Flexible Lösungen für die Terrassenüberdachung

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Auf einer überdachten Terrasse sind Sie und Ihre Gartenmöbel vor Regen und, sofern auch die Seiten geschlossen sind, sogar vor Wind geschützt. Hin und wieder möchten Sie jedoch vielleicht lieber die warmen Sonnenstrahlen genießen oder sich den Wind um die Nase wehen lassen. Dies ist nur möglich, wenn Sie einzelne Elemente flexibel gestalten.

Lassen sich bei einem Glasdach einzelne Elemente öffnen, strömt wieder frische Luft auf die Terrasse © maho, stock.adobe.com
Lassen sich bei einem Glasdach einzelne Elemente öffnen, strömt wieder frische Luft auf die Terrasse © maho, stock.adobe.com

Frischluft oder Wetterschutz – das Schiebedach

Ein Schiebedach macht es Ihnen leicht, auf verschiedene Wetterverhältnisse zu reagieren. Es ist in der Regel mit einem Motor ausgestattet, denn das Öffnen und Schließen von Hand ist kaum möglich. Stattdessen bringen Sie es über einen fest installierten Schalter, per Fernbedienung oder über eine App auf Ihrem Smartphone in die gewünschte Position.

Ein Terrassendach besteht meist aus mehreren Segmenten. Im Idealfall lassen sich diese einzeln ansteuern. Dadurch können Sie nur in einem bestimmten Bereich frische Luft auf die Terrasse strömen lassen und auf diese Weise einen Hitzestau verhindern, der vor allem unter einem Glasdach und anderen lichtdurchlässigen Eindeckungen schnell entsteht. Eine einzelne Ansteuerung ermöglicht es bei einer blickdichten Eindeckung außerdem, dass einige Familienmitglieder in der Sonne und die anderen im Schatten sitzen.

Ein praktisches Extra bei einem Schiebedach ist ein Regensensor. Durch ihn schließt sich das Dach automatisch, wenn es zu regnen beginnt. Bei einem Schiebedach mit Regensensor brauchen Sie sich daher keine Sorgen um Ihre Sitzgarnitur und andere Gegenstände auf der Terrasse zu machen.

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Terrassendächer mit beweglichen Lamellen

Ein Terrassendach mit drehbaren Lamellen lässt sich ebenfalls an verschiedene Wetterverhältnisse anpassen. Bei ihm können Sie die Lamellen mithilfe eines Motors oder von Hand mit einer Teleskopstange von der horizontalen in die vertikale Position bringen. In aufrechter Stellung dringt Licht und Luft durch die Zwischenräume. Ein Lamellendach ist in einer guten Qualität in geschlossenem Zustand wasserdicht und bietet dadurch einen ebenso guten Schutz wie jedes andere Terrassendach. Im Idealfall können Sie die Lamellen sogar stufenlos einstellen und die Überdachung dadurch genau an Ihre Bedürfnisse anpassen. Etwas störend kann allerdings der Schattenwurf der Lamellen sein, wenn Sie das Dach öffnen. Durch ihn entsteht ein Streifenmuster auf dem Fußboden, den Wänden oder den Möbeln.

Bei einem Lamellendach lassen sich die Lamellen oft stufenlos einstellen © mathilde, stock.adobe.com
Bei einem Lamellendach lassen sich die Lamellen oft stufenlos einstellen © mathilde, stock.adobe.com

Schiebeelemente für die Seiten und die Front

Schiebeelemente für die Seiten der Terrasse lassen sich durchaus von Hand bewegen. Bei ihnen ist deshalb nicht unbedingt ein Motor erforderlich. Gleiches gilt für Schiebeelemente an der Vorderseite. Sie verwandeln eine Terrasse in einen Wintergarten, in dem es bei sonnigem Wetter schnell warm wird, sofern die Außenhülle aus Glas oder einem anderen durchsichtigen Material besteht. Durch Schiebeelemente an den Seiten und der Front können Sie die Terrasse ganzjährig nutzen oder zumindest die Gartenmöbel dauerhaft stehen lassen. Ein geschlossener, lichtdurchfluteter Raum ist im Winter außerdem eine gute Unterstellmöglichkeit für frostempfindliche Kübelpflanzen.

