Die grünen Nebenkosten für den Garten

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Was man für die Anlage kalkulieren muss

Erst ein florierender Garten macht aus einem neuen Haus ein Heim. Doch der Preis dafür wird gern mal unterschätzt oder vergessen. Dabei können die Ausgaben für Hecken, Rasen, Ziersträucher, Beeten, Bäumen, Wege und Zäune leicht fünfstellig werden. Naturgemäß ist die Preisspanne aber groß: Man kann seinen Garten zu Discounterpreisen bestücken – oder ein kleines Vermögen für Pflanzen und Ausrüstung ausgeben.

Wer ein Haus baut, muss auch nach dem Einzug mit spitzem Bleistift rechnen, denn ein neuer Garten kostet mit allem Drum und Dran zumeist eine fünfstellige Summe © Syda Productions, stock.adobe.com
Wer ein Haus baut, muss auch nach dem Einzug mit spitzem Bleistift rechnen, denn ein neuer Garten kostet mit allem Drum und Dran zumeist eine fünfstellige Summe © Syda Productions, stock.adobe.com

Faustregel: 40 bis 100 Euro – pro Quadratmeter

Die grünen Nebenkosten sind also nicht zu unterschätzen. Sie belaufen sich auf 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Wer also auf einem durchschnittlichen Grundstück von 600 Quadratmetern zwei Drittel der Fläche als Garten kultivieren möchte, kommt nach dieser Faustregel auf Kosten von 16.000 bis 40.000 Euro! Die beträchtliche Preisschere kommt auch dadurch zustande, dass manche Hausbauer einen Gärtner engagieren und andere das „Do-it-yourself“-Prinzip verfolgen.

Was außerdem den Unterschied macht, wird etwa beim Kauf von größeren Gehölzen deutlich: Ein Kugelahorn mit Hochstamm von zehn bis zwölf Zentimeter Umfang kostet etwa 150 Euro, ist er mit 25 bis 30 Zentimeter aber schon etwas älter, schießt der Preis auf bis zu 800 Euro in die Höhe. Ähnlich sieht es bei Hecken aus: „Kleiner“ immergrüner Liguster als 40 bis 60 cm hohe Wurzelware ist ab 1 Euro pro Stück zu haben. Man rechnet dabei mit einem Bedarf von fünf Pflanzen je laufendem Meter. Besitzt der Liguster hingegen schon beim Kauf die richtige Höhe als Sichtschutz, kostet er pro Pflanze stattliche 36 Euro zu Buche – aber dann kommt man immerhin mit zwei Pflanzen pro Meter aus. Wer also den Euro zweimal umdrehen muss, wird kaum darum herumkommen, kleinere Pflanzen zu kaufen – mit der entsprechend längeren Wartezeit auf einen schön eingewachsenen Garten.

Was ein blühender Garten kostet

Rasen: Gerollt oder gesät

Am günstigsten zu einem Rasen kommen Sie, wenn Sie ihn selbst einsäen. Gutes Saatgut gibt es für rund 25 Euro. Wenn Sie eine Gärtnerei beauftragen, kostet die Raseneinsaat zwischen 300 und 400 Euro. Ein Roll- bzw. Fertigrasen ist wesentlich teurer (aber hier bekommen Sie neben angewachsenen Halmen auch noch eine dünne Schicht Erde dazu). Wer sich den Rollrasen liefern lässt, aber selbst verlegt, zahlt 500 bis 600 Euro. Überlässt man einem Fachbetrieb diesen Job, kostet das unter dem Strich zwischen 1.100 und 1.400 Euro (jeweils pro 100 Quadratmeter).

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Mutterboden: Die Basis jedes Gartens

Ein neuer Garten benötigt zum Florieren guten Mutterboden. Der ist nicht zu verwechseln mit Blumenerde, denn Mutterboden enthält alles, was einen gesunden Boden ausmacht –auch kleine Steine, Tiere und Pflanzensamen. Die Muttererde können Sie je nach Verwendungszweck mit Pflanzerde, Kompost, Dünger oder Humus verbessern.

