Tapetenarten im Vergleich

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Welche Tapetenarten gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Die Wandgestaltung mit Tapete ist in deutschen Privathaushalten äußerst beliebt. Im Vergleich zu anderen Ländern verwendet man in der Bundesrepublik Deutschland weitaus häufiger Raufaser, Fototapete und Co. als beispielsweise in Italien oder Spanien, wo eher Putz an der Wand landet. Kein Wunder, dass die Auswahl an verschiedenen Tapetenarten wächst. Ein Gang durch die Tapetenabteilung im Baumarkt spiegelt dies eindrucksvoll wider: Vliestapete, Vinyltapete oder Textiltapete – all das und noch mehr ist in puncto Wanddesign aktuell Trend. Welches die richtige Tapetenart für Sie ist, erklärt der nachfolgende Ratgeber. Hier erfahren Sie alles rund um die beliebtesten Tapetenarten und deren individuelle Vor- und Nachteile.

Tapeten sind eine schnelle, preiswerte Möglichkeit zur Wandgestaltung © contrastwerkstatt, stock.adobe.com
Tapeten sind eine schnelle, preiswerte Möglichkeit zur Wandgestaltung © contrastwerkstatt, stock.adobe.com

Papiertapete – der Klassiker unter den Tapetenarten

Wer einen Raum tapezieren möchte, greift häufig intuitiv zu einer Papiertapete. Das hat mehrere Gründe. Ganz entscheidend ist jedoch, dass die Auswahl bei Papiertapeten bemerkenswert groß ausfällt. Kein Wunder, immerhin werden sogar die meisten Fototapeten als Papiertapeten hergestellt. Ein weiter Vorteil von Papiertapeten: Sie sind günstiger als andere Tapetenarten. Wer beim Renovieren sparen möchte, entscheidet sich deshalb gern für diese Variante.

Der Aufbau von Papiertapeten erklärt sich leicht: Sie werden aus mehreren Schichten Papier hergestellt. Die Anzahl der Papierschichten wirkt sich wiederum auf das Gewicht und die Qualität der Tapete aus. Soll heißen: Je mehr Papierschichten eine Tapete aufweist, desto schwerer, hochwertiger, langlebiger und robuster ist sie. Abschließend sind die meisten Papiertapeten mit einer bedruckten Deckschicht versehen. Diese gibt es in unterschiedlichsten Designs: Angefangen bei fotorealistischen Motiven über Blümchen-Prints bis hin zu einfarbigen Flächen – die Auswahl ist schier grenzenlos. Eins steht fest: Bei Papiertapete findet garantiert jeder, was das Herz begehrt.

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Doch nicht nur in puncto Design unterscheiden sich Papiertapeten. Auch bei Material und Herstellung lassen sich Unterschiede ausmachen. So gibt es beispielsweise Papiertapeten, die aus Rohpapier hergestellt werden. Auch als Naturelltapeten bekannt, zeichnet sich diese spezielle Tapetenart durch ihre besonders feine Struktur aus. Um diese zarte Optik zu erzeugen, werden die Naturelltapeten weder grundiert noch beschichtet. Eine weitere Variante von Papiertapeten sind Fondtapeten. Diese werden mit einem speziellen Herstellungsverfahren gefertigt, welches eine dauerhafte Lichtbeständigkeit der Farben gewährleisten soll. Darüber hinaus gibt es auf dem Markt immer mehr Papiertapeten, die komplett aus Recyclingpapier bestehen oder zumindest einen hohen Anteil aufweisen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Vorteile

  • günstig
  • umweltschonend (nachwachsende Rohstoffen & immer höherer Recyclinganteil)
  • atmungsaktiv bzw. diffusionsoffen (ungestrichen)
  • leicht zu verarbeiten
  • vielseitig in puncto Farben und Muster
  • gesundheitsverträglich

Nachteile

  • dünne Papiertapeten sind nicht sehr robust
  • Ausdehnung bzw. Zusammenziehen des Papiers beim Einweichen/Aufkleben
  • Papiertapete mit Muster schwierig zu verarbeiten
  • nur mit großem Aufwand zu entfernen
Die Entfernung von Papiertapete ist relativ aufwendig © Stephanie Eichler, stock.adobe.com
Die Entfernung von Papiertapete ist relativ aufwendig © Stephanie Eichler, stock.adobe.com

