Bilder: Schön gerahmt als Wandschmuck

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So platzieren Sie Bilder gekonnt an den Wänden

Familienfotos, klassische Kunstwerke oder trendige Poster – erst Bilder an den Wänden verleihen Räumen eine persönliche Note. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sie am besten arrangieren.

Bilder können auch das Ambiente von Räumen beeinflussen © AntonSh, stock.adobe.com
Bilder können auch das Ambiente von Räumen beeinflussen © AntonSh, stock.adobe.com

Wichtige Vorüberlegungen

Bevor Sie die Bohrmaschine oder den Hammer ansetzen, sollten Sie sich zunächst gut überlegen, wo welche Bilder ihren Platz finden sollen.

  • Der richtige Ort: Bei der Auswahl der entsprechenden Wand sollten Sie folgende Punkte beachten: möchten Sie nur ein großes Bild aufhängen oder mehrere kleine? Ist die Fläche groß genug für Ihr Vorhaben? Wie groß ist der Abstand zwischen Bild und Betrachter? Welche Beschaffenheit hat der Hintergrund, um sowohl das richtige Werkzeug (für Betonwand, Holz oder Rigips …) als auch das passende Motiv und die passenden Farben zu wählen (weiße oder farbige Wand, bunte Tapete …)?
  • Die Motivwahl: Um Harmonie zu erzielen, sollten sowohl die Bilder als auch die Rahmen die Farben und Materialien der Möbel und Accessoires im Raum aufgreifen.

Die richtige Höhe: Bilder hängen optimal, wenn sich die Bildmitte auf Augenhöhe befindet.

Fotos und Poster geben einem Raum die persönliche Note © Photographee.eu, stock.adobe.com
Fotos und Poster geben einem Raum die persönliche Note © Photographee.eu, stock.adobe.com

Klassische Hängungen für die perfekte Wirkung

Oft werden Bilder und Poster „einfach irgendwie“ an der Wand arrangiert, was zur Folge hat, dass man hinterher enttäuscht über die Gesamtwirkung des Ganzen ist. Nicht umsonst verbringen Galeristen und Künstler viel Zeit darauf, mithilfe von Schablonen, Layouts an den Wänden von Museen und Galerien zu erstellen und diese dann immer wieder teilweise nur um Millimeter zu verschieben, bis der Eindruck perfekt ist. Mithilfe von klassischen Hängungen gelingt auch Ihnen das optimale Arrangement. Hier kommen die gängigsten Varianten:

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Die Salonhängung

Locker und lässig, mal dicht, mal mit Abstand, hängen hier viele Bilder in unterschiedlichen Höhen an einer Wand. Dafür, dass das Ganze trotzdem nicht chaotisch, sondern stimmig wirkt, sorgen ähnliche Motive und Farben sowie gleiche Bilderrahmen oder Passepartouts. Übrigens wird diese Hängung auch „Petersburger Hängung“ genannt, was auf die üppig behängten, den Reichtum zur Schau stellenden Wände der St. Petersburger Eremitage, der bedeutsamen Sammlung des russischen Kunstmuseums, zurückgeht.

Bei der Petersburger Hängung werden unterschiedlich große Bilder arrangiert © Photographee.eu, stock.adobe.com
Bei der Petersburger Hängung werden unterschiedlich große Bilder arrangiert © Photographee.eu, stock.adobe.com

Die Einzelhängung

Sie haben ein Kunstwerk, ein Foto, das Ihnen ganz besonders wichtig oder das Sie ganz besonders schön finden und dem Sie einen exponierten Platz geben möchten? Dann bietet sich die Einzelhängung an. Am besten zur Geltung kommt das Bild, wenn es wirklich großformatig ist und wenn man ihm rundherum viel Freiraum gibt. Das heißt: keine weiteren Bilder, eine unifarbene Wand sowie ein ruhig möblierter Raum.

Die Rasterhängung

Ein System für alle, die es gerne ordentlich mögen: Hier werden Bilder im gleichen Format in gleichen Abständen Kante auf Kante arrangiert. Durch die strenge Anordnung können Sie bei der Wahl der Motive und Farben ruhig etwas mutiger sein – schön sind aber auch Motive eines Themas.

Exakt: die Rasterhängung © New Africa, stock.adobe.com
Exakt: die Rasterhängung © New Africa, stock.adobe.com

Die geometrische Hängung

Bilder werden innerhalb einer fiktiven geometrischen Form angeordnet – das kann sowohl ein Rechteck als auch ein Quadrat, ein Kreis oder ein Oval sein. Je nach Form können oder müssen die Bilder sogar unterschiedliche Formate und Größen aufweisen. Einheitliche Rahmen sorgen für Ruhe.

Die Kantenhängung

Wie der Name schon sagt, orientieren sich alle Bilder an einer imaginären Ober- oder Unterkante, wobei die Bilder unterschiedlich groß sind. Besonders gut zur Geltung kommt diese Hängung, wenn alle Abstände zwischen den Bildern einheitlich sind.

Bilderleisten und Anlehnungen

Die vorgestellten Varianten sind Ihnen alle zu aufwendig oder zu exakt? Dann haben wir zwei weitere Möglichkeiten für Sie! Für alle, die flexibel bleiben möchten und Bilder ohne Bohren oft austauschen möchten, ist eine Bilderleiste ideal. Diese wird einmal an der Wand befestigt, anschließend können Sie darauf die Bilder nach Lust und Laune wechseln. Am schönsten wirken die Arrangements, wenn Sie verschiedene Größen miteinander kombinieren.

Besonders einfach und derzeit auch noch extrem angesagt ist es, wenn man die Bilder einfach an die Wand lehnt. Das wirkt lässig und bietet Flexibilität. Dabei gilt: Keine Angst vor großen Bildern! Erst XXL-Varianten machen das ganze Arrangement zu etwas Besonderem.

Spiegelleuchten verhindern das Entstehen unschöner Schlagschatten im Spiegel © Robert Kneschke, stock.adobe.com
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