Die Preise für Mutterboden variieren erheblich. Bei einem privaten Verkäufer gibt es den Kubikmeter womöglich schon für etwa 10 Euro, beim regionalen Händler werden 15 Euro und mehr fällig – und die Spanne kann bis 40 Euro reichen für speziell behandelte Erde oder Mutterboden aus anderen Regionen. Rechnen Sie damit, dass Sie für eine ausreichend dicke Bodenschicht pro Quadratmeter Fläche etwa 0,3 Kubikmeter Mutterboden benötigen. Wenn Sie also eine Fläche von 300 Quadratmetern als Garten kultivieren wollen, benötigen Sie dafür rund 90 Kubikmeter Mutterboden, Kostenpunkt also zwischen 900 und 3600 Euro.

Hecken: Sofortiger Sichtschutz kommt teuer

Ohne Hecke sitzen Sie auf der eigenen Terrasse wie auf dem Präsentierteller. Dagegen helfen Hecken, die nicht nur Sichtschutz sind, sondern auch das Grundstück begrenzen und als dekoratives Gartenelement dienen. Was eine neue Hecke kostet, hängt auch davon ab, ob man kleine Setzlinge pflanzt, die erst mit den Jahren zu einem vollständigen Sichtschutz heranwachsen – oder ausgewachsene Pflanzen, die ihren Zweck sofort erfüllen.

Klassiker unter den Hecken ist die Thuja (Lebensbaum), die es in verschiedenen Sorten gibt. Die beliebte Smaragdthuja gibt es mit höchstens 20 cm schon ab 1,50 Euro pro Pflanze zu kaufen – der laufende Meter Hecke mit sechs Pflanzen kostet dann knapp 10 Euro. Für einen Laufmeter fertige Hecke mit zwei Metern Höhe müssen Sie hingegen mit Preisen um 150 Euro rechnen.

Kreative Gärtner verwandeln Heckenpflanzen in richtige Kunstwerke © Angelika Bentin, stock.adobe.com
Kreative Gärtner verwandeln Heckenpflanzen in richtige Kunstwerke © Angelika Bentin, stock.adobe.com

Die folgende Tabelle gibt grobe Anhaltspunkte, was der laufende Meter bei fünf beliebten Sorten kostet, wenn Sie die Pflanzen mittelgroß oder groß kaufen:

Was eine Hecke je laufendem Meter kostet

Von 10 Euro bis 210 Euro pro Meter
 Kaufhöhe
100-125 cm
 Kaufhöhe
175-200 cm
Thuja Brabant (Lebensbaum)17 €52 €
Liguster10 €60 €
Kirschlorbeer25 €75 €
Eibe36 €175 €
Ölweide60 €210 €

Bei einem 500 Quadratmeter großen Grundstück, das beispielsweise 20 mal 25 Meter misst, kämen 45 laufende Meter zusammen, wenn Sie zwei der vier Grundstücksgrenzen ganz mit Hecke bepflanzen. Nach der Tabelle oben kämen für eine kleine Thujahecke „Materialkosten“ von 787,50 Euro zusammen, bei ausgewachsenem Kirschlorbeer aber schon 3.375 Euro. Womöglich kann man Geld sparen, wenn man sich an der Grundstücksgrenze mit dem Nachbarn darauf einigt, eine gemeinsame Hecke zu pflanzen.

So lasst uns denn ein Obstbäumchen pflanzen!

Obstbäume begeistern nicht nur das Auge mit ihrer allerdings zumeist eher kurzen Blüte – sie können nach einer Weile auch leckere Früchtchen liefern – ein Hauch von Nutzgarten also auch auf kleiner Fläche. Die Standardgröße, die von Garten- und Baumärkten oder Baumschulen zumeist angeboten wird, liegt bei einer Stammhöhe von 40 bis 60 Zentimeter, Gesamthöhe 1,20 bis 1,60 Meter. Diese Kaliber gibt es von Kirsche oder Pflaume ab 20 Euro, vom Apfel ab 25 Euro, von der Nashi-Birne oder der Quitte ab 29 Euro. Wer sich mit kleinen Pflänzchen begnügt, bekommt sein Apfelbäumchen schon ab 10 Euro, seine Weinrebe ab 15 Euro. Hingegen werden für stattliche Weinreben häufig dreistellige Preise verlangt.

