufpfropfen wird das Edelreis am unteren Ende schräg angeschnitten. An der Unterlage führen Sie einen senkrechten Schnitt in Länge von ca. 3 cm aus, der lediglich die Rinde durchtrennt. Lösen Sie die Rinde rechts und links daneben etwas und schieben Sie das Edelreis darunter. Die schräge Schnittfläche muss dabei zum Holz zeigen. Umwickeln Sie alles mit Bast und streichen Sie die Stelle mit Baumwachs. Das Edelreis kann nun anwachsen und zeigt mit einem frischen Austrieb, dass Ihre Veredelung gelungen ist.

Das Aufpfropfen des Edelreises kann an verschiedenen Stellen der Unterlage geschehen:

  • direkt oberhalb der Wurzel
  • im Bereich des Wurzelhalses
  • auf dem Stamm
  • innerhalb der Krone

Tipp: Bei einem Aufpfropfen im Bereich des Wurzelhalses, ca. 10–15 cm über der Bodenkante, wird der Kontakt der Veredelung mit dem Erdreich vermieden. Das reduziert die Gefahr, dass die Veredelung eigene Wurzeln bildet und die Eigenschaften der Unterlage weniger wirksam werden.

Beispiel für das Aufpfropfen auf den Stamm. Dabei wird das Edelreis am oberen Ende seitlich unter die Rinde des dickeren Stammes geschoben und dort befestigt © REMINDFILMS, stock.adobe.com
Beispiel für das Aufpfropfen auf den Stamm. Dabei wird das Edelreis am oberen Ende seitlich unter die Rinde des dickeren Stammes geschoben und dort befestigt © REMINDFILMS, stock.adobe.com

Veredelung durch Okulation

Eine Veredelung durch Okulation wird üblicherweise im Juli oder August durchgeführt. Dazu wird nur ein Auge bzw. eine Knospe von der Mutterpflanze benötigt. Die Edelreiser werden unmittelbar vor der Veredelung geerntet. Sie müssen nicht so lang sein wie beim Aufpfropfen, was unter Umständen kostbares Material spart. Ein Zweig mit ein oder zwei Augen reicht für diese Zwecke aus. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  • beschaffen Sie sich ein frisches Edelreis mit gut sichtbaren Knospen
  • schneiden Sie alle Blätter oberhalb der Blattstiele ab
  • eine dieser Knospen dient nun als Edelauge
  • schneiden Sie die Knospe mit einem scharfen Messer vom Holz
  • ritzen Sie dafür die Rinde des Astes jeweils 1 cm über und unter der Knospe quer ein
  • schneiden Sie dann mit einem glatten Schnitt das Auge mit Rinde und Blattstiel ab
  • säubern Sie nun die Unterlage dort, wo sie das Edelauge einsetzen möchten
  • schneiden Sie die Rinde der Unterlage in Form eines T ein
  • lösen Sie die Rinde der Unterlage vorsichtig so weit vom Holz, dass sich das Edelauge darunter schieben lässt
  • setzen Sie nun das Edelauge unter die Rinde der Unterlage ein und achten Sie dabei darauf, dass der Blattstiel nach oben zeigt
  • umwickeln Sie alles mit Bast, ohne den Bast zu straff anzuziehen, die Knospe und der Blattstiel sollen dabei frei bleiben

Im folgenden Frühjahr zeigt sich, ob die Okulation geglückt ist. Das Edelauge wächst zwar sofort an, doch treibt der neue Zweig erst im Frühling aus. Nun können Sie nach und nach mit einem Erziehungsschnitt die Form des neuen Obstbaumes gestalten.

Hier sehen Sie, wie Wasserschosser an einem Obstbaum entfernt werden © ueuaphoto, stock.adobe.com
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