Tipps für die Aufstellung eines Stabmattenzauns

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Anleitung für Einstabmatten oder Doppelstabmatten

Aus den vorgefertigten Elementen eines Ein- oder Doppelstabmattenzauns entsteht recht schnell eine komplette Einfassung für das Grundstück. Ausreichend Zeit sollten Sie aber dennoch einplanen, denn die Pfosten setzen Sie am besten in Betonfundamente, damit sie durch das Gewicht der Zaunelemente nicht eines Tages in eine Schräglage geraten.

Schlicht und stabil: Ein- und Doppelstabmattenzäune © U. J. Alexander, stock.adobe.com
Schlicht und stabil: Ein- und Doppelstabmattenzäune © U. J. Alexander, stock.adobe.com

Im Idealfall verwenden Sie ein Set, das aus den Pfosten, den Zaunelementen und allem nötigen Zubehör besteht, denn bei ihm sind sämtliche Komponenten des Zauns aufeinander abgestimmt. Alle Teile von Ein- und Doppelstabmattenzäunen können Sie aber auch einzeln kaufen. Ein- und Doppelstabmattenzäune unterscheiden sich übrigens allein durch die Anzahl der waagerecht verlaufenden Stäbe. Sie sind beim Einstabmattenzaun nur auf einer Seite und bei einem Doppelstabmattenzaun auf beiden Seiten des Zauns angebracht.

Als Werkzeuge benötigen Sie:

  • Schnüre
  • Bodenanker, Stäbe oder Pflöcke und Hammer zum Einschlagen
  • Messwerkzeuge wie Zollstock und Wasserwaage
  • Spaten
  • Kies
  • Beton plus Behälter, Rührgerät und Schaufel oder Kelle
  • Kanthölzer und kleine Holzklötze zum Unterlegen
  • Kabelbinder oder Draht
  • Werkzeug für die Montage der Zaunelemente an den Pfosten
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So stellen Sie einen Ein- oder Doppelstabmattenzaun auf

1. Mit den Bodenankern, Stäben oder Holzpflöcken und den Schnüren legen Sie den Verlauf Ihres Gartenzauns fest. Soweit dies möglich ist, rechnen Sie zur Zaunlänge 50 Zentimeter hinzu und schlagen erst dort die Anker, Stäbe beziehungsweise Pflöcke in den Boden. Dadurch stören sie nicht bei der Einbetonierung des ersten und des letzten Pfostens. Soll Ihr Gartenzaun um eine Ecke verlaufen, stellen Sie mit einem Maurerwinkel sicher, dass die Ecke rechtwinklig wird. Danach legen Sie entlang der gespannten Schnur die Position der Pfosten fest.

Durch einbetonierte Pfosten steht der Gartenzaun sicher © maho, stock.adobe.com
Durch einbetonierte Pfosten steht der Gartenzaun sicher © maho, stock.adobe.com

2. Für jeden Pfosten legen Sie ein Punktfundament an. Hierzu graben Sie mit dem Spaten oder einem Erdlochbohrer 80 Zentimeter tiefe Löcher in einer Größe von etwa 40 × 40 Zentimetern beziehungsweise einem Durchmesser von 40 Zentimetern.

Tipp: Stellen Sie den Gartenzaun am Ende eines Rasens auf, können Sie die ausgestochenen Grasnarben aufheben, um sie nach Fertigstellung des Zauns wieder einzusetzen. Mit etwas Wasser wachsen sie leicht wieder an.

3. In die Erdlöcher füllen Sie zunächst eine Schicht Kies oder Schotter. Sie sollte eine Höhe von mindestens zehn Zentimetern haben und dient als Drainage, denn durch Kies und Schotter kann Wasser schnell versickern. Dadurch sind die Enden der Pfosten vor Rost geschützt. Durch die Höhe der Kiesschicht lassen sich außerdem Höhenunterschiede auf dem Grundstück ausgleichen.

4. Nun befestigen Sie an den beiden Seiten des ersten Zaunelements Pfosten. Sie besitzen entsprechende Vorrichtungen, sodass die Montage recht einfach ist.

5. Die beiden Pfosten des ersten Zaunelements stellen Sie in die entsprechenden Erdlöcher. Achten Sie hierbei darauf, dass die Stabmatten einen Abstand von etwa fünf Zentimetern zum Boden haben sollten. Mit kleinen Holzklötzen, die Sie unter die Stabmatten legen, lässt sich dieser Abstand sicherstellen.

Schräg gesetzte Stützen halten den Zaun in der richtigen Position © maho, stock.adobe.com
Schräg gesetzte Stützen halten den Zaun in der richtigen Position © maho, stock.adobe.com

6. Richten Sie das erste Zaunelement sorgfältig aus und stützen Sie es von beiden Seiten, indem Sie an den beiden Enden des Zaunelements jeweils zwei Kanthölzer schräg an die Stabmatten stellen. Die beiden Kanthölzer fixieren Sie durch Kabelbinder oder etwas Draht an den Stabmatten.

7. Den Rest der Erdlöcher füllen Sie mit Beton. Die obersten Zentimeter lassen Sie frei, damit Sie die Betonfundamente später beispielsweise mit Erde abdecken können. Damit sich der Beton gut verdichtet, stechen Sie mit einer Holzleiste oder einem anderen Gegenstand mehrmals hinein.

8. Auf die gleiche Weise stellen Sie alle folgenden Zaunelemente auf, bis schließlich das Ende des Grundstücks erreicht ist. Das letzte Zaunelement lässt sich bei Bedarf mit einem Winkelschleifer auf die benötigte Breite schneiden. Im Anschluss tragen Sie ein Rostschutzmittel auf die Schnittkanten auf, damit das Metall wieder gut vor Rost geschützt ist.

9. Sind die Punktfundamente ausgehärtet, entfernen Sie die Kanthölzer und setzen die Abdeckkappen auf die Pfosten.

Mit Sichtschutzstreifen ist der Doppelstabmattenzaun blickdicht © U. J. Alexander, stock.adobe.com
Mit Sichtschutzstreifen ist der Doppelstabmattenzaun blickdicht © U. J. Alexander, stock.adobe.com

Tipp: Mit Sichtschutzstreifen speziell für Ein- und Doppelstabmattenzäune sorgen Sie in einem bestimmten Bereich oder beim kompletten Gartenzaun für einen guten Sichtschutz. Diese Streifen lassen sich durch die Stäbe ziehen und kommen ohne jede Befestigung aus.

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