Der Apfelbaum ist ein Klassiker im Garten © Uli Geyer, stock.adobe.com
Der Apfelbaum ist ein Klassiker im Garten © Uli Geyer, stock.adobe.com

Beliebt sind auch Sträucher, an denen etwa Himbeeren oder Johannisbeeren reifen. Junge Gewächse von 15 bis 30 cm Höhe im Topf kosten im Gartenmarkt um 6 Euro, in doppelter Höhe zwischen 15 und 25 Euro. Wer lange etwas von seinem selbst gepflanzten Obstgewächsen haben möchte, sollte aber auch frühzeitig den geeigneten Boden beschaffen und sich später um den regelmäßigen Pflanzenschnitt kümmern. Wer sich das selbst nicht zutraut, muss regelmäßige Kosten für einen Gärtner einkalkulieren.

Tomaten, Gurken & Co

Immer mehr Menschen haben Spaß daran, ihr eigenes Gemüse anzubauen. Als Anfänger sollte man nicht zu groß denken: 20 oder 30 Quadratmeter reichen fürs Erste, um Erfahrungen zu sammeln mit Tomate, Gurke, Mangold und Co. Wenn man die eigene Arbeitszeit im Nutzgarten als Freizeitbeschäftigung verbucht, kann gegenüber dem Kauf von Gemüse, Salat oder Kräutern im Supermarkt durchaus sparen. Die Kosten eines Nutzgartens hängen nicht zuletzt davon ab, ob von vom Profi vorgezogene Gemüsepflänzchen kauft oder aber Saatgut, das in der Regel wesentlich preisgünstiger ist.

Preisvergleiche: ein Tütchen Tomatensamen mit ca. 15 Pflanzen ist für rund 1 Euro zu haben, zwei kleine Tomatenpflanzen im Topf zusammen für 9 bis 10 Euro. Gemüsegurken bekommen Sie als Saatgut für rund 3 Euro (sechs Korn), für zwei kleine Pflanzen im Topf zahlen Sie hingegen gut 10 Euro. Erdbeeren: Saatgut (15 Korn) für 3 Euro, Erdbeerpflanzen im Topf, 2 bis 3 Euro pro Stück.

Wenn Sie Ihr Gemüse aus Samen ziehen, haben Sie eine wesentlich größere Auswahl an Sorten. Bei der Anlage eines Nutzgartens sollte man einkalkulieren, dass man in der Regel einen Komposthaufen und einen nahen Wasseranschluss benötigt. Wer außerdem wärmeliebende Pflanzen wie etwa Tomaten ziehen möchte, wird um die Investition in ein kleines Gewächshaus nicht herumkommen.

Mit dem grünen Daumen spart man bei der Anlage des eigenen Gartens Geld © karepa, stock.adobe.com
Mit dem grünen Daumen spart man bei der Anlage des eigenen Gartens Geld © karepa, stock.adobe.com

Blumenbeete: Erlaubt ist, was gefällt

Ein blühendes Beet mit Blumen und Stauden ist natürlich Hingucker und Salz in der Suppe Ihres neuen Gartens. Der Preis dafür hängt natürlich von der Beetgröße sowie den verwendeten Pflanzen ab. Wenn Sie keine Erfahrung bei der Gestaltung und Bepflanzung haben, kann ein Beetplaner helfen, der Ihnen online nach Eingabe einiger Koordinaten Gestaltungsideen samt Preisliste per Mail liefert.

Beispielhaft sei hier auf den Beetplaner von Obi verwiesen (https://traumgarten.obi.de). Hier kann man aus 60 vorkonfigurierten Beeten wählen – oder sich sein eigenes Pflanzenensemble selbst zusammenstellen. So oder so liefert der Beetplaner ein PDF, das einen detaillierten Einkaufszettel samt Preisliste enthält.

Das Faulenzerbeet für 297 Euro

Vier Vorschläge vom Obi-Beetplaner
Name des BeetsGrößePreis*
Buntes Sommerbeet Hochbeet7,4 m2286,56 €
Schlichte Eleganz8,5 m2182,40 €
Kräuterpolizei5,3 m2107,06 €
Immergrünes Faulenzerbeet im modernen Stil8,5 m2297,49 €
*In den Preisen sind nur die Gewächse, keine Erde, Dünger oder sonstige Komponenten enthalten.
Die Faustformel gilt fast immer: kleine Pflanze, kleiner Preis – große Pflanze, großer Preis ©  arborpulchra, stock.adobe.com
Die Faustformel gilt fast immer: kleine Pflanze, kleiner Preis – große Pflanze, großer Preis © arborpulchra, stock.adobe.com

Der Weg ist das Ziel

Einen lebenswerten Garten sollten Sie mit Wegen erschließen, die bei Regen begehbar bleiben und auch beladene Schubkarren oder Kinderfahrzeuge über sich ergehen lassen. Das sind nüchterne Argumente für die Befestigung der Gartenpfade durch solide Platten etwa aus Beton – und auch die summieren sich also zu den Kosten eines neuen Gartens.

