Teure Sicherheit durch Restschuldversicherung

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Wann eine Risikolebensversicherung für Bauherren Sinn macht

Eine Risikolebensversicherung und auch die mit ihr verwandte Restschuldversicherung dienen dazu, Angehörige beim Tod oder der Arbeitsunfähigkeit des Versicherten materiell abzusichern.

Rettungsschirm für die Familie: Eine Restschuldversicherung zahlt Ihre Raten weiter, wenn Sie es selbst nicht mehr können © thodonal, stock.adobe.com
Rettungsschirm für die Familie: Eine Restschuldversicherung zahlt Ihre Raten weiter, wenn Sie es selbst nicht mehr können © thodonal, stock.adobe.com

Die Risikolebensversicherung wird zumeist in der Höhe des drei- bis fünffachen Jahreseinkommens des Versicherten abgeschlossen. Bei der Restschuldversicherung orientiert sich die Versicherungssumme hingegen an der Höhe der noch nicht getilgten Darlehenssumme. Weil diese mit den Jahren sinkt, reduziert sich oft auch die zu zahlende Prämie entsprechend.

Begünstigte bei der Restschuldversicherung ist die Bank

Beide Formen der Versicherung können dazu dienen, Partner und Kinder eines berufstätigen Bauherrn bei dessen Tod, Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder auch bei längerer Arbeitslosigkeit abzusichern. Ihnen bleibt bei einer Restschuldversicherung (oft auch Restkredit-, Kreditlebens- oder auch Ratenschutzversicherung genannt) das noch nicht abgezahlte Haus erhalten. Denn nun übernimmt die Versicherung gegenüber der Bank die Ratenzahlungen und verhindert so einen Ausfall des Kredits. Stirbt also der Versicherte, sind nicht die Hinterbliebenen die Begünstigten einer Restschuldversicherung, sondern die Bank.

Restschuldversicherung ist nicht billig © Zerbor, stock.adobe.com
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Verbraucherschützer kritisieren hohe Kosten und mangelnde Flexibilität

Eine Restschuldversicherung ist nicht billig. Sie verteuert die Hausfinanzierung in der Regel um eine fünfstellige Summe. Verbraucherschützer kritisieren die Kosten, die geringe Flexibilität und die mangelnde Transparenz bei vorzeitiger oder außerordentlicher Kündigung.

Im Normalfall ist eine Restschuldversicherung, die zusammen mit dem Darlehensvertrag abgeschlossen wird, freiwillig. Es bleibt dem Kreditnehmer also freigestellt, ob er die Versicherung kauft.

Banken müssen diesen Posten darum auch nicht in die Berechnung des effektiven Jahreszinses einbeziehen. Die Police wird allerdings von Banken als zusätzliche Kreditsicherheit betrachtet, die vor eventuellen Zahlungsausfällen des Kunden schützen soll. So kommt es gelegentlich vor, dass Banken auf den Abschluss einer solchen Police drängen, insbesondere bei Kreditnehmern mit geringer Bonität.

Bevor Sie unterschreiben

  • Lassen Sie sich von der Bank nicht in eine Restschuldversicherung drängen, die Sie nicht wollen!
  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, insbesondere Details über Warte- und Karenzzeiten!
  • Fragen Sie nach, unter welchen Bedingungen Sie eine lang laufende Restschuldversicherung vorzeitig kündigen können!
  • Prüfen Sie kritisch, ob die Konditionen zu Ihren Lebensumständen passen!
  • Holen Sie verschiedene Angebote ein und vergleichen Sie Kosten und Konditionen!
  • Checken Sie günstigere Alternativen, etwa eine bestehende Lebensversicherung oder eine Risikolebensversicherung!
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