Fertighäuser im Kostenvergleich

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Verschiedene Preisbeispiele

Die Kosten für einen Hausbau setzen sich aus den Grundstückskosten, den Baunebenkosten, den Erdarbeiten mit Keller oder Bodenplatte und dem Fertighaus selbst zusammen. Wie teuer das Haus insgesamt wird, hängt also auch von den weiteren Kostenfaktoren ab und auch, ob am Ende durch die Wahl eines Fertighauses Einsparungen erzielen lassen.

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Die Kosten für den Hausbau umfassen nicht nur die Kosten fürs Fertighaus! Grundstückskosten, Baunebenkosten und Bodenplatte bzw. Keller müssen ebenfalls mit einkalkuliert werden © bluedesign, stock.adobe.com

Grundstückskosten

Der Kauf des Grundstücks steht ganz am Anfang jedes Hausbauprojektes. Wie hoch die Investition ist, hängt von der Grundstücksgröße wie auch der Lage selbst ab. Für ein erschlossenes Baugrundstück bezahlen Sie durchschnittlich 203,80 EUR/ m² (destatis, 02/2022) mit starken Abweichungen nach oben und unten. In Städten, in denen die Nachfrage groß und der Platz knapp ist, sind Baugrundstücke deutlich teurer als in ländlichen Gebieten:

EinwohnerzahlPreis pro m²
unter 2.000 Einwohner71,16 EUR
mehr als 500.000 Einwohner1.212,79 EUR
(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Neben den Unterschieden zwischen städtischen und ländlichen Gebieten gibt es auch eine große Preisspanne in den Bundesländern. In Berlin bezahlen Sie durchschnittlich 1.177,11 EUR/ m², in Thüringen 55,17 EUR/ m².

Die Finanzen im Blick: Kosten- und Zahlungsplanbeispiel für ein Fertighaus
Die Finanzen im Blick: Kosten- und Zahlungsplanbeispiel für ein Fertighaus

Zu den reinen Grundstückskosten kommen noch Nebenkosten wie Maklerprovision, Steuern, Notargebühren oder die Kosten für den Grundbucheintrag hinzu. Insgesamt betragen diese Zusatzkosten 10 bis 15 % des Kaufpreises.

Die Grundstückspreise pro Quadratmeter unterscheiden sich je nach Lage des Grundstücks erheblich und bewegen sich zwischen zweistelligen und vierstelligen Summen © pusteflower9024, stock.adobe.com
Die Grundstückspreise pro Quadratmeter unterscheiden sich je nach Lage des Grundstücks erheblich und bewegen sich zwischen zweistelligen und vierstelligen Summen © pusteflower9024, stock.adobe.com
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Baunebenkosten

Als Baunebenkosten werden alle Kosten bezeichnet, die rund um den Hausbau anfallen, aber nicht dem Haus selbst zuzuordnen sind. Zu diesen Kosten gehören die unter anderem Planungs- und Genehmigungskosten, Vermessungskosten, die Kosten für das Baugrundgutachten, Kosten für die Grundstücksvorbereitung oder die in der Bauphase erforderlichen Versicherungen. Auch eventuell hinzugezogene Sachverständige und Gutachter fallen in diesen Kostenfaktor. Als Faustregel können für die Baunebenkosten etwa 10 bis 20 % der Bausumme angerechnet werden. Beim Fertighaus kann dieser Prozentsatz etwas reduziert werden, da die Planung und Genehmigung des Hauses in der Regel im Hauspreis mit inbegriffen sind.

Bodenplatte oder Keller bilden die Basis des Hauses und sind im Fertighauspreis meist nicht mit enthalten. Da heißt es also extra zu kalkulieren! © Hermann, stock.adobe.com
Bodenplatte oder Keller bilden die Basis des Hauses und sind im Fertighauspreis meist nicht mit enthalten. Da heißt es also extra zu kalkulieren! © Hermann, stock.adobe.com

Bodenplatte und Keller

Die meisten Hersteller von Fertighäusern bieten den Hauspreis ab Oberkante Bodenplatte bzw. Kellerdecke an. Sie liefern allerdings eventuell die Planung bereits mit. Für die Gesamtkosten bedeutet das, dass Sie die Kosten für den Bodenaushub, die Herstellung der Bodenplatte, bzw. den Kellerbau zu den Gesamtkosten hinzurechnen müssen. Für eine Bodenplatte als Plattenfundament bezahlen Sie um die 300 Euro pro m². Entscheiden Sie sich für eine Unterkellerung entstehen pro m² Keller zwischen 300 und 700 Euro/ m², je nachdem, ob Sie sich für einen Fertigkeller oder einen massiven Keller entscheiden.

Hausbaukosten

Die Preisspanne für Fertighäuser ist groß. Gewählter Hersteller, Standort, Ausbaustufe und Ausstattung bestimmen die endgültigen Kosten. In den Katalogen der Hersteller sind meist sogenannte Grundpreise angegeben. Diese beziehen sich auf das angegebenen Haus in der meist einfachen Grundausstattung und beginnen ab 2.000 EUR pro m². Jede von Ihnen gewünschte Änderung am Basis-Standard führt zu Mehrkosten, unabhängig davon, ob Sie etwas am Grundriss, am Innenausbau, an den technischen Anlagen oder an der Fassadengestaltung ändern möchten. Insofern ist es einigermaßen schwierig, für ein Fertighaus einer bestimmten Größe einen konkreten Preis anzugeben. Während Ausbauhäuser bereits unter 100.000 EUR zu haben sind, kosten schlüsselfertige Häuser mit mittlerer Ausstattung oft ab 300.000 EUR. Letztlich bleibt jedem Bauherrn nur der Vergleich verschiedener Fertighaushersteller.

