Qualitätssicherung für Haustüren

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Gesetzliche Vorgaben für Energieersparnis, Sicherheit und Langlebigkeit

Energieersparnis, Einbruchschutz, Lärmdämmung – Ihre Haustür entscheidet neben anderen Faktoren, wie Fassadendämmung und Fenstern, über das Wohlbefinden, die Sicherheit und die Heizkostenhöhe in Ihren vier Wänden. Damit eine moderne Haustür all ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen kann, gibt es eine ganze Reihe gesetzlicher Vorgaben, die die schützenden, stabilen und dämmenden Eigenschaften sicherstellen.

Sparen Sie nicht bei der Qualität der Haustür
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Die Haustür als energiesparende Barriere zur Außenwelt

Die Ausgaben für die Wärmeversorgung machen den Großteil der jährlichen Nebenkosten in Ihrem Haushalt aus. Im Schnitt belaufen sich die Heizkosten in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung, die über Erdgas mit Wärme versorgt wird, auf 700 Euro. Im Eigenheim sind es bei Gas- oder Ölheizung sogar oft mehr als 1000 Euro.

Für das Beheizen unserer Räume fallen im Eigenheim durchschnittlich etwa 80 Euro im Monat an © weixx, stock.adobe.com
Für das Beheizen unserer Räume fallen im Eigenheim durchschnittlich etwa 80 Euro im Monat an © weixx, stock.adobe.com

In einem modernen Eigenheim können Sie diese Kosten durch einen sparsamen Energieträger deutlich reduzieren. Doch es spielen neben der Energiequelle auch weitere Faktoren bei der Beheizung Ihrer Räume eine entscheidende Rolle. Ein wichtiger Baustein zur Energiekostenersparnis und damit zu mehr Umweltschutz ist die Haustür.

Im Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ist genau festgelegt, welche Vorgaben Haustüren erfüllen müssen, um einen ausreichenden Wärmeschutz zu gewährleisten. Im Zentrum steht hier der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert). Dieser gibt an, wie viel Wärmeenergie ein Material hindurchlässt.

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Gesetzliche Vorgaben für Haustüren
Gesetzliche Vorgaben für Haustüren

Haustüren müssen mindestens einen U-Wert von 1,8 W/K aufweisen. Das heißt, dass nur 1,8 Watt Wärmeenergie auf einem Quadratmeter bei einem Temperaturabfall um einen Grad durch Ihre Haustür verloren gehen darf. Die meisten modernen Haustüren haben einen sehr viel niedrigeren U-Wert.

Da Holz ein schlechter Wärmeleiter ist, bieten Türen aus diesem Material einen hohen Wärmeschutz © bogopicture, stock.adobe.com
Da Holz ein schlechter Wärmeleiter ist, bieten Türen aus diesem Material einen hohen Wärmeschutz © bogopicture, stock.adobe.com

Moderne Haustüren für mehr Einbruchsicherheit

Neben der Wärmedämmung spielt die Einbruchsicherheit bei Haustüren eine entscheidende Rolle. Viele Einbrecher gelangen durch ein Aufbrechen der Außentüren in die Innenräume von Eigenheimen. Beim Einbruchschutz spielt nicht nur der Aufbau des Türblatts eine entscheidende Rolle. Auch Schloss und Beschläge müssen stabil gearbeitet sein, damit Einbrecher nicht durch die Haustür kommen.

Die nötige Sicherheit von Schlössern wird durch die DIN 18251 geregelt. Die DIN 18257 sorgt für eine Normierung hinsichtlich der Türbeschläge.

Hinweis: DIN steht für das Deutsche Institut für Normierung. Standards auf internationaler Ebene sind zum Beispiel durch ISO (Internationale Organisation für Normung) markiert.

DIN-Normen sichern die Qualität der Haustüren
DIN-Normen sichern die Qualität der Haustüren

Beim Kauf sollten Sie auf die Widerstandsklasse des Modells achten, die sich aus verschiedenen Prüfungen nach DIN-Normierung ergibt. Haustüren sollten mindestens Widerstandsklasse RC (Resistance Class) 2 aufweisen. Das hält Gelegenheitsdiebe von einem Eindringen ab. Wenn Sie in einer Gegend mit hoher Einbruchquote wohnen und auf Nummer Sicher gehen wollen, bietet sich eine Tür der Klasse RC 3 an.