Abwechslungsreich: Kombinationen aus verschiedenen Materialien wie Holz und Milchglas © Hermann, stock.adobe.com
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Durch Schiebetüren verwandelt sich die Terrasse in einen Wintergarten © vector/ AngelaStolle, stock.adobe.com
Durch Schiebetüren verwandelt sich die Terrasse in einen Wintergarten © vector/ AngelaStolle, stock.adobe.com

Sonnenschutz für das Terrassendach

Unter einem Dach aus einem transparenten Material wird es bei Sonnenschein schnell warm. Dies ist an kühleren Tagen angenehm, kann an heißen Sommertagen jedoch unerträglich sein. Ein Hitzestau unter dem Terrassendach lässt sich durch einen Sonnenschutz verhindern, den Sie unterhalb oder oberhalb des Terrassendachs montieren und bei Bedarf ausfahren. Für Bausätze sind oft passende Sonnenschutze wie Markisen und Sonnensegel erhältlich. Diese Systeme sind wie die Schiebedächer häufig mit einem Motor ausgestattet und entsprechend komfortabel im Gebrauch. Um sie auch bei einem Defekt des Motors oder einem Stromausfall öffnen und schließen zu können, besitzen einige zusätzlich eine Nothandkurbel.

Die Unterdachmarkise sorgt unterhalb der Eindeckung für Schatten © Rangzen, stock.adobe.com
Die Unterdachmarkise sorgt unterhalb der Eindeckung für Schatten © Rangzen, stock.adobe.com

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Unterdach- und Aufdachmarkisen

Erfolgt eine Beschattung oberhalb des Dachs, spricht man von einer Aufdachmarkise. Sie hält die Terrasse kühler als eine Unterdachmarkise, denn sie lässt keine Sonnenstrahlen auf die Eindeckung fallen. Von Vorteil ist außerdem, dass notwendige Technik wie Führungsschienen oberhalb der Eindeckung montiert werden und beim Sitzen auf der Terrasse nicht zu sehen sind. Aufdachmarkisen sind den Witterungseinflüssen allerdings stark ausgesetzt und sollten deshalb aus einem hochwertigen Material bestehen. Dadurch sind sie meist teurer als Unterdachmarkisen.

Ein noch besserer Hitzeschutz: die Aufdachmarkise © Hermann, stock.adobe.com
Ein noch besserer Hitzeschutz: die Aufdachmarkise © Hermann, stock.adobe.com

Ein weiteres Problem könnte eine Verunreinigung durch Laub, Vogelkot und anderen Schmutz sein. Diese Verschmutzungen sowie die hohen Belastungen durch Witterungseinflüsse können ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und ihre Lebensdauer verkürzen. Am besten fahren Sie eine Aufdachmarkise daher nur aus, wenn Sie tatsächlich einen Sonnenschutz benötigen. Auf diese Weise ersparen Sie sich gleichzeitig eine ständige Reinigung, die aufgrund der großen Fläche und der Höhe, in der Sie arbeiten müssen, recht mühsam ist. Noch schwieriger ist allerdings die Säuberung einer Unterdachmarkise, wenn Insekten zwischen die Markise und das Dach gedrungen sind und beim Einfahren versehentlich mit eingerollt wurden.

Tipp: Eine Aufdachmarkise kann in ausgefahrenem Zustand ruhig ein Stück über das Terrassendach ragen. So spendet sie im Sommer auf der gesamten Terrasse Schatten.

Fällt das Sonnenlicht von der Seite auf die Terrasse, können Sie dies durch eine zusätzliche Seitenmarkise verhindern. Sie verschwindet bei Nichtgebrauch in einem länglichen Kasten an der Wand und beeinträchtigt die Optik Ihrer Terrasse daher nur wenig.

Seitenmarkisen lassen sich nach Bedarf öffnen und schließen © schulzfoto, stock.adobe.com
Seitenmarkisen lassen sich nach Bedarf öffnen und schließen © schulzfoto, stock.adobe.com
Ein Sonnensegel lässt sich auch unter einem Dach spannen © Norman, stock.adobe.com
Sonnensegel und Markisen: Sonnenschutz für Terrassendächer

Durch eine transparente Eindeckung aus Glas, Acryl oder Polycarbonat bleibt Ihre Terrasse lichtdurchflutet. An sonnigen Tagen mit hohen Außentemperaturen wird… weiterlesen

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