Einrichtungstipps fürs Kinderzimmer

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Ein Paradies für die Kleinen

Baby, Kleinkind, Grundschulkind – die Kleinen entwickeln sich schnell und haben je nach Alter ganz neue Bedürfnisse und Ansprüche an ihr eigenes Reich. Um diesen ohne großen Aufwand gerecht zu werden, heißt es: klug und clever planen und einrichten.

Mit Deko erhalten Kinder- und Jugendzimmer eine individuelle Note © denisismagilov, stock.adobe.com
Mit Deko erhalten Kinder- und Jugendzimmer eine individuelle Note © denisismagilov, stock.adobe.com

Mitwachsende Möbel

Wer für jeden Entwicklungsschritt des Kindes neue Möbel anschafft, hat irgendwann ein Platzproblem im Keller oder auf dem Dachboden. Außerdem ist diese Vorgehensweise weder nachhaltig noch kostengünstig. Die Lösung: mitwachsende Möbel, die sich je nach Alter einfach umrüsten lassen. So gibt es beispielsweise zahlreiche Betten, die problemlos vom Babybett mit Gitterstäben zum Einzelbett für Kinder im Grundschulalter werden. Sie lassen sich ganz flexibel umbauen und an die Größe des Kindes anpassen. Andere Betten lassen sich beispielsweise auch zu einem Schreibtisch umrüsten oder werden später zu einer Sitzgelegenheit für das Kinderzimmer.

Viele Babybetten lassen sich je nach Alter umrüsten © Anke Thomass, stock.adobe.com
Viele Babybetten lassen sich je nach Alter umrüsten © Anke Thomass, stock.adobe.com

Gleiches gilt für die Wickelkommode. Bei vielen Modellen lässt sich der Wickelaufsatz abnehmen, wenn er nicht mehr benötigt wird, sodass daraus eine ganz normale Kommode wird, die Platz für Wäsche, Bücher oder Spiele bietet.

Die Wickelkommode wird später ohne Aufsatz zur normalen Kommode © mmphotographie.de, stock.adobe.com
Die Wickelkommode wird später ohne Aufsatz zur normalen Kommode © mmphotographie.de, stock.adobe.com

Und auch bei den Hochstühlen gibt es zahlreiche Varianten, die mitwachsen und mit entsprechenden Aufsätzen bereits für Babys geeignet sind. Danach werden sie mit wenigen Handgriffen umgebaut, sodass sie ideal für Kleinkinder und später auch für Grundschulkinder sind.

Achten Sie grundsätzlich bei allen Kindermöbeln auf natürliche Materialien und eine qualitativ hochwertige Verarbeitung. Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr, dann haben Sie garantiert auch länger Freude an den Möbelstücken. Setzen Sie außerdem sowohl bei Möbeln als auch bei der Wandgestaltung des Kinderzimmers auf neutrale Farben. Wer beispielsweise Pink oder Rosa für ein Mädchenzimmer wählt, läuft einerseits Gefahr, dass sowohl Eltern als auch Kinder der Farbe schnell überdrüssig werden. Andererseits können Möbel in neutralen Farben auch noch an Geschwister oder den Nachwuchs von Freunden weitergegeben werden.

Tipp: Kinder wechseln schnell ihre Lieblinge: Heute ist Prinzessin Elsa die Favoritin, morgen Bibi Blocksberg. Eltern, die jedes Mal dementsprechend die Wände neue streichen oder Möbelstücke mit Motiven aus den Lieblingsfilmen kaufen, werden über kurz oder lang merken, dass das Geld und Nerven kostet. Besser: Investieren Sie in Bilderleisten, die Platz für Poster mit Motiven der Helden bieten und die ganz einfach ausgetauscht werden können. Gute Möglichkeiten sind auch Kissen, Bettwäsche oder Teppiche.

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Platz für Kreativität

Kinder benötigen Raum, um sich kreativ austoben zu können. Deshalb ist es sinnvoll, in das Kinderzimmer einen kleinen Tisch zu stellen – auch wenn noch kein Schreibtisch für Hausaufgaben benötigt wird. Denn schon die Kleinsten benötigen einen Bereich für ihre Malstunden und Bastelarbeiten. Weiterer Vorteil eines separaten Tisches im Kinderzimmer: Wachsmalstifte, Kleber, Glitzermaler, Pinsel & Co. dürfen dort auch mal liegen bleiben und müssen nicht – wie im Esszimmer – abends weggeräumt werden, damit die Familie ihre Mahlzeit einnehmen kann.

Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Tisch im Kinderzimmer gut beleuchtet ist und stellen Sie eine zusätzliche Lampe darauf. Die Deckenleuchte ist oft nicht ausreichend genug, gerade wenn es im Winter früh dunkel wird oder den ganzen Tag kaum Licht in das Zimmer kommt.

Ein Tisch im Kinderzimmer bietet Platz für kreative Mal- und Bastelarbeiten © reichdernatur, stock.adobe.com
Ein Tisch im Kinderzimmer bietet Platz für kreative Mal- und Bastelarbeiten © reichdernatur, stock.adobe.com

Apropos Licht: Mehrere Lichtquellen machen das Kinderzimmer gemütlicher und sorgen zudem für ein Sicherheitsgefühl bei den Kleinen. So haben kindgerechte Nachtlichter neben dem Bett schon oft böse Geister und Monster vertrieben …

Viele Kinder lieben es auch, sich zurückzuziehen und ganz allein mit ihren Puppen zu spielen, Spielzeugautos hin und her zu schieben und sich Traumwelten mit ihren Kuscheltieren aufzubauen. Deshalb bietet sich im Kinderzimmer eine kleine, gemütliche Kuschelecke an, in der die Kinder auch mal für sich allein sein und zur Ruhe kommen können. Mittlerweile gibt es dafür zahlreiche Accessoires zu kaufen: vom Sitzsack bis hin zum Tipi-Zelt. Umgesetzt werden kann eine solche Ecke aber auch mit bestehenden Mitteln: Eine kleine Matratze oder ein altes Sofa bieten die Basis, darauf kommen kuschelige Decken, viele Kissen und natürlich alle wichtigen Kuschel-Freunde. Besonders schön wird der Bereich, wenn man noch ein Zeltdach oder einen Baldachin darüber hängt.

Das Tipi-Zelt ist ein gemütlicher Rückzugsort für die Kleinen © New Africa, stock.adobe.com
Das Tipi-Zelt ist ein gemütlicher Rückzugsort für die Kleinen © New Africa, stock.adobe.com

Ordnung will gelernt sein

Ein Kinderzimmer ist ein Kinderzimmer und kein Ausstellungsraum in einem Möbelhaus – so viel ist klar. Trotzdem sollte der Raum nicht permanent im Chaos versinken. Damit sich auch schon die Kleinsten an das Aufräumen gewöhnen und das Thema nicht zum Dauerstreitpunkt zwischen Nachwuchs und Eltern wird, gibt es einige Tricks.

  • Möbel auf Greifhöhe: Bilderbücher und Spiele sollen nach dem Besuch der Freundin wieder an ihren Platz zurückgestellt werden? Dann müssen auch die Regale und Schubladen in einer Höhe angebracht sein, die die Kleinen problemlos erreichen.
  • Geschlossener Stauraum: Es ist oft unfassbar, wie viel Krimskrams sich im Laufe weniger Monate in einem Kinderzimmer ansammelt. Regelmäßiges Ausmisten gemeinsam mit den Kindern hilft, oft müssen aber viele Kompromisse eingegangen werden, da sich die Kleinsten meist schwer von ihren Schätzen trennen. Damit das Chaos nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist und das Kinderzimmer vor lauter Krimskrams aus allen Nähten platzt: Schaffen Sie geschlossenen Stauraum in Form von Kommoden oder Truhen.
  • Aufbewahrungs-Accessoires: Besonders praktisch sind auch Kisten und Körbe in verschiedenen Farben, die jeweils ihren Platz und ihre Funktion haben: In die rote Kiste kommen die Lego-Steine, in den Korb alle Kuscheltiere, in der grünen Box finden alle Bastelutensilien ihren Platz … Das schaffen schon die Kleinsten und in wenigen Minuten ist das Kinderzimmer wieder aufgeräumt – und das Chaos kann von vorne beginnen.
Kisten und Körbe in einem niedrigen Regal machen das Aufräumen leicht © Rawpixel.com, stock.adobe.com
Kisten und Körbe in einem niedrigen Regal machen das Aufräumen leicht © Rawpixel.com, stock.adobe.com

Tipp: Räumen Sie Schränke, Schubladen und Regale gemeinsam mit dem Nachwuchs ein. Das dauert zwar mit Sicherheit etwas länger, dafür merken sich die Kleinen von Anfang an viel schneller, wo welches Spielzeug seinen Platz hat.

Pudrige Pastellfarben schaffen in dieser Küche eine gemütliche Atmosphäre © New Africa, stock.adobe.com
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