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Haustüren als schallabwehrende Elemente

Geräusche sind allgegenwärtig. Sie helfen uns bei der Kommunikation und Orientierung. Wenn diese Geräusche jedoch in Lärm ausarten, wird es ungesund. In der Stadt ist es vor allem der Verkehr, der zur Last für Körper und Seele werden kann. Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung beklagt sich über Störungen durch Verkehrslärm, den die fast 70 Millionen zugelassenen Kraftfahrzeuge in Deutschland verursachen.

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In Ihrem Zuhause ist es daher wichtig, dass der störende Lärm draußen bleibt. Neben abgedichteten Fenstern spielen dabei vor allem die Außentüren eine entscheidende Rolle. Wenn die Schallwellen über die Luft zu Ihrer Haustür dringen kommt es zum einen zu einer Reflexion. Teile der Schallwellen dringen aber durch die Tür und treten am anderen Ende wieder aus. Um diesen Anteil so gering wie möglich zu halten, sind moderne Haustüren mit einem mehrschichtigen Aufbau versehen.

An Straßen können durch die Motorengeräusche und die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn enorme Lärmbelastungen entstehen © diego cervo, stock.adobe.com
An Straßen können durch die Motorengeräusche und die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn enorme Lärmbelastungen entstehen © diego cervo, stock.adobe.com

In der DIN 4109 sind Schallschutzanforderungen im Hochbau festgelegt. Die Schallschutzklasse Ihrer Haustür sollten Sie nach der Lage Ihres Hauses wählen. Jede Haustür sollte mindestens einen Schalldämmwert von 27 Rw aufweisen. Dies bedeutet, dass die Außengeräusche um 27 dB minimiert werden. Eine solche Haustür entspricht der Schallschutzklasse 1. Haustüren der Schallschutzklasse 3 reduzieren den Außenlärm um bis zu 45 dB. Für ein solches Modell sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie an einer stark befahrenen Straße wohnen.

Energieeffizienz und Schallschutz: DIe Dämmung der Haustür ist entscheidend
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Weitere Anforderungen an Haustüren

Neben dem Wärmeschutz, der Einbruchsicherheit und der Wärmedämmung muss eine Haustür auch gewisse Prüfungen bezüglich der Stabilität bestehen. Das CE-Zeichen macht deutlich, dass die Haustür im Neuzustand die Anforderungen der Produktnorm für Fenster und Außentüren (DIN EN 14351) erfüllt.

Für den Einbau der Tür sind auch die Größen von Türblatt und Zarge entscheidend. Da die DIN 18100 und 18101 genaue Maße für die Wandöffnungen vorgeben, entstehen einheitliche Türgrößen, was im Neubau die Montage deutlich vereinfacht. Bei Erneuerungen in alten Häusern ist es oft notwendig, Türen vom Tischler anfertigen zu lassen, da es in der Vergangenheit noch keine Normen bezüglich der Türgrößen gab. Für eine barrierefreie Wohnraumgestaltung gelten größere Maße, damit Menschen mit Gehhilfen und Rollstuhlfahrer durch die Türöffnungen gelangen können. Auch diese sind genormt.

Insgesamt garantieren die gesetzlichen DIN-Vorgaben für Haustüren also mehr Sicherheit, Nachhaltigkeit und eine einfache Montage. Bei der Auswahl Ihrer Haustür sollten Sie auf folgende Werte achten:

  • Wärmedurchgangskoeffizient von mindestens 1,8 W/m²K
  • mindestens Einbruchklasse RC 2
  • mindestens Schallschutzklasse 1
  • Qualitätssiegel CE
  • Größe nach Anforderungen (z. Bsp. breite Modelle für Barrierefreiheit)
Ob vom Profi oder in Eigenregie: die jährliche Türinspektion © Andrey Popov, stock.adobe.com
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