Trampolin: groß, klein oder im Boden versenkt?

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Trampolinspringen macht Spaß und ist für Kinder auch alle Junggebliebenen eine gesunde Freizeitbeschäftigung. Denn das Springen regt die Produktion von Glückshormonen an und hilft dabei, Stress abzubauen. Es stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber emotionalem und physischem Stress und schult die Koordinationsfähigkeit, das Körpergefühl und die Konzentration. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es ein idealer Ausgleichssport.

Auf dem Trampolin zu hüpfen, macht Spaß. Ausreichend groß dimensioniert, kann es zum Sportgerät für Alt und Jung werden © Martinan, stock.adobe.com
Auf dem Trampolin zu hüpfen, macht Spaß. Ausreichend groß dimensioniert, kann es zum Sportgerät für Alt und Jung werden © Martinan, stock.adobe.com

Das ausdauernde Hüpfen auf dem Trampolin beansprucht sehr viele Muskeln und Muskelgruppen. Längst sind Trampoline nicht nur ein Hüpfspaß für Kinder, sondern ein Sportgerät für die ganze Familie. Das Training verbessert die Ausdauer, stärkt die Muskeln auf gelenkschonende Weise.

Tipp: Ein Gartentrampolin sollten Kinder erst ab einem Alter von 6 Jahren allein nutzen, so die Empfehlung vieler Kinderärzte. Kleinkinder sollten sich langsam zusammen mit ihren Eltern an das Trampolinspringen herantasten. Dabei genügt es, wenn sie zunächst im Sitzen schwingen oder auf der Matte vorsichtig wippen.

Welche Trampolinarten gibt?

Im Handel gibt es verschieden Trampolinarten, vom einfachen, aufblasbaren Kindertrampolin über das Gartentrampolin bis zu Trampolinen, die in den Boden eingelassen sind. Alle haben sie ihre ganz speziellen Vor- und Nachteile.

Das Gartentrampolin ist groß, robust und mit dem hohen Netz ein recht sicheres Spielgerät © stopabox, stock.adobe.com
Das Gartentrampolin ist groß, robust und mit dem hohen Netz ein recht sicheres Spielgerät © stopabox, stock.adobe.com
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Das Gartentrampolin

Ein Gartentrampolin gibt es mittlerweile in vielen Haushalten. Entwickelt wurden diese Trampoline für den Außenbereich. Der Durchmesser liegt zwischen 180 und 490 cm. Die Sprungmatte hängt relativ weit in der Luft auf einer Höhe von einem halben bis einem Meter.

Das praktische und beliebte Sportgerät kann im Sommer draußen bleiben. Mit einer Wetterplane geschützt trotzt es auch starken Regengüssen. In der kühleren Jahreszeit, wenn es ohnehin nicht genutzt werden kann, sollte es drinnen stehen. Kälte, Nässe und Schnee können Schaden an Sprungtuch, Federn und Rahmen verursachen, wenn die Last die zulässige Belastungsgrenze übersteigt.

In der Regel haben Gartentrampoline ein Sicherheitsnetz außen herum, so kann niemand aus Versehen vom Trampolin herunterspringen und sich verletzen. Damit sich niemand an den Haltestangen des Netzes verletzt, sind diese mit einer Polsterung versehen.

Dabei gibt es Sicherheitsnetze, die innen befestigt sind, und solche, die außen befestigt sind. Ein außen liegendes Sicherheitsnetz umhüllt das Trampolin vollständig, auch die Federn und die Haltestangen des Netzes. Ein innen befestigtes Sicherheitsnetz umhüllt nur die Sprungfläche. Mit einem innen liegenden Sicherheitsnetz ist das Verletzungsrisiko geringer.

Tipp: Liegt Schnee auf dem Trampolin, kann die Dauerbelastung sowohl die Sprungfläche als auch die Federn beschädigen.

Vorteile

  • im Außenbereich verwendbar
  • großer Durchmesser und damit eine große Sprungfläche
  • eignet sich für Erwachsene bis zum zulässigen Höchstgewicht

Nachteile

  • für drinnen ungeeignet
  • für kleine Kinder nicht geeignet
  • im Winter muss es abgebaut werden
  • relativ teuer
Fitnesstrampoline sind deutlich kleiner und können sogar als Indoor-Sportgerät genutzt werden © zwiebackesser, stock.adobe.com
Fitnesstrampoline sind deutlich kleiner und können sogar als Indoor-Sportgerät genutzt werden © zwiebackesser, stock.adobe.com

Das Fitnesstrampolin

Das Fitnesstrampolin kommt meist beim Training in Innenräumen zum Einsatz. Da sie leicht sind und sich bequem transportieren lassen, ist auch ein Gebrauch im Freien möglich. Die Sportgeräte haben einen Durchmesser von 90 bis 130 cm. Es gibt sie wahlweise mit Federn oder mit Gummiseilen. Optional sind Sprungzähler und Haltegriff.

