7 einfache Tipps sparen Stromkosten in Küche und Badezimmer ein

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Strom ist vor allem in Küche und Badezimmer unverzichtbar. Die meisten Haushalte kochen und backen über den Stromanschluss. Wasserkocher, Wasch- und Spülmaschine funktionieren nicht, wenn sie nicht mit dem Stromnetz verbunden sind. Und aus den Armaturen dringt kein warmes Wasser, wenn die Heizungspumpe nicht länger mit Strom versorgt wird.

Bei fast jedem Elektrogerät sind durch einfache Tricks Einsparpotenziale drin. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch Änderungen in Ihrem alltäglichen Verhalten deutlich Strom in Küche und Badezimmer sparen können.

Die Dimensionierung der Haushaltsgeräte sollte zu der Personenanzahl des Haushaltes passen. Achten Sie dabei stets auf energieeffiziente Geräte © Pixel-Shot, stock.adobe.com
Die Dimensionierung der Haushaltsgeräte sollte zu der Personenanzahl des Haushaltes passen. Achten Sie dabei stets auf energieeffiziente Geräte © Pixel-Shot, stock.adobe.com

Stromsparen in der Küche

Gerade in der Küche, wo viele Elektrogeräte zum Einsatz kommen, ist das Einsparpotenzial besonders hoch. Viel Strom lässt sich natürlich einsparen, indem Sie energiesparende Geräte anschaffen. Gerade bei Kühl- und Gefrierschrank sollten Sie auf eine gute Energieeffizienzklasse achten. Zusätzlich wollen wir Ihnen vier einfache Tipps mit auf den Weg geben, um an der Stromkostenschraube zu drehen.

Je besser die Energieeffizienzklasse, desto umweltfreundlicher sind die Geräte
Je besser die Energieeffizienzklasse, desto umweltfreundlicher sind die Geräte

Tipp 1: Füllen Sie die richtige Menge Wasser in den Wasserkocher!

Viele nutzen in der Küche einen Wasserkocher, um heißes Wasser für Heißgetränke oder auch zum Kochen zur Verfügung stehen zu haben. Und das ist durchaus sinnvoll, da Sie damit sehr viel schneller und energiesparender kochendes Wasser erhalten als mit einem Topf auf dem Herd.

Wasserkocher: Die richtige Füllmenge spart Energie
Wasserkocher: Die richtige Füllmenge spart Energie

Jedoch ist es wichtig, dass Sie den Wasserkocher energiesparend verwenden. Es ist nicht nötig, den Wasserkocher jedes Mal bis zum Rand zu füllen. Wer nur eine Tasse heißes Wasser benötigt, sollte auch nur die entsprechende Menge in den Wasserkocher geben. Durch ein solches Vorgehen können Sie jährlich bis zu 10 EUR Stromkosten einsparen.

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Tipp 2: Nutzen Sie die Energie beim Kochen auf effiziente Weise!

Auch wenn Sie Herd und Backofen verwenden, ist es möglich besonders energiesparend vorzugehen. Statt den Backofen vorzuheizen, können Sie Kuchen, Aufläufe und Co auch direkt nach dem Einschalten in den Backofen geben. Die Backzeit verlängert sich dann ein wenig, aber Sie verschwenden beim Vorheizen keine wertvolle Energie. Oft können Sie den Backofen auch vor dem Ende der Backzeit abschalten, um die Restwärme noch zum Garen zu nutzen.

Und auch beim Kochen auf dem Herd können Sie stromsparend vorgehen. Setzen Sie beim Kochen einfach einen Deckel auf den Topf, damit nicht zu viel Wärme entweicht! Außerdem sollte der Topf auf die Kochplatte angepasst sein. Ein kleiner Topf auf einer großen Herdplatte verbraucht unnötig Energie. Und auch beim Einfüllen der Wassermenge sollten Sie darauf achten, nicht unnötig viel Flüssigkeit in den Topf zu geben. Das spart im Jahr bis zu 20 EUR an Stromkosten.

Simpel und doch effektiv: Verwenden Sie beim Kochen möglichst immer einen Deckel auf dem Topf © nerudol, stock.adobe.com
Simpel und doch effektiv: Verwenden Sie beim Kochen möglichst immer einen Deckel auf dem Topf © nerudol, stock.adobe.com

Tipp 3: Öffnen Sie den Kühlschrank nur kurz!

Es klingt banal, hilft aber tatsächlich dabei, Energiekosten zu sparen – Lassen Sie die Kühlschranktür nicht zu lange offen! Über die geöffnete Tür entweicht sehr viel Kälte, was der Kühlschrank durch einen hohen Energieaufwand versucht zu kompensieren.