Raufaser – die Papiertapete Nummer 1

Ob Arztpraxis, Kinderzimmer oder Büro – Raufaser gehört hierzulande eindeutig zu den Top-Favoriten, wenn es um Tapetenarten geht. Das hat gleich mehrere Gründe: Raufaser ist überaus preiswert und langlebig, lässt sich leicht verarbeiten und kann nach dem Tapezieren ganz einfach bunt angemalt werden. Darüber hinaus wird sie mittlerweile in sehr umweltfreundlichen Varianten­ – beispielsweise aus Recyclingmaterialien – hergestellt. Ebenfalls praktisch: Schäden lassen sich an der Raufasertapete mühelos ausbessern und auch das mehrmalige Neustreichen ist herrlich unkompliziert.

Doch was genau ist Raufaser eigentlich für eine Tapetenart? Ganz einfach: Bei Raufaser handelt es sich um eine Papiertapete, die meist aus zwei oder drei Lagen Papier besteht. Zwischen diese Lagen werden Holzspäne aufgebracht, die der Tapete ihre charakteristische Struktur verleihen. Die sorgt übrigens dafür, dass die Farbe auf der Tapete erstaunlich gut hält. Beste Voraussetzungen für alle, die ihr Zuhause unkompliziert und günstig renovieren möchten.

Tipp: Wer Raufaser möglichst umweltfreundlich kaufen möchte, entscheidet sich für Tapetenarten, die entsprechende Gütesiegel tragen. Hierbei besonders wichtig: Das RAL-Gütezeichen – mit diesem Siegel werden Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der Tapete attestiert. Mindestens ebenso überzeugend in puncto Umweltschutz ist der Blaue Engel – der bestätigt, dass die Tapete ressourcenschonend, schadstoffarm und überwiegend aus Altpapier gefertigt wurde.

Vliestapeten – leicht und schnell zu verarbeiten

Beim Renovieren muss es manchmal schnell gehen – wer keine Zeit hat, Papiertapeten einweichen zu lassen, entscheidet sich heutzutage für Vliestapeten. Denn diese kommen ganz ohne Einweichzeiten aus und sind wunderbar leicht zu verarbeiten: Einfach einkleistern und an die Wand kleben, fertig. Darüber hinaus sind Vliestapeten dimensionsstabil. Das bedeutet, dass sie sich (anders als Papiertapeten) weder ausdehnen noch zusammenziehen – das erleichtert die Arbeit mit dieser Tapetenart noch mehr.

Das Geheimnis der Vliestapete steckt in ihrem Aufbau: Hier bilden Textilfasern und Zellstoff die Trägerschicht – und die ist nicht nur reißfester, sondern auch dimensionsstabil. Genauso wie bei Papiertapeten sind im Handel unterschiedlichste Designs erhältlich – von einfarbigen Vliestapeten bis hin zu bunt gemusterten Variationen ist alles dabei. Die Anwendung weiß ebenfalls zu überzeugen. Gerade einmal zwei Schritte braucht es, um eine Vliestapete an die Wand zu bringen: Untergrund mit Kleister einstreichen, Vliestapete anbringen – das war’s. Und wenn die Tapete entfernt werden soll – einfach abreißen, das funktioniert sogar ohne vorheriges Anfeuchten.

Vorteile

  • reißfest und robust
  • keine Einweichzeit
  • dimensionsstabil
  • atmungsaktiv bzw. diffusionsoffen (ungestrichen)
  • kann direkt auf die Wand geklebt werden
  • wasser- und dampfbeständig

Nachteile

  • kostenintensiv
  • je nach Inhaltsstoffen nur bedingt gesundheitsverträglich
  • Vorbereitung des Untergrunds bei hellen Tapeten erforderlich
  • sollte nicht übertapeziert werden
Je nach Tapetenart werden unterschiedliche Hilfsmittel zum Tapezieren benötigt © Stefan_Weis, stock.adobe.com
Je nach Tapetenart werden unterschiedliche Hilfsmittel zum Tapezieren benötigt © Stefan_Weis, stock.adobe.com

Vinyltapete – ideal für Feuchträume

Vinyl kennt man nicht nur vom Plattenteller – auch in vielen anderen Bereichen ist der Kunststoff äußerst gefragt. So auch bei der Wohnraumgestaltung. Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei Vinyltapeten um eine kunststoffbeschichtete Tapetenart. Durch diese Beschichtung wird die Tapete wasser- und dampfundurchlässig – ideal für Räume, in denen es tendenziell etwas feuchter ist. Gerade fürs Badezimmer oder für die Küche wird Vinyltapete als Tapetenart empfohlen – immerhin lässt sich diese Tapete sogar problemlos abwischen bzw. abwaschen.