Das Sprungtuch hängt relativ niedrig, auf einer Höhe von 20 bis 25 cm über dem Boden. Es eignet sich nicht für hohe Sprünge oder wildes Herumspringen. Sie sind meist Fitness- oder Gymnastikgerät, um darauf gezielt zu trainieren. Es eignet sich, um mit gelenkschonendem Training moderat abzunehmen und die Kondition zu verbessern.

Vorteile

  • für drinnen geeignet
  • für ein effektives Training
  • kann auch draußen genutzt werden

Nachteile

  • Sprungfläche sehr klein
  • eher ungeeignet als Kinderspielgerät
  • teilweise sehr teuer
Das aufblasbare Trampolin hat viel Ähnlichkeit mit einer Hüpfburg, ist allerdings nur für die Kleinsten geeignet © Susanne Güttler, stock.adobe.com
Das aufblasbare Trampolin hat viel Ähnlichkeit mit einer Hüpfburg, ist allerdings nur für die Kleinsten geeignet © Susanne Güttler, stock.adobe.com

Das aufblasbare Trampolin

Für kleine Kinder ist das große Gartentrampolin noch nicht geeignet. Dennoch müssen Kinder unter 6 Jahren nicht auf den Hüpfspaß verzichten. Für sie gibt es spezielle Kindertrampoline zum Aufblasen. Diese Trampoline bestehen vollständig aus Kunststoff. Sie sind wie ein großes Luftpolster, auf dem die Kinder gefahrlos springen, toben und hüpfen können. Da die Sprungfläche sehr klein und die aufblasbaren Trampoline sehr leicht sind, lassen sie sich schnell und einfach von drinnen nach draußen bringen und umgekehrt. Oft stehen aufblasbare Trampoline für Kleinkinder im Kinderzimmer.

Vorteile

  • eignen sich auch für kleinere Kinder
  • Verletzungsrisiko sehr gering
  • drinnen und draußen einsetzbar

Nachteile

  • sehr kleine Sprungfläche
  • nicht geeignet für größere Kinder oder hohe Sprünge
Ein Bodentrampolin ist eine Spezialkonstruktion, die buchstäblich im Boden versenkt wird © Michal, stock.adobe.com
Ein Bodentrampolin ist eine Spezialkonstruktion, die buchstäblich im Boden versenkt wird © Michal, stock.adobe.com

Das Bodentrampolin

Bei einem Bodentrampolin ist der Einstieg sehr niedrig, sodass alle leicht auf das Gerät aufsteigen können. Kinder benötigen weder eine Leiter noch die Hilfe der Eltern, um auf das Trampolin zu gelangen. Das Bodentrampolin passt sich schön in den Garten ein und versperrt nicht die Sicht auf den Garten.

Dabei lassen sich zwei Arten von Bodentrampolinen unterscheiden:

Bodentrampolin-TypEigenschaften
Ground-Trampolin– die Sprungfläche ist sehr nah über dem Boden
– es gibt sie rechteckig und rund
– eignet sich auch als Kindertrampolin

– als Variante mit Schutznetz erhältlich
– kein ebenerdiger Abschluss
In-Ground-Trampolin– Sprungfläche ist ebenerdig begehbar
– gibt es ebenfalls rund oder rechteckig
– eignet sich als Kindertrampolin
– gibt es nicht mit Schutznetz

Das Ground-Trampolin hat eine Höhe von maximal 20 cm. Damit ausgiebiges Springen möglich ist, ist Erdaushub unter dem Trampolin notwendig. Die meiste Erde sollte in der Mitte des Sprungtuches abgetragen werden. Am Rand genügt meist ein geringer Erdabtrag, sodass ein kegelförmiger Erdaushub entsteht. Mit einem solchen Loch unter dem Ground-Trampolin ist gefahrloses Springen möglich, ohne den Boden zu berühren.

Das In-Ground-Trampolin wird komplett in den Boden eingegraben. Die Nutzung ist dabei besonders einfach. Auch hier ist es notwendig, in der Mitte mehr Erde abzugraben als am Rand.

Vorteile

  • bequemer, niedriger oder sogar ebenerdiger Einstieg
  • kein störendes Objekt bei der Aussicht in den Garten
  • eignet sich auch für Erwachsene
  • Verletzungsgefahr durch die geringe Höhe niedriger
  • kein Sicherheitsnetz notwendig
  • eignet sich als Sportgerät

Nachteile

  • Erdaushub notwendig

Um das Bodentrampolin herum sollte der Boden weich sein. Weicher, gleichmäßiger Rasen kann leichte Stürze oder Sprünge dämpfen. Besser geeignet sind jedoch Fallschutzmatten, die aus Gummi oder Kautschuk bestehen. Sie sollten in einem Radius von zwei Metern um das Trampolin herum liegen.

Hinweis: Bei unsachgemäßer Nutzung schließen alle Trampolin-Hersteller eine Haftung für Personen- und Sachschäden aus. Das gilt beispielsweise für die Überschreitung der angegebenen Belastungsgrenze bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Personen. Kommt es zu einem Schaden, weil das Trampolin bei einem Sturm unzureichend gesichert war, haften die Hersteller ebenfalls nicht, wenn es zu einem Schaden kommt.

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