Sitzgruppen für Kinder – ein Überblick

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Ein eigener Tisch ist für Kinder ein Platz, an dem sie ihre Kreativität und Experimentierfreudigkeit ausleben können. An einem solchen Tisch können sie basteln, kreativ sein, das Leben der Erwachsenen nachmachen, mit Freunden etwas essen oder Rollenspiele spielen. Die Kinder sitzen bei all diesen Tätigkeiten viel, daher ist es wichtig, dass sie ihrer Größe entsprechende Sitzmöbel haben. Das trägt dazu bei, dass die Kinder schon früh eine gesunde Sitzhaltung lernen.

Eine Sitzgruppe für Kinder bietet vielfältige Spielmöglichkeiten. Sie hat den Vorteil, dass das angefangene Spiel oder die Bastelei auch mal liegen bleiben kann, wenn der große Tisch anderweitig gebraucht wird © fizkes, stock.adobe.com
Eine Sitzgruppe für Kinder bietet vielfältige Spielmöglichkeiten. Sie hat den Vorteil, dass das angefangene Spiel oder die Bastelei auch mal liegen bleiben kann, wenn der große Tisch anderweitig gebraucht wird © fizkes, stock.adobe.com

Eine Sitzgruppe für Kinder besteht aus einem Tisch, um den mehrere Stühle oder kleine Bänke platziert sind. Es gibt sie in großer Vielfalt, für verschiedene Altersstufen und aus unterschiedlichen Materialien. Kinder können daran allein oder mit Geschwistern, Freunden und manchmal auch mit den Eltern sitzen und tun, was ihnen gerade einfällt. Die Sitzmöbel sind in ihren Maßen an die kleineren Körpermaße von Kindern angepasst.

Tipp: Das kindgerechte Design der Kindermöbel spricht die Kinder besonders an. Allerdings ist das nicht alles, worauf Eltern achten sollten. Eine stabile, robuste Verarbeitung trägt dazu bei, dass die Sitzmöbel vielfältigen Belastungen standhalten. Besonders wichtig dabei ist der Sicherheitsaspekt. Tisch und Stühle müssen stabil stehen, die Rückenlehne von Stühlen und Bänken muss sicher sein. Die Kindersitzmöbel dürfen keinerlei scharfe Kanten und Ecken aufweisen.

Für welches Alter sind Kindersitzgruppen geeignet?

Kindersitzgruppen gibt es nicht nur in einer Größe. Je nach Alter der Kinder stehen unterschiedliche Größen zur Auswahl.

AltersgruppeMerkmale der Sitzgruppen
1 bis 2 Jahre– sehr niedrig
– besonders stabil
– abgerundete Kanten
– pflegeleichte Materialien
2 bis 3 Jahre– etwas höher
– noch stabilere Bauweise
– runde Kanten und Ecken
– weniger kindliches Design
– teilweise mit Extras ausgestattet
3 bis 8 Jahre– größer
– sehr robust
– zeitlos in Design und Farbgebung

Mit einer Kindersitzgruppe haben Kinder die Möglichkeit, mit ihren Freunden, ihren Geschwistern, Eltern oder Kuscheltieren zusammenzuspielen.

Es gibt sie wahlweise mit Stühlen oder mit Sitzbänken. Bänke haben gleich mehrere Vorteile:

  • stehen stabiler
  • haben oft eine Truhe als Unterbau und bieten damit zusätzlichen Stauraum
Kinder spielen gerne Rollenspiele und laden dazu nicht nur ihre Eltern, Freunde oder Geschwister ein. Sie spielen solche Rollenspiele auch gerne mit ihren Plüschtieren oder Puppen © cromary, stock.adobe.com
Kinder spielen gerne Rollenspiele und laden dazu nicht nur ihre Eltern, Freunde oder Geschwister ein. Sie spielen solche Rollenspiele auch gerne mit ihren Plüschtieren oder Puppen © cromary, stock.adobe.com
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Welche Arten von Kindersitzgruppen gibt es?