Vinyltapeten gibt es in unzähligen Designs – ob bedruckt, mit Prägungen oder sogar aufgeschäumten Strukturen. Wie Sie diese an die Wand bringen, hängt vom Aufbau der Tapete ab. So befindet sich unter der Deckschicht aus Vinyl entweder eine Trägerschicht aus Papier oder aus Vlies. Hiernach richtet sich, ob Sie sie wie eine Papier- oder eine Vliestapete verarbeiten. Aufgrund der Kunststoffbeschichtung gilt es, beim Kauf darauf zu achten, dass keine schädlichen Stoffe enthalten sind. Zudem sind Vinyltapeten in klassischen Wohn- und Schlafräumen nur bedingt zu empfehlen, weil sie das Raumklima negativ beeinflussen können.

Vorteile

  • wasser- und schmutzabweisend
  • abwaschbar
  • robust und langlebig
  • viele attraktive Designs
  • je nach Trägermaterial sehr leicht zu verarbeiten
  • ideal für Feuchträume
  • lichtbeständige Farben

Nachteile

  • nicht atmungsaktiv
  • kann bei fehlender Durchlüftung Schimmelbildung fördern
  • je nach Inhaltsstoffen nur bedingt gesundheitsverträglich
  • nicht für ökologische Renovierungsarbeiten geeignet
  • sollte nicht übertapeziert oder gestrichen werden

Tipp: Je nach Trägermaterial wird Vinyltapete entweder wie Papier- oder Vliestapete angebracht. Kommt es allerdings zu Überlappungen, bei denen die Trägerschicht einer Tapetenbahn auf der Vinylbeschichtung der darunter befindlichen Bahn aufliegt, kann normaler Kleister keine dauerhafte Verbindung herstellen. Hier müssen Sie einen speziellen Vinylkleber verwenden.

Textiltapeten – Luxus für Wohnräume

Textiltapeten bestechen durch ihre außergewöhnliche Eleganz. Diese verdanken sie der Deckschicht aus feinen Textilfasern. Diese verleihen der Tapetenart nicht nur einen edlen Look, sondern auch eine wunderbare Haptik – wer schon einmal mit den Fingern über eine Textiltapete gestrichen ist, weiß, wie weich und wohlig sich diese Tapetenart anfühlt.

Unter der textilen Beschichtung verbirgt sich jedoch auch bei einer Textiltapete ein ganz klassischer Aufbau. Dementsprechend gibt es Textiltapeten mit preiswertem Papier- oder etwas robusterem Vliesträger. Ausgehend von der Trägerschicht unterscheiden sich einzelne Textiltapeten daher auch in der Anwendung. Weitere Unterschiede lassen sich beim verwendeten Obermaterial ausmachen. So gibt es Textiltapeten aus Baumwolle, Seide, Bast, Leinen oder Wolle. Je nachdem, für welches Material Sie sich entscheiden, kann die Textiltapete sogar den Wärmehaushalt Ihres Raumes beeinflussen – so helfen Textiltapeten Wärme zu speichern.

Textiltapeten sehen überaus luxuriös und wertvoll aus © mirkomedia, stock.adobe.com
Textiltapeten sehen überaus luxuriös und wertvoll aus © mirkomedia, stock.adobe.com

Vorteile

  • hochwertige Optik in vielen attraktiven Designs
  • angenehme Haptik
  • Oberschicht aus unterschiedlichen Naturmaterialien
  • dämmende und wärmespeichernde Eigenschaft
  • atmungsaktiv bzw. diffusionsoffen
  • gesundheitsverträglich

Nachteile

  • teurer als die meisten anderen Tapetenarten
  • mit Papierträger etwas schwieriger zu verarbeiten
  • Nahtstellen beim Tapezieren schnell sichtbar
  • für Haushalte mit Tieren nur bedingt geeignet
  • darf nicht übertapeziert oder gestrichen werden

Tipp: Sie haben sich für eine Textiltapete in Ihrem Zuhause entschieden? Dann sollten Sie auf die richtige Pflege dieser hochwertigen Tapetenart der Luxusklasse achten. Verwenden Sie hierfür einfach einen schwach eingestellten Staubsauger mit entsprechender Düse. Hiermit saugen Sie die Textiltapete einfach von Zeit zu Zeit sorgfältig ab.

