Gartenplanung – vom Profi oder „Do-it-yourself“?

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Einen Garten gestalten kann doch jede/r?

Wie wird aus einem Baugrund ein florierender Garten? Um die 100 oder 400 Quadratmeter vor und hinter dem neuen Traumhaus zu begrünen, braucht es sowohl Sachkenntnis als auch Fantasie und Kreativität. Ein „grüner Daumen“ ist also schon mal Pflicht, wenn man den neuen Garten nach dem Prinzip Do-it-yourself plant. Wenn wie so oft nach dem Einzug der Geldbeutel erst einmal leer ist, wirkt das als zusätzlicher Impuls, den Garten ohne professionelle Hilfe aus dem Boden zu stampfen.

Es kommt darauf an, was man draus macht: Die Häuser stehen – aber wie gestaltet man den künftigen Garten? © schulzfoto, stock.adobe.com
Es kommt darauf an, was man draus macht: Die Häuser stehen – aber wie gestaltet man den künftigen Garten? © schulzfoto, stock.adobe.com

Für Amateurgärtner gibt es jede Menge Bücher und Garten-Apps

Schließlich gibt es ja nicht nur jede Menge Gartenbücher, sondern auch diverse Apps, die Amateurgärtner digital unterstützen. „My Garden“ von Gardena, gestaltedeinengarten oder „Mein schöner Garten“ bieten hier nach einer kurzen Registrierung nützliche Tools für die Online-Planung. Ob es mit diesen Helfern gelingt, einen Garten anzulegen, der schön aussieht und eine hohe Aufenthaltsqualität gibt, kommt aber doch auch sehr auf Geschmack und Kenntnisse an:

  • Wie steht es um Sonne und Schatten?
  • Wo steht das Haus auf dem Grundstück?
  • Harmoniert der neue Garten mit dem neuen Haus?
  • Wie steht es um den Einsatz von Licht, Wasser oder Objekten?
  • Wie gestaltet man einen Garten, der in jeder Jahreszeit gefällt?
  • Welche Vorschriften gelten in der Gemeinde?
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Mit seinem Garten darf man nicht alles machen, was man will

Bevor man seinen Garten individuell plant, sollte man sich mit den Vorschriften vertraut machen, die Gemeinden für die Gartengestaltung erlassen. Die können es nämlich in sich haben. Geregelt werden darin etwa die maximale Höhe und das Material von Zäunen, die Gestaltung des Vorgartens, Abstände an den Grundstücksgrenzen (Nachbarrecht) und Regeln für das Fällen von Bäumen. Wer also selbst plant, sollte sich zuvor bei seiner Gemeinde nach der geltenden Gartensatzung erkundigen.

Ein Gartenarchitekt kostet nicht die Welt

Ein Profi hilft dabei, teure Planungsfehler zu vermeiden

Es gibt also auch bei der Gartenplanung diverse gute Gründe, auf professionellen Sachverstand zu setzen und für die grundsätzlichen Weichenstellungen einen Gartenarchitekten zurate zu ziehen. Der kann am Ende nämlich auch Kosten sparen – dann nämlich, wenn man als Hobbygärtner Fehler macht, etwa bei der Pflanzenauswahl, die man später teuer korrigieren muss. Ein professioneller Gartengestalter (oder Landschaftsarchitekt) lenkt die Ideen des Bauherrn in die richtigen Bahnen und hat ein geschultes Auge dafür, wie der Garten eine stimmige Grundstruktur bekommt. Er weiß übrigens auch Bescheid, wie die Gartenplanung an den Klimawandel angepasst werden muss.

Ein Landschaftsarchitekt oder Gartenplaner hat ein geschultes Auge, wie man einen Garten stimmig gestaltet © reichdernatur, stock.adobe.com
Ein Landschaftsarchitekt oder Gartenplaner hat ein geschultes Auge, wie man einen Garten stimmig gestaltet © reichdernatur, stock.adobe.com

Das Grobkonzept für einen kleinen Garten kostet ab 400 Euro

Für einen Pflanzplan sollte man mit Kosten von mehreren hundert Euro kalkulieren. Bei kleinen Gärten kann es durchaus sein, dass der Gartenarchitekt mit einem einzigen Lokaltermin auskommt. Dabei kann es den Aufwand des Gartenplaners verringern, wenn man als Auftraggeber vorher skizziert oder notiert, was man im Garten haben will und was nicht.

Der Stundensatz ist Verhandlungssache, er beträgt in der Regel mindestens 50 Euro plus Anfahrt. Unter dem Strich muss man für eine Grobplanung vom Profi einkalkulieren:

  • 400 Euro für Gärten bis 250 Quadratmeter
  • 500 Euro für Gärten bis 500 Quadratmeter
  • 700 Euro für Gärten bis 1000 Quadratmeter.

Bei Doppel- und Reihenhäusern sowie bei Vorgärten oder Terrassen bieten viele Planer auch pauschale Preise ab etwa 300 Euro für Tipps und Skizzen an. Es kann sich durchaus lohnen, vor der Auftragsvergabe mehrere Angebote einzuholen.

Mit dem Profi-Pflanzplan können auch Amateure weiter arbeiten

Mit einem solchen Leitfaden an der Hand können dann auch Hobbygärtner zur Tat schreiten und wertvolle Stauden, Blumen und Gehölze genau dort pflanzen, wo sie im Garten am besten gedeihen und nicht gleich verkümmern. Inwieweit man dann noch einen Gartenbaubetrieb engagiert, hängt davon ab, wie viel Geld noch zur Verfügung steht, wie viel Zeit man selbst aufwenden kann – und ob man den sprichwörtlichen grünen Daumen hat – oder nicht.

Ein Gartenteich vergrößert die Wohlfühlatmosphäre eines Gartens © Oleg Zhukov, stock.adobe.com
Die grünen Nebenkosten für den Garten

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