Fertighausmontage auf der Baustelle © benik.at, stock.adobe.com
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Preisbeispiele

Der Hauspreis selbst ist so individuell wie Ihre Vorstellungen, jede individuelle Anpassung am Grundriss oder während der Bemusterung führt zu zusätzlichen Kosten. Folgende Preisbeispiele können Ihnen deshalb maximal einen Grobüberblick geben, mit welchen Kosten Sie für den Bau eines Fertighauses rechnen müssen.

Klassisches Einfamilienhaus in Fertigbauweise, 1,5 Geschosse, Standardausstattung, Effizienzhaus 40, schlüsselfertig, Wohnfläche 158 m²

Hauspreis:                                    ab 198.900 EUR (1.260 EUR/ m²)
Bodenplatte:                                 ab 45.000 EUR
Baunebenkosten (15 %):              ab 36.585 EUR
Hausbaukosten:                          ab 280.485 EUR

Fertighäuser ohne viel Schnick-Schnack sind ab unter 2.000 Euro/ m² zu haben, hinzu kommen die Kosten für Bodenplatte und die Baunebenkosten © js-photo, stock.adobe.com
Fertighäuser ohne viel Schnick-Schnack sind ab unter 2.000 EUR/ m² zu haben, hinzu kommen die Kosten für Bodenplatte und die Baunebenkosten © js-photo, stock.adobe.com

Einfamilienhaus mit gehobener Ausstattung, 1,5 Geschosse, schlüsselfertig, Effizienzhaus 40 EE, Wohnfläche 156 m²

Hauspreis:                                    ab 367.000 EUR (2.350 EUR/ m²)
Bodenplatte/ Keller:                      ab 45.000 EUR
Baunebenkosten (15 %):              ab 61.800 EUR
Hausbaukosten:                          ab 473.800 EUR

Legen Sie Wert auf eine gehobene Ausstattung und hohe Energieeffizienz, kann der Quadratmeterpreis schnell auf über 2.000 Euro ansteigen © js-photo, stock.adobe.com
Legen Sie Wert auf eine gehobene Ausstattung und hohe Energieeffizienz, kann der Quadratmeterpreis schnell auf über 2.000 EUR ansteigen © js-photo, stock.adobe.com

Einfamilienhaus in ökologischer Luxus-Ausstattung, 2 Vollgeschosse, schlüsselfertig, Effizienzhaus 55, Wohnfläche 140 m²

Hauspreis:                                    ab 540.000 EUR (3.857 EUR/ m²)
Bodenplatte/ Keller:                      ab 56.000 EUR
Baunebenkosten (15 %):              ab 89.400 EUR
Hausbaukosten:                          ab 685.400 EUR

Die Luxusvariante des Fertighauses übersteigt schnell die halbe Million, bringt dafür aber viel Wohngesundheit und jeden erdenklichen Komfort mit © slavun, stock.adobe.com
Die Luxusvariante des Fertighauses übersteigt schnell die halbe Million, bringt dafür aber viel Wohngesundheit und jeden erdenklichen Komfort mit © slavun, stock.adobe.com

Gerade in Bezug auf die Bodenplatte kann es – wiederum abhängig von Bodenklasse, Anbieter und Region – große Unterschiede geben. Umso wichtiger ist ein Bodengutachten, das als Basis für den Kostenvoranschlag dient. Die tatsächlichen Kosten können dennoch abweichen, wenn sich im Verlauf der Erdarbeiten besondere Schwierigkeiten ergeben.

Wie überall steigen auch beim Fertighausbau die Preise an. Umso wichtiger ist eine gründliche <a href=
Wie überall steigen auch beim Fertighausbau die Preise an. Umso wichtiger ist eine gründliche Vertragsprüfung und die Auswahl des richtigen Fertighausherstellers! © Rasi, stock.adobe.com

Bauen wird teurer!

Perspektivisch wird der Hausbau in den nächsten Jahren teurer werden. Inflation, Zinserhöhung steigende Preise für Energie und Baustoffe führen zur Verknappung, zu Lieferengpässen und damit zu erhöhten Bau- und Baunebenkosten. Im Gegenzug sinken die staatlichen Förderungen. Diese Entwicklung betrifft den Massivhausbau ebenso wie die Fertighaushersteller. Allerdings können letztere durch langfristige Lieferbeziehungen und durchdachte Fertigungs- und Montageprozesse nach wie vor stabile und bezahlbare Preise bieten.

Tipp: Für Sie als Bauherrn wichtig ist es besonders wichtig, mit einer Festpreisgarantie bis zur Fertigstellung des Hauses den aktuellen Preis zu sichern!

Witterungsunabhängige Fertigung, kurze Bauzeiten und Festpreisgarantie – Das Fertighaus bringt viele Vorteile mit und stellt mittlerweile rund ein Viertel aller Neubauten im Ein- und Zweifamilienhausbau © KB3, stock.adobe.com
Fertighaus: Vorteile und Nachteile

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