Kindersitzgruppen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden, beispielsweise nach der Anzahl der Stühle oder nach der Höhe der Möbel. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist dabei das verwendete Material. Dabei gibt es zwei Hauptkategorien:

MaterialartMerkmale
Echtholz für die Kindersitzgruppe– Echtholz ist ein nachwachsender, nachhaltiger Rohstoff
– Optik ist hochwertig
– wirkt weniger kindlich im Design
– auch in bunten Farben erhältlich
– ideal für den Innenbereich
– mit speziellen Lasuren oder Farben lässt sich die Holz-Kindersitzgruppe wetterfest machen
schwer und dadurch sehr stabil
– lässt sich bei Bedarf abschleifen, um beispielsweise Beschädigungen zu entfernen oder der Sitzgruppe mit einer anderen Farbe einen neuen Look zu verleihen
– gibt es auch als preiswertes Echtholzimitat
– häufig teurer in der Anschaffung
Kunststoff für die Kindersitzgruppefröhlich bunte Kindermöbel
– weniger umweltfreundlich und nachhaltig
– oft sehr kindliches Design
– eignet sich sehr gut auch als Indoor- und als Outdoor-Kindersitzgruppe
– sehr leicht und dadurch nicht so stabil
– witterungsbeständig
pflegeleicht
– UV-Strahlung kann das Material rissig werden lassen
– lässt sich nur schwer reparieren, wenn etwas kaputtgeht
preiswert

Natürlich sollten weder die Sitzgruppe aus Holz noch die aus Plastik im Dauerregen stehen oder bei Sturm und Schnee im Freien verbleiben. Hier gilt dasselbe wie bei den Gartenmöbeln für Erwachsene. Sie brauchen für Herbst und Winter entweder eine entsprechend wetterfeste Abdeckung oder sollten Herbst und Winter im Wohnraum oder der Garage verbringen.

Tipp: Für Kinder sind Stühle und Bänke mit Rückenlehne immer besser. Ein Hocker scheint zwar auf den ersten Blick sehr praktisch, allerdings fallen kleine Kinder viel häufiger von einem Hocker als von einem Stuhl mit Rückenlehne.

Welche Vor- und Nachteile haben Kindersitzgruppen aus Kunststoff?

Kunststoff-Kindersitzgruppen sind total pflegeleicht. Es genügt, sie mit einem feuchten Lappen abzuwischen und schon sind sie wieder sauber. Wasserfarben, Klebereste oder Ähnliches lassen sich in der Regel leicht entfernen. Zudem zeichnen sie sich durch ihr leichtes Gewicht aus. Sie lassen sich einfach und bequem an einen anderen Platz stellen. Teilweise können das die Kinder sogar selbst tun.

Sie sind meist sehr preiswert und in großer Design-Auswahl erhältlich, beispielsweise mit Aufdrucken von beliebten Zeichentrickfiguren wie Paw Patrol, Frozen oder Cars.

Allerdings hat Kunststoff auch Nachteile. Geht einmal ein Teil kaputt, lässt es sich meist nicht mehr reparieren. Zudem bleicht die Sonne Kunststoff sehr schnell aus, wenn die Möbel immer draußen stehen. Nach spätestens zwei Sommern sind die Möbel ausgeblichen und spröde. Spielen die Kinder allzu übermütig mit den Möbeln, weil sie beispielsweise draufsteigen und darauf herumturnen, ist die Gefahr groß, dass sie damit umkippen. Obendrein brauchen sie für den Winter einen trockenen und frostfreien Platz, da sie bei Dauerfrost Schaden nehmen können.

Vorteile

  • leichtes Umstellen
  • große Auswahl an Modellen, Farben und Designs
  • preiswert

Nachteile

  • bleicht in der Sonne schnell aus
  • nicht so kippsicher, dadurch erhöhte Unfallgefahr bei wildem Spiel
  • kaum zu reparieren
  • vertragen keinen Dauerfrost
Mit den dicken Beinen stehen die Kunststofftische und -stühle besonders stabil. Es gibt sie in vielen verschiedenen Pastellfarben und in leuchtenden Farben © iprachenko, stock.adobe.com
Mit den dicken Beinen stehen die Kunststofftische und -stühle besonders stabil. Es gibt sie in vielen verschiedenen Pastellfarben und in leuchtenden Farben © iprachenko, stock.adobe.com

Welches Vor- und Nachteile hat eine Kindersitzgruppe aus Holz?

Holz hat als Naturprodukt eine besonders schöne Haptik du Optik. Das Material passt sich im Garten schön in die natürliche Umgebung ein. Wenn das Holz hochwertig verarbeitet und die Oberflächen gut abgeschliffen sind, besteht keine Verletzungsgefahr. Wenn etwas kaputtgeht oder kleine Änderungen gewünscht sind, lassen sich diese leicht selbst erledigen, beispielsweise das Anbringen eines Getränkehalters oder eines Sonnenschirms für die Kinder.

Tipp: Unbehandeltes Holz ist sehr empfindlich gegenüber Flecken, vor allem gegenüber Wasserflecken. Eine Behandlung mit Öl oder einer ungiftigen Holzlasur schützt das Holz und ist schnell aufgetragen. Diese Behandlung ist etwa alle zwei bis drei Jahre zu erneuern.