Bei einer Grundstücksfläche von insgesamt 600 Quadratmetern und einer halb so großen Gartenfläche dürfte ein „Wegeerschließungsnetz“ von etwa 30 Metern Länge realistisch sein. Als Fundament dafür empfiehlt sich ein Schotterbett, das hier noch nicht eingerechnet ist.

Preisbeispiel: Der Einfachheit halber wird von einem 15 Meter langen „Hauptweg“ von 80 cm Breite ausgegangen und weiteren 15 Metern Nebenwegen mit halber Breite (40 cm). Daraus ergibt sich eine Gesamtwegefläche von 18 Quadratmetern. Solide Gehwegplatten aus Beton gibt es in Baumärkten ab knapp 20 Euro pro Quadratmeter. Unter dem Strich müssen Sie also mit Einkaufskosten für ihre Gartenwegsplatten ab etwa 300 Euro rechnen.

Sollen die Wege nach etwas aussehen (und die Platten mit der Zeit nicht verrutschen), empfehlen sich als Begrenzung Kanten- oder Randsteine. Diese Elemente bietet der Handel ab etwa 3 Euro pro Meter an. Wer also alle seine Gartenwege so formvollendet einfasst, muss etwa 60 Meter Kantensteine erwerben und dafür mit Kosten von mindestens 180 Euro kalkulieren. Bei all diesen Summen ist die fachmännische Verlegung nicht enthalten.

Ein Zaun kommt oft teurer, als man denkt

Ein stabiler, wenn möglich sogar ansehnlicher Zaun gehört zu den größten Investitionen in das Drumherum eines neuen Hauses. Dabei empfehlen sich einfache, niedrige Holzzäune als preisgünstigste Variante. In Baumärkten werden 80 cm hohe Staketenzäune ab etwa 20 Euro für den laufenden Meter (inklusive Pfosten) angeboten. Soll der Holzzaun höher sein und auch einen Sichtschutz bieten, steigen die Preise in ansehnlichen Materialien deutlich an. Grundsätzlich sind Holzzäune recht pflegeintensiv.

Preislich deutlich darüber liegen etwa Sichtschuttzäune aus pflegeleichtem WPC (Wood-Plastic-Composites), die allerdings auch mindestens 85 Euro pro laufendem Meter kosten. Beim Metall reichen die Ausführungen vom preiswerten, aber wenig ansehnlichen Maschendrahtzaun bis hin zu repräsentativen, langlebigen Gartenzäunen aus Schmiedeeisen, die oft deutlich über 100 Euro pro Meter kosten.

Bei allen Zaunarten sind übrigens Tore und Pforten die mit Abstand teuersten Komponenten. Für alle oben genannten Preise gilt: Der Aufbau des Zauns samt Fundament geht extra. Um das selbst zu machen, benötigt man handwerkliches Geschick, andernfalls muss man für die fachmännische Montage mit zusätzlichen Kosten von 40 bis 100 Euro pro Meter rechnen.

Rundungen und abgeschrägte Elemente lockern einen Sichtschutzzaun ebenfalls auf © zeralein, stock.adobe.com
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Ein Gartenteich für unter 1000 Euro

Auf kleineren Grundstücken wird sich der Traum von einem größeren Schwimmteich kaum verwirklichen lassen. Realistischer sind Teiche mit einer Fläche von drei bis fünf Quadratmeter. Ein solches Gewässer lässt sich schon für deutlich unter 1000 Euro realisieren.

Die Kosten gliedern sich in etwa so auf:

  • Folie (20 m2) 120 €
  • Wurzelvlies (20 m2) 30 €
  • Erdarbeiten 180 €
  • Sand 25 €
  • Folienauslegung, Teichbau 160 €

Diese Kalkulation von 515 Euro ist zwangsläufig grob, weil sie auch von Bodenbeschaffenheit und Gelände abhängen. Wenn man die Erdarbeiten mit der eigenen Schaufel verrichtet, kann man sparen – andererseits fallen bei diesem „Rohbau“ auch noch Materialkosten für Bepflanzung und Dekoration von rund 300 Euro an. Wer noch einen Springbrunnen oder eine Beleuchtung wünscht, muss entsprechend tiefer in die Tasche greifen.