Dazu ist es sinnvoll, sich vor dem Öffnen zu überlegen, was Sie verzehren möchten. Wenn Sie mehrere Lebensmittel aus dem Kühlschrank entnehmen wollen, dann schließen Sie ihn nach jeder Entnahme. Zudem hilft ein aufgeräumter Kühlschrank dabei, Stromkosten zu sparen, denn dann wissen Sie stets genau, in welches Fach Sie greifen müssen, um das gewünschte Lebensmittel herauszunehmen.

Wie Sie bei einem Kühl- und Gefrierschrank Strom sparen
Wie Sie bei einem Kühl- und Gefrierschrank Strom sparen

Tipp 4: Machen Sie den Geschirrspüler voll!

Bevor Sie den Geschirrspüler anstellen, sollte dieser voll sein. Wenn Sie nur allein oder zu zweit in Ihrer Wohnung leben und nur wenig Geschirr anfällt, dann entscheiden Sie sich am besten für einen kleinen Geschirrspüler.

Der Geschirrspüler sollte bei Gebrauch immer voll sein © leszekglasner, stock.adobe.com
Der Geschirrspüler sollte bei Gebrauch immer voll sein © leszekglasner, stock.adobe.com

Außerdem lohnt es sich auf Öko-Programme zu setzen, da diese weniger Strom verbrauchen. Die energiesparenden Programme erhitzen das Wasser nicht so stark, sie laufen jedoch länger, da sie das Geschirr länger einweichen, um es vollständig reinigen zu können. Auf Kurzprogramme sollten Sie hingegen verzichten, da die kurze Einwirkzeit durch die Nutzung hoher Temperaturen ausgeglichen wird.

Stromsparen in Badezimmer und Waschküche

Auch im Badezimmer ist es möglich, durch einfache Tricks bares Geld zu sparen. Wir wollen Ihnen drei wertvolle Tipps mit auf den Weg geben.

Das meiste Trinkwasser wird im Bad verbraucht – hier lohnt sich das Sparen
Das meiste Trinkwasser wird im Bad verbraucht – hier lohnt sich das Sparen

Tipp 5: Waschen Sie Ihre Wäsche ohne Vorwäsche und bei 30 Grad!

Wenn Ihre Wäsche nicht vollkommen verschmutzt ist, können Sie auf die Vorwäsche verzichten. Diese braucht unnötig Energie, da Ihre Wäsche bereits mit dem normalen Waschprogramm vollkommen sauber wird.

Auch hohe Temperaturen sind meist überflüssig. Die Kombination aus moderner Waschmaschine und Waschmitteln entfernt Flecken zuverlässig, ohne heißes Wasser einsetzen zu müssen. Ein Viertel der Energie entfällt beim Waschen nämlich auf das Aufheizen des Wassers. Wer zweimal in der Woche auf eine Waschtemperatur von 30 statt 40 Grad setzt, spart im Jahr Stromkosten von etwa 17 EUR.

Beim Waschen der Wäsche lässt sich richtig Geld sparen – mit dem Öko-Programm © Pixelot, stock.adobe.com
Beim Waschen der Wäsche lässt sich richtig Geld sparen – mit dem Öko-Programm © Pixelot, stock.adobe.com

Tipp 6: Nutzen Sie die Öko-Programme Ihrer Waschmaschine!

Energiesparende Öko-Programme laufen zwar etwas länger, waschen Ihre Wäsche dafür aber sehr viel energieeffizienter. Da Wasser und Waschmittel nämlich länger einwirken können, braucht es für beste Waschergebnisse weniger heiße Waschtemperaturen. Zudem benötigen die Öko-Programme der Waschmaschine weniger Wasser.

So spart die Waschmaschine Strom beim Waschen
So spart die Waschmaschine Strom beim Waschen

Wer das ganze Jahr über konsequent auf Öko-Programme setzt, kann mehr als 30 EUR im Jahr an Stromkosten einsparen. Außerdem empfehlen wir Ihnen, die Waschmaschine nur anzuschalten, wenn sie gut gefüllt ist.

Um aber dafür zu sorgen, dass Ihre Waschmaschine trotz der geringen Temperaturen frei von Krankheitserregern bleibt, empfehlen wir Ihnen, alle drei Monate eine Wäsche bei 90 Grad – etwa mit Bettwäsche – anzustellen, um Keime abzutöten.

Wäsche trocknet auch an der Luft © Sergey, stock.adobe.com
Wäsche trocknet auch an der Luft © Sergey, stock.adobe.com

Tipp 7: Trocknen Sie die Wäsche auf der Leine!

Nach dem Waschen ist es besser, auf den Trockner zu verzichten. Wer die Wäsche auf die Leine oder die Wäschespinne hängt, trocknet sie kostenfrei und klimaneutral. Wenn Ihnen allerdings der Platz zum Aufhängen der Wäsche fehlt, lohnt sich die Anschaffung eines modernen Wärmepumpentrockners. Diese Geräte sind deutlich energiesparender als Kondenstrockner.

Wenn Sie all diese einfachen Tricks beachten, können Sie im Jahr bis zu 200 EUR an Stromkosten einsparen.

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