Dafür sind Kindersitzgruppen aus Holz etwas teurer, was sich allerdings über die Jahre auszahlt. Holzmöbel brauchen generell etwas mehr Pflege als Kunststoffmöbel, vor allem wenn es sich um Sitzmöbel aus unbehandeltem Holz handelt. Ein weiterer Nachteil, der auch schon bei den Kunststoffmöbeln gilt: Die Holz-Sitzgruppe für Kinder verträgt keinen Dauerfrost.

Vorteile

  • Verletzungsrisiko sehr gering
  • Wunderschöne Optik
  • Oberflächen fühlen sich gut an
  • Lassen sich an die persönlichen Bedürfnisse leicht anpassen
  • für drinnen und draußen geeignet

Nachteile

  • höherer Preis
  • spezielle Pflegemittel notwendig und nicht im Lieferumfang enthalten
  • vertragen keinen Dauerfrost

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Auf die passende Größe achten

Die Hersteller von Sitzgruppen für Kinder richten sich bei den Altersangaben nach genormten Größentabellen. Damit kann es im Einzelfall vorkommen, dass die Sitzgruppe zu groß oder zu klein ausfällt, einfach weil das Kind nicht nach der Norm wächst.

Nach diesen Größentabellen sind Mädchen mit drei Jahren etwa 95 cm groß und Jungs 96 cm. Die empfohlene Tischhöhe liegt bei circa 39 cm und die Sitzhöhe bei circa 26 cm. Für Sechsjährige beträgt die Tischhöhe circa 47 cm und die Sitzhöhe 31 cm. Länge und Breite passen die Hersteller jeweils an die Höhe an, sodass die fertigen Tische ausgewogen aussehen. Wichtig ist, dass die Höhe der Tischplatte mit der Höhe der Sitzfläche harmoniert.

Wie viele Sitzplätze sollen es sein?

Eine Sitzgruppe bietet den Kindern die Möglichkeit, allein oder auch mit Freunden und Geschwistern an ihrem Tisch zu malen, zu basteln und zu spielen. Je nach Spielgewohnheiten und Anzahl der Freunde sollte sich die Anzahl der Sitzplätze richten. Eine Sitzbank hat den Vorteil, dass sie sich platzsparend an die Wand stellen lässt, sodass die Sitzgruppe auch bei weniger Platz noch gut ins Kinderzimmer passt oder sich in einer Ecke im Wohnzimmer platzieren lässt.

Schöne Holz-Sitzmöbel für Kinder sind massiv und stehen sehr stabil. Die Gefahr mitsamt Stuhl umzukippen ist dabei sehr gering © Akhmed, stock.adobe.com
Schöne Holz-Sitzmöbel für Kinder sind massiv und stehen sehr stabil. Die Gefahr mitsamt Stuhl umzukippen ist dabei sehr gering © Akhmed, stock.adobe.com

Extras für die Kindersitzgruppe

Eine harte Holzbank oder ein harter Holzstuhl kann bei längeren Bastel- oder Spielnachmittagen mit der Zeit sehr unbequem werden. Da ist es schön, wenn Kissen auf den Stühlen und Bänken liegen. Entsprechende Kissen gibt es in vielen bunten Farben und Designs und lassen sich auch leicht selbst nähen. Wichtig dabei ist, dass wenigstens die Bezüge oder besser noch die ganzen Kissen waschmaschinengeeignet sind.

Wer die Sitzgruppe für seine Kinder gelegentlich auch im Auto transportieren will, weil sie beispielsweise mit in den Urlaub oder zum Picknick soll, kann sich für eine klappbare Sitzgruppe entscheiden. Sie lassen sich praktisch und platzsparend zusammenklappen und so auch leichter einlagern.

Steht die Sitzgruppe im Freien, kann eine Sonnenschirmhalterung sinnvoll sein, sodass sich leicht ein Sonnenschutz installieren lässt.

Bei einer Holz-Sitzgruppe für Kinder ist es sehr einfach, das Design zu verändern oder hartnäckige Verschmutzungen einfach abzuschleifen. Das geht besonders einfach bei Holzarten wie Buche, Kiefer oder Fichte.

Eine Wendetischplatte lässt sich variantenreich einsetzen. Eine Seite kann dann beispielsweise mit dem entsprechenden Lack versehen als Tafel dienen oder zur Spielunterlage werden.

Die Außenanlage eines Kindergartens lässt sich auf vielfältige Weise gestalten. Kinder brauchen nicht viel, um fantasievoll miteinander zu spielen © Jacob Lund, stock.adobe.com
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