Kleine Räume clever einrichten

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10 Tipps für wenige Quadratmeter

Einen kleinen Raum schön und funktional einzurichten, ist unmöglich? Nicht, wenn Sie einige Tipps beachten. Wir haben die 10 wichtigsten für Sie zusammengestellt.

1. Die Wände nutzen

Der Boden ist nicht die einzige Stellfläche für Möbel. Auch Wände bieten unheimlich viele Stauraummöglichkeiten. So sind Garderobenhaken und Wandleisten nicht nur zum Aufhängen von Jacken und Mänteln ideal. Sie bieten auch Platz für kleine Körbe und Organizer, die sich wunderbar zum Aufbewahren von Kleinkram wie Schlüssel, Schals und Mützen eignen. Ist der Raum etwas größer, lassen sich auch schmale Konsolen oder kleine Schreibtische problemlos an die Wand hängen.

Schmale Regale bringen Stauraum an die Wand. Noch weniger Platz benötigen Haken für Hüte, Deko & Co. © okkijan2010, stock.adobe.com
Schmale Regale bringen Stauraum an die Wand. Noch weniger Platz benötigen Haken für Hüte, Deko & Co. © okkijan2010, stock.adobe.com

2. In die Höhe arbeiten

Hoch hinaus lautet das Motto in kleinen Zimmern. Denn ein vollgestellter Boden vermittelt das Gefühl von Enge und Chaos. Damit raumhohe Schränke und Regale nicht erdrückend wirken, sind helle Farben und unauffällige Griffe ideal. Bedenken Sie beim Einräumen aber unbedingt, dass ganz oben nur die Dinge verstaut werden sollten, die Sie nicht tagtäglich benötigen.

Ist der Raum hoch genug, lässt sich auch prima ein Hochbett platzieren, unter dem dann auch noch eine kleine Couch- oder Schreibtischecke Platz findet. Noch besser: Vielleicht lässt sich sogar eine weitere Ebene einziehen? Das schafft noch mal einige zusätzliche Quadratmeter. Übrigens lassen sich auch Deko-Objekte, wie etwa Blumentöpfe, prima an der Zimmerdecke anbringen.

Damit raumhohe Schränke und Regale nicht erdrückend wirken, wählen Sie Schränke in hellen Farben mit unauffälligen Griffen. Oder Sie streichen den Schrank oder das Regal in der Wandfarbe – so „verschwinden“ die Möbel optisch.

Die Couch passt perfekt unter das Bett © Mediaparts, stock.adobe.com
Die Couch passt perfekt unter das Bett © Mediaparts, stock.adobe.com

3. Nischen & Ecken richtig planen

Jeder Zentimeter zählt bei knappem Wohnraum. Deshalb sollten Ecken und Nischen gut genutzt werden. Möglichkeiten sind unter anderem der Raum unter der Treppe, den man beispielsweise mit einem kleinen Schreibtisch, Regalen oder einem schrägen Schrank perfekt nutzen kann. Ebenso praktisch sind Tische in Dreiecksform, die in jede Ecke passen oder schmale Konsolen für kleine und enge Räume, wie beispielsweise Flure oder Vorratsräume.

Für enge Nischen eignen sich auch einfache Regalbretter. Bis unter die Decke angebracht, schaffen sie richtig viel Stauraum, auch wenn die Nische schmal ist.

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4. Multifunktionale Möbel einsetzen

In kleinen Wohnungen oder Zimmern sollten Sie auf vielseitige Möbelstücke setzen: Eine Couch, die bei Bedarf zum Bett wird. Ein Tisch, der sich ausklappen lässt, wenn Gäste kommen. Eine Bank, die geöffnet werden kann und dadurch nicht nur Sitzgelegenheit ist, sondern auch Stauraum aufweist. Ein Bett, das mit Bettkästen auf Rollen ausgestattet ist und somit Platz für Bettwäsche, Kleidung & Co. bietet. Es gibt unzählige multifunktionale Möbel, die sich schnell an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen und dazu auch noch richtig viel Stauraum generieren.

5. Kleine Möbelstücke bevorzugen

Muss es wirklich der große Couchtisch sein, wenn Sie darauf doch sowieso nur Fernbedienung, Weinglas und Zeitschrift abstellen? Und reicht nicht ein deutlich kleinerer Tisch in der Küche für die Cornflakes am Morgen? Ebenso verhält es sich mit der monströsen Truhe im Flur, die viel Platz wegnimmt, aber wenig Stauraum bietet. Stellen Sie Ihre Möbel auf den Prüfstand und sehen Sie sich nach luftigeren und kleineren Alternativen um. Denn in kleinen Räumen hilft jeder dazugewonnene Zentimeter!

