Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

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Eine Terrassenüberdachung können Sie aus den unterschiedlichsten Materialien bauen. Einen großen Einfluss auf die Kosten hat außerdem ihre Größe. Es ist daher schwierig, einen Gesamtpreis zu nennen. Dennoch können wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie die Kosten bei einem Eigenbau im Blick behalten.

Eine der vielen möglichen Kombinationen: Kunststoffplatten auf Holz © Photographee.eu, stock.adobe.com
Eine der vielen möglichen Kombinationen: Kunststoffplatten auf Holz © Photographee.eu, stock.adobe.com

1. Ein freistehendes Terrassendach benötigt mindestens vier Stützen. Fixieren Sie die Dachkonstruktion an der Hauswand, brauchen Sie bei einem kleinen Dach dagegen nur zwei Träger. Dadurch sparen Sie Materialkosten.

2. Terrassenüberdachungen sind in den meisten Bundesländern bis zu einer bestimmten Größe genehmigungsfrei. Werfen Sie deshalb schon vor der Planung einen Blick auf die Vorschriften oder fragen Sie bei Ihrem Bauamt nach. Wenn Sie keinen Bauantrag stellen müssen, sparen Sie circa 100 Euro und müssen sich nicht um die für die Antragstellung nötigen Unterlagen kümmern. Zudem können Sie mit dem Bau sofort beginnen.

Holz ist für die meisten Heimwerker die erste Wahl © U. J. Alexander, stock.adobe.com
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3. Für das Grundgerüst einer Terrassenüberdachung eignen sich Holz, Aluminium und Stahl. Stahl ist am teuersten, darauf folgt Aluminium und der günstigste Baustoff ist Holz. Holz lässt sich außerdem leichter bearbeiten als Metall, sodass Sie die notwendigen Zuschnitte und andere Bearbeitungen selbst ausführen können. Bei Tragwerken aus Aluminium oder Stahl ist dagegen oft die Hilfe eines Fachmanns erforderlich.

4. Hartholz und kesseldruckimprägniertes Holz ist teurer als das Holz von Fichten und Tannen. Es ist allerdings auch witterungsbeständiger und damit dauerhafter. Etwas mehr Geld auszugeben, lohnt sich daher, wenn das Terrassendach möglichst lange stehen bleiben soll. Gehören Sie zu den Menschen, die Veränderungen lieben, können Sie aber auch an dieser Stelle sparen.

Denken Sie jedoch bei unbehandeltem Fichten- oder Tannenholz an einen guten Holzschutz.

Die teuerste Variante: das Glasdach © U. J. Alexander, stock.adobe.com
Die teuerste Variante: das Glasdach © U. J. Alexander, stock.adobe.com

5. Soll die Eindeckung transparent sein, haben Sie die Wahl zwischen Glas und Kunststoffeindeckungen aus Acryl oder Polycarbonat. Ein Glasdach ist am teuersten und benötigt aufgrund seines hohen Gewichts eine besondere stabile Unterkonstruktion, die entsprechende Kosten verursacht. Kunststoffplatten sind dagegen leicht und günstiger als Glas. Bei diesen Eindeckungen sind Produkte aus Acryl in der Regel teurer als Platten aus Polycarbonat.

Stabil und tragfähig: ein Grundgestell aus Metall © Marina Lohrbach, stock.adobe.com
Stabil und tragfähig: ein Grundgestell aus Metall © Marina Lohrbach, stock.adobe.com

6. Für eine blickdichte Eindeckung eignen sich zahlreiche Werkstoffe wie Holz, Kunststoff, Dachziegel, Metall und die Produkte aus Bitumen. Zu Letzteren gehören die Dachpappe, die Wellpappe und die Bitumenschindeln. Alle sind günstig, die optisch ansprechenden Schindeln müssen Sie allerdings auf einer geschlossenen Fläche aus beispielsweise Holz verlegen. Auch Dachziegel benötigen eine sorgfältig geplante Unterkonstruktion. Platten aus Kunststoff oder Metall sowie lange Holzbretter können Sie dagegen an den Dachsparren befestigen. Holz ist allerdings weniger witterungsbeständig als die anderen blickdichten Eindeckungen und benötigt daher eine regelmäßige Pflege oder noch besser eine Abdeckung aus einem anderen Material. Eine mögliche Alternative ist das teurere Leimholz.

Haben Sie schließlich alle Entscheidungen getroffen, können Sie Preise einholen und die Gesamtkosten kalkulieren. Vergessen Sie hierbei nicht die Ausgaben für die Montagematerialien und weitere Baustoffe wie den Beton für die Fundamente. Sollte diese Variante für Sie infrage kommen, können Sie im Anschluss außerdem einen Blick auf die Bausätze werfen. Sie sind eventuell günstiger als ein Eigenbau, denn sie werden in großen Stückzahlen hergestellt.

Ein gut geplantes Terrassendach lässt sich relativ schnell aufstellen © schulzfoto, stock.adobe.com
Planung der Terrassenüberdachung – daran sollten Sie denken

Eine Terrassenüberdachung bauen Sie vermutlich nur einmal oder einige wenige Male in Ihrem Leben. Sie bleibt wahrscheinlich über Jahrzehnte stehen,… weiterlesen

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