Was kostet ein Tiny House?

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Hinsichtlich der Kosten für ein Tiny House ist die Spanne groß, wie viel Sie für Ihr Minihaus bezahlen müssen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Größe und Ausstattung, aber auch Material und Konstruktion spielen eine Rolle. Schließlich kommt es auch noch darauf an, ob Sie Ihr Tiny House vom Hersteller beziehen oder sich an den Ausbau oder sogar den Selbstbau wagen.

Beim Tiny House können Sie unter vielen Modellen zu unterschiedlichen Preisen wählen © moloko88, stock.adobe.com
Beim Tiny House können Sie unter vielen Modellen zu unterschiedlichen Preisen wählen © moloko88, stock.adobe.com

Kosten fürs Tiny House

Ganz grob und in Abhängigkeit von vielen verschiedenen Faktoren kostet ein Tiny House mit einer Grundfläche zwischen 15 und 35 m² zwischen 25.000 und 65.000 Euro, wobei gerade nach oben keine Grenzen gesetzt sind. Entscheiden Sie sich für die Minivariante mit einer Wohnfläche um die 8 m², können Sie ein schlüsselfertiges Tiny House mit einfacher Ausstattung bereits für 15.000 Euro haben. Günstiger wird es, wenn Sie nach gebrauchten Minihäusern Ausschau halten. Gerade Tiny Houses auf Rädern verlieren mit der Zeit an Wert, Schnäppchen um die 10.000 Euro sind durchaus denkbar. Genauer lassen sich die Tiny House Preise ohne weitere Angaben nicht angeben, gibt es doch viele Punkte, die auf die Gesamtkosten Einfluss haben, wie zum Beispiel Material, Heiztechnik, Ausstattung und Konstruktion. Auch dann, wenn Sie ein autarkes Tiny House bauen oder kaufen möchten, müssen Sie meist deutlich mehr bezahlen.

Entscheiden Sie sich für ein autarkes Tiny House, steigen auch die Anschaffungskosten © MQ-Illustrations, stock.adobe.com
Entscheiden Sie sich für ein autarkes Tiny House, steigen auch die Anschaffungskosten © MQ-Illustrations, stock.adobe.com

Entscheiden Sie sich für einen Bausatz, eine Ausbaustufe oder den Selbstbau, scheinen die Kosten erst einmal deutlich geringer, so sind Tiny House Bausätze bereits ab 5.000 Euro erhältlich. Auf diesen auf den ersten Blick extrem günstigen Preis müssen Sie jedoch die gesamte Ausstattung aufschlagen und berücksichtigen, dass Sie viel Zeit aufwenden müssen, um Ihr Haus in Eigenleistung fertigzustellen.

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Wichtige Kostenfaktoren

Wie bei jedem Hausprojekt setzen sich die Gesamtkosten fürs Tiny House aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Ein nicht unerheblicher Posten stellt der Grundstückskauf dar. Je nach Standort und Größe variieren die Kaufpreise hier stark. Hinzu kommen die sogenannten Erwerbsnebenkosten, dazu gehören die Grunderwerbssteuer, Grundbuch- und Notarkosten und Maklerkosten. Im Zusammenhang mit dem Tiny House müssen Sie außerdem folgende Faktoren miteinkalkulieren:

  • Planungskosten und Bauantrag
  • Erschließungskosten für das Grundstück (öffentlich und privat)
  • Transportkosten
  • Kosten für den Anhänger (beim Tiny House auf Rädern) oder Fundamentkosten
  • maßgeschneiderte Möbel und Ausstattung
  • Anschluss des Stromzählers
  • Telefon- und Internetanschluss
  • Eventuell Stellplatzkosten
  • Versicherungen
Über den Gesamtpreis Ihres Tiny House Projektes entscheiden viele verschiedene Kostenfaktoren © cirquedesprit, stock.adobe.com
Über den Gesamtpreis Ihres Tiny House Projektes entscheiden viele verschiedene Kostenfaktoren © cirquedesprit, stock.adobe.com

Die genannten Kosten entstehen zuzüglich zu den reinen Baukosten für das Tiny House selbst und stellen nur eine Auswahl dar. Je nach Ihren Vorstellungen können noch weitere Punkte dazukommen und in Ihre Kalkulation mit einfließen.

Preisbeispiele Tiny House

Die Hersteller entscheiden selbst, wie teuer Sie Ihre Tiny Houses verkaufen. Im Folgenden finden Sie einige Preisbeispiele für die verschiedenen Varianten:

  • Fertigbausätze: ab 24.000 Euro
  • Ausbaumodelle: ab 34.000 Euro
  • Schlüsselfertig: ab 45.000 Euro

Die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche belaufen sich durchschnittlich auf 2.300 Euro (2020) und liegen damit meist über denen eines Einfamilienhauses (1.460 bis 2.278 Euro/ m²). Die Kosteneinsparung resultiert also fast ausschließlich aus der geringeren Wohnfläche und dem Wegfall eines Kellers.

Gerade die Energiekosten liegen im Tiny House durch die geringe Wohnfläche deutlich niedriger als beim herkömmlichen Einfamilienhaus © arborpulchra, stock.adobe.com
Gerade die Energiekosten liegen im Tiny House durch die geringe Wohnfläche deutlich niedriger als beim herkömmlichen Einfamilienhaus © arborpulchra, stock.adobe.com

Die Einsparung liegt in den laufenden Kosten!

Betrachtet man die oben genannten Kostenansätze und Beispiele zeigt sich schnell, dass ein Tiny House gar nicht so günstig in der Anschaffung ist. Kosten sparen können Sie dennoch, und zwar dann, wenn Sie das Tiny House bewohnen. Durch die geringe Wohnfläche sinken Strom- und Heizenergieverbrauch, auch Wasser wird meist weniger verbraucht, zum Beispiel, weil kein Platz für eine Badewanne vorhanden ist. Das geringe Platzangebot sorgt außerdem dafür, dass Sie weniger Anschaffungen tätigen und damit teilweise unnötige Ausgaben vermeiden. Insgesamt fördert das Leben im Tiny House einen minimalistischen Lebensstil und so kommt es in vielen Fällen ganz automatisch dazu, dass wir weniger konsumieren – und das spart bares Geld.

Beim Selbstbau des Tiny Houses benötigen Sie handwerkliches Geschick, Fachkenntnisse und viel Zeit © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Tiny House Kaufen oder Selbst bauen

Viele Hersteller bieten mittlerweile Tiny Houses in den verschiedensten Ausführungen und Ausbaustufen an. Alternativ dazu ist es auch möglich, sich… weiterlesen

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