Oft reichen im Wohnzimmer ein kleiner Beistelltisch und in der Küche eine schmale Theke statt großer Tische. Greifen Sie, wo möglich, bei allen Möbeln zur kleineren Variante.

Kleine Beistelltische benötigen wenig Platz und sind auch noch mobil einsetzbar © deepvalley, stock.adobe.com
Kleine Beistelltische benötigen wenig Platz und sind auch noch mobil einsetzbar © deepvalley, stock.adobe.com

6. In Zonen gliedern

Wer sehr beengt lebt, beispielsweise in einem 1 Zimmer-Appartement, muss seinen Wohnraum zwangsläufig in verschiedene Zonen gliedern, um die einzelnen Bereiche wie Essen, Wohnen und Schlafen unterbringen zu können und sie optisch voneinander zu trennen. Das geht unter anderem mit verschiedenen Wandfarben oder Bodenbelägen, aber auch mit Regalen oder mit Deko-Elementen, wie beispielsweise einem Paravent.

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7. Reduziert einrichten

Verzichten Sie auf jedes unnötige Möbelstück und Deko-Objekt, damit ein kleiner Raum luftiger und größer wirkt. Übrigens können auch viele, dunkle und wuchtige Textilien den Raum verkleinern. Statt acht Sofakissen aus Samt reichen vielleicht auch drei aus Leinen und statt den üppigen Gardinen luftige Schals. Tauschen Sie auch den großen, dunklen Teppich gegen eine kleinere Variante in hellen Farben aus. Das Ergebnis ist verblüffend!

Helle Textilien lassen einen Raum deutlich größer wirken als dunkle!

8. Spiegel einsetzen

Gekonnt platziert, verleihen XXL-Spiegel kleinen Zimmern mehr Höhe und Weite – egal, ob Sie sich für einen Wandspiegel oder einen Boden-/Standspiegel entscheiden. Am besten wirkt der Spiegel, wenn er an der schmalen Seite eines Raumes platziert wird. Noch mehr Weite schaffen Sie, wenn Sie den Spiegel schräg in die Ecke stellen oder hängen. Denn dadurch wird der komplette Raum gespiegelt.

Spiegelleuchten verhindern das Entstehen unschöner Schlagschatten im Spiegel © Robert Kneschke, stock.adobe.com
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9. Auf Blickachsen achten

Optischer Trick: Führt der Blick von einem kleinen Zimmer in einen großen Raum oder sogar nach draußen, wirkt es viel größer. Deshalb sollten Sie die Blickachsen in einem kleinen Zuhause besonders gut planen. Zusätzlich lassen sich schmale Räume mit der richtigen Farbwahl optisch weiten und vergrößern. So schaffen beispielsweise weiße Böden in Kombination mit weißen Schrankfronten und weißen Wänden ein großzügiges Raumgefühl.

Sind Blickachsen richtig geplant, können Sie einer kleinen Wohnung mehr Großzügigkeit verleihen.

10. Ordnung halten

Es hört sich banal an, aber: Wo wenig Platz ist, entsteht schnell Unordnung. Um diese zu umgehen, sollte jedes noch so kleine Teil in Ihrer Wohnung einen festen Ort haben. Clevere Ordnungshelfer sind dabei unerlässlich: Stapelbare, durchsichtige Boxen eignen sich für Schlafzimmer, Schrank, Hauswirtschaftsraum und Büro, kleine Körbe für die Küche und das Badezimmer und geschlossene Schachteln und Organizer für Krimskrams in Kinderzimmer und auf dem Schreibtisch.

Paradebeispiel für platzsparendes Einrichten: Wand und Vorhang trennen gekonnt die Waschküche visuell von der Küche. Durch Regale wird die Wand als Stauraum genutzt und Boxen und Körbe erleichtern die Ordnung © sveta, stock.adobe.com
Paradebeispiel für platzsparendes Einrichten: Wand und Vorhang trennen gekonnt die Waschküche visuell von der Küche. Durch Regale wird die Wand als Stauraum genutzt und Boxen und Körbe erleichtern die Ordnung © sveta, stock.adobe.com
Doppelte Trennung: Offenes Regal und unterschiedliche Wandgestaltung gliedern den Raum optisch © Pixel-Shot, stock.adobe.com
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