Die Hausratversicherung: der Klassiker

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Gegen Einbruch und undichte Wasserleitungen ein Muss für jeden Haushalt

Jeden Tag regulieren Deutschlands Versicherer knapp 1000 Schäden durch Einbrüche in Häuser und Wohnungen. Feuer liegt mit 700 Fällen täglich auf Platz 2, wie der Branchenverband GDV weiß. In allen diesen Fällen – und zahlreichen weiteren wie Wasserschäden, Hagel, Vandalismus oder auch Fahrraddiebstahl greift die Hausratversicherung. Schließlich sammeln sich in jedem Haushalt über die Jahre Werte an, die oft in den sechsstelligen Bereich gehen.

Ein Muss für jeden Haushalt: die Hausratversicherung © DOC RABE Media, stock.adobe.com
Ein Muss für jeden Haushalt: die Hausratversicherung © DOC RABE Media, stock.adobe.com

Wer sich vergrößert, sollte die Hausratversicherung anpassen

Während Ihre Wohngebäudeversicherung das Haus schützt, deckt die Hausratversicherung praktisch alles andere ab, was sich so im Haus befindet. Dementsprechend notwendig ist diese Police für jedermann. Für Hausbauer wichtig: Wenn Sie schon vor dem Einzug eine Hausratversicherung für Ihre kleinere Mietwohnung hatten, sollten Sie den Umzug mit Ihrer Versicherung besprechen. Passiert das nicht, könnte wegen der höheren Quadratmeterzahl im Falle eines Falles Unterversicherung drohen.

Generell sollten Sie Altverträge hin und wieder durchsehen. In der Regel steigt mit den Jahren der Wohn­stan­dard: ein großer Fernseher, ein schneller Computer, Designermöbel. Da kann es sein, dass der Hausrat viel mehr wert, als die früher vereinbarte Versicherungs­summe. Auch hier droht Unterversicherung.

Als Faustregel gelten 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche als Versicherungssumme.

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Grobe Fahrlässigkeit sollte mitversichert sein, meint Stiftung Warentest

Auch für gleiche Wohnflächen können die Tarife weit auseinander liegen. Teure Policen kosteten oft dreimal so viel wie preisgüns­tige, fand die Stiftung Warentest kürzlich heraus. Sie warnte auch vor Tarifen, bei denen Versicherer ihre Entschädigungszahlung bei grober Fahrlässigkeit kürzen. Tester raten davon ab, derartige Tarife zu wählen. Als grobe Fahrlässigkeit gilt nämlich schon, wenn man eine brennende Kerze unbeaufsichtigt lässt. Und wer möchte schon riskieren, in diesem Fall auf seinem Schaden sitzenzubleiben?

Ein Einbrecher schlägt zu. Täglich regulieren Deutschlands Hausratversicherungen knapp 1000 solcher Fälle © Rainer Fuhrmann, stock.adobe.com
Ein Einbrecher schlägt zu. Täglich regulieren Deutschlands Hausratversicherungen knapp 1000 solcher Fälle © Rainer Fuhrmann, stock.adobe.com

Entscheidend für den Preis einer Hausrat­versicherung ist nicht zuletzt der Wohn­ort. Die Versicherer teilen das Bundes­gebiet in Risikozonen auf. In Städten mit vielen Einbrüchen ist es teurer. In München beispiels­weise gibt es wenige Einbrüche, sodass die güns­tigste Police dort viel billiger ist als etwa in Frankfurt/Main.

Nah am Wasser gebaut? Dann kann eine Elementarschadenversicherung hilfreich sein © studiolaut, stock.adobe.com
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