Velourstapete – die Textiltapete mit dem besonderen Extra

Velourstapete stellt eine Sonderform der Textiltapete dar. Es handelt sich hierbei um eine Tapete, die mit einer besonders samtigen Struktur aufwartet. Hierfür wird die meist aus Papier bestehende Trägerschicht zunächst mit Leim beschichtet. Anschließend werden die sehr feinen Veloursfasern aufgeflockt oder -gestäubt. Je nachdem, für welches Design Sie sich entscheiden, gibt es Velourstapete, die eine durchgängig textile Oberfläche besitzt, und Velourstapete, auf der sich die textilen Motive reliefartig von der restlichen Tapete abheben.

Besondere Vorsicht ist bei der Verarbeitung von Velourstapeten geboten: Die feine Textilbeflockung oder Bestäubung kann leicht beschädigt werden. Zudem ist diese Tapetenart nicht für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit geeignet. Der Grund: Die textile Beschichtung kann Feuchtigkeit aufnehmen (je nachdem welches Material verwendet wurde), aber nur schlecht abgeben. Schlimmstenfalls droht Schimmelbildung.

Glasfasertapeten – robust und hygienisch

Glasfasertapete ist eine Tapetenart, die in durchschnittlichen Wohnräumen eher selten verwendet wird. Der Grund: Glasfasertapete ist relativ teuer und außerdem nicht atmungsaktiv. Für ein gutes Raumklima in Wohn- oder Schlafzimmer empfehlen sich andere Tapetenarten entsprechend besser. Überall dort jedoch, wo Tapete höchsten Beanspruchungen standhalten, hygienisch einwandfrei, robust, abwaschbar und schimmelresistent sein soll, ist Glasfaser genau die richtige Wahl.

Glasfasertapete besteht, wie der Name verrät, aus fein gewebten Glasfasern. Weil diese überaus robust sind, zeigt sich Glasfasertapete erstaunlich langlebig und beanspruchungsresistent – insbesondere in Krankenhäusern, aber auch in Küchen wird sie deshalb gern verwendet. Das gilt allerdings nur, wenn diese Tapetenart professionell an die Wand gebracht wurde. Zudem müssen beim Anbringen von Glasfasertapete spezielle Sicherheitshinweise unbedingt berücksichtigt werden.

Vorteile

  • wasserdicht und wasserabweisend
  • schimmelresistent
  • abwaschbar und scheuerfest
  • langlebig und robust
  • hygienisch einwandfrei

Nachteile

  • sehr hoher Preis
  • aufwändige Verarbeitung
  • Sicherheitshinweise müssen beachtet werden
  • wenig Auswahl bei den Designs
  • nicht atmungsaktiv bzw. diffusionsoffen
  • sollte nicht übertapeziert werden
Glasfasertapete lässt sich hervorragend streichen © PhotoBetulo, stock.adobe.com
Glasfasertapete lässt sich hervorragend streichen © PhotoBetulo, stock.adobe.com

Naturtapeten – attraktive Tapeten mit Naturoptik

Wer sich ein Stück Natur nach Hause holen möchte, entscheidet sich für moderne Naturtapeten. Hierbei handelt es sich um eine sehr aufwendig gefertigte Tapetenart, bei der echte Naturmaterialien wie Bambus, Hanf, Schilf, Gras oder auch Kork zum Einsatz kommen können. Diese werden auf spezielle Weise behandelt, zu einem Gewebe gesponnen und daraufhin auf einer Trägerschicht aus Papier oder Vlies aufgebracht. Verarbeitet wird die Naturtapete später wie jede andere Tapete.

Die Naturtapete ist überaus gefragt, wenn es um ökologisches Renovieren im eigenen Zuhauses geht. Da ausschließlich echte Naturmaterialien verwendet werden, schneidet die Umweltbilanz dieser Tapeten deutlich besser ab als beispielsweise die von Vinyltapeten. Ein weiterer Vorteil: Jede Naturtapete ist ein Unikat. Dadurch bedingte Farb- und Musterabweichungen zwischen den einzelnen Bahnen unterstreichen den unverfälschten, natürlichen Charme dieser Wandverkleidung. Ideal für alle, die gern naturnah und grün(er) wohnen möchten.