Ein Gartenteich vergrößert die Wohlfühlatmosphäre eines Gartens © Oleg Zhukov, stock.adobe.com
Ein Gartenteich vergrößert die Wohlfühlatmosphäre eines Gartens © Oleg Zhukov, stock.adobe.com

Damit dem Garten ein Licht aufgeht

Licht im Garten kann Pflicht und auch Kür sein. Wege, die regelmäßig bei Dunkelheit gegangen werden, sollten schon aus Sicherheitsgründen beleuchtet sein. Dagegen setzen viele Hobbygärtner ihre Beete und Büsche mit einer kleinen Lightshow in Szene. Moderne Technik macht das heute sehr erschwinglich. Solarleuchten leuchten auch ohne Kabel und sind als Wegeleuchten schon für unter 50 Euro erhältlich.

Die Kabel für eine LED-Niedervoltbeleuchtung darf man auch als Laie selbst verlegen, und sie müssen nicht sehr tief liegen, weil von ihnen keine Stromschlag-Gefahr ausgeht. Sets mit sechs LED-Strahlern, Kabel und Trafo werden bereits ab 60 Euro angeboten. Nur bei anspruchsvolleren Lichtinszenierungen empfiehlt es sich, den Garten von einem Fachmann verkabeln und beleuchten zu lassen.

Geräte, die man für die Gartenarbeit braucht

Mit den Gartengeräten ist es wie mit vielen anderen Werkzeugen: Es gibt sie in verschiedenen Preis- und Gütekategorien. Doch wer einen Spaten für unter 10 Euro kauft, sollte keine hohen Erwartungen an ihn haben, wahrscheinlich wird man ihn schon nach relativ kurzer Zeit ersetzen müssen.

Für eine Garnitur langlebiger Gartengeräte ist man schnell einen vierstelligen Betrag los © alfaolga, stock.adobe.com
Für eine Garnitur langlebiger Gartengeräte ist man schnell einen vierstelligen Betrag los © alfaolga, stock.adobe.com

Die wichtigsten Gartengeräte, auf die man keinesfalls verzichten kann, enthält die folgende Liste, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Die wichtigsten Gartenwerkzeuge und ihre Preisspannen

Von…bis
Schubkarre30 €125 €
Spaten10 €55 €
Grabegabel18 €50 €
Schaufel10 €40 €
Rechen6 €30 €
Gartenschere7 €43 €
Gartenhacke11 €50 €
Rasenmäher

Handmäher49 €165 €
Akkumäher100 €400 €
Mähroboter250 €1.900 €
TraktorAb 1.500 €
Quelle: Webseiten von Bau- und Gartenmärkten

Für die Grundausstattung benötigt man nicht sehr viele verschiedene Einzelteile. Bei Kombisystemen dient beispielsweise ein- und derselbe Stiel unterschiedlichen Werkzeugaufsätzen, das spart nicht nur Geld, sondern auch Platz.

Wohin mit den Geräten: Schrank oder Häuschen?

Die Gerätschaften für den Garten sollen nicht im Weg stehen und vor Wind und Wetter geschützt sein. Und weil auch Gartenmöbel im Winter ein trockenes Plätzchen beanspruchen, benötigt man entweder sehr viel Stauraum in Haus oder Garage – oder einen eigenen Geräteschrank oder gar ein Gartenhäuschen. Kompakte Aufbewahrungsboxen aus Kunststoff sind im Handel schon für unter 100 Euro zu haben, wer allerdings Schubkarren und Rasenmäher verstauen will, benötigt geräumigere Modelle, in der Regel zu einem dreistelligen Preis. Geräteschränke aus Holz oder Metall sind in der Regel teurer als Varianten aus Plastik.

Wesentlich großzügiger ist das Raumangebot in Gartenhäusern ab vier Quadratmetern, die als Bausatz schon ab etwa 650 Euro zu haben sind. Wer es gern etwas stilvoller oder noch geräumiger möchte, muss hier allerdings jedenfalls eine vierstellige Summe investieren.

Auch in roten Handschuhen kann ein grüner Daumen bei der Eigenleistung im Garten sehr ertragreich sein © Maksim Kostenko, stock.adobe.com
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