Naturtapeten haben noch weitere positive Eigenschaften: Sie sind atmungsaktiv, dämmend und helfen, die Feuchtigkeit im Raum zu regulieren. Demgegenüber steht der größere Reinigungsaufwand, denn Naturtapeten sind wasserempfindlich und gleichzeitig sehr staubanfällig. Wer jedoch hin und wieder vorsichtig mit einem Staubwedel über die Wand streicht, darf sich stets über eine attraktive Tapete im Naturlook freuen.

Vorteile

  • schall- und wärmedämmend
  • umweltfreundlich aus Naturmaterialien gefertigt
  • einmalige Optik
  • atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend
  • in vielen Designs erhältlich

Nachteile

  • aufwendig in der Verarbeitung
  • feuchtigkeits- und schmutzempfindlich
  • etwas teurer in der Anschaffung
  • sollte nicht übertapeziert oder übergestrichen werden

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Metalltapeten – innovativer Look in Metalloptik

Metall an den Wänden – was zunächst merkwürdig klingen mag, liegt seit einigen Jahren voll im Trend: Metalltapeten. Hierbei handelt es sich um eine noch etwas unbekannte Tapetenart, bei der ein Papier- oder Vliesträger mit einer Oberschicht aus dünner Aluminiumfolie versehen wird. Diese kann anschließend noch behandelt werden, sodass die außergewöhnliche Tapetenart im Silber-, Gold- oder Kupfer-Metallic-Look schimmert.

Die Metalltapete ist keine Tapetenart für jedes Zimmer, denn aufgrund der Folienbeschichtung ist sie nicht atmungsaktiv. Darüber hinaus sollten Sie einplanen, dass das Anbringen der Metalltapete recht aufwendig ist und Sie hierfür einen speziellen Kleister benötigen. Um außergewöhnliche Akzente zu setzen, sind Metalltapeten jedoch bestens geeignet. Wer sein Zuhause gern individuell gestaltet und spektakuläre Designs liebt, ist mit einer Metalltapete demnach gut beraten.

Vorteile

  • außergewöhnliche Optik
  • viele Designs
  • abwaschbar
  • lichtbeständig
  • schwer entflammbar

Nachteile

  • hoher Preis
  • nicht atmungsaktiv bzw. diffusionsoffen
  • aufwendig in der Verarbeitung

Die richtige Tapetenart finden: Worauf sollte man bei der Tapetenauswahl achten?

Sie sind auf der Suche nach der passenden Tapetenart für Ihr Zuhause? Beim Tapetenkauf geht es nicht allein um die Optik ­– viele Faktoren entscheiden darüber, welche Tapete für Ihre Räume die richtige ist. Stellen Sie sich am besten vorab die folgenden Fragen:

  • Welcher Raum soll tapeziert werden?
  • Möchte ich selbst tapezieren oder tapezieren lassen?
  • Wie teuer darf die Tapete sein?
  • Wie lang soll die Tapete halten?
  • Möchte ich die Tapete anschließend überstreichen?
  • Auf welchen Untergrund soll die Tapete geklebt werden?

Mit den obigen Fragen bekommen Sie einen guten Eindruck davon, was eine Tapetenart mitbringen sollte, damit sie für Ihre Wandgestaltungsidee geeignet ist. So sind diffusionsoffene Tapetenarten in Schlafräumen zu empfehlen, weil sie das Raumklima positiv beeinflussen. In Feuchträumen wiederum lohnt es sich, auf wasserundurchlässige und/oder abwaschbare Tapeten zurückzugreifen. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich außerdem ein Blick auf die Tapeten-Symbole – diese geben noch mehr Aufschluss darüber, wie und wo Sie die betreffenden Tapetenarten am besten verwenden sollten.

Bei der Auswahl der passenden Tapetenart gilt es einiges zu beachten © Racle Fotodesign, stock.adobe.com
Bei der Auswahl der passenden Tapetenart gilt es einiges zu beachten © Racle Fotodesign, stock.adobe.com
Das richtige Werkzeug ist für den Erfolg beim Tapezieren entscheidend © Stefan_Weis, stock.adobe.com
Wände & Decken richtig tapezieren – Ratgeber mit Tipps & Tricks

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