Pflege Ihrer Haustür

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So bewahren Sie Ästhetik und Funktionalität

Anders als Innentüren sind Haustüren den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Während im Winter niedrige Temperaturen auf die Außenfläche einwirken, sind es im Sommer intensive Sonnenstrahlen, die bei falscher Pflege ein Ausbleichen der Oberfläche verursachen. Außerdem müssen die Modelle gegen Feuchtigkeit gewappnet sein, da diese sonst für ein Verwittern sorgt und die Lebensspanne Ihrer Haustür verkürzt.

Türen lassen sich am besten mit einem feuchten Baumwolltuch reinigen © Karoline Thalhofer, stock.adobe.com
Türen lassen sich am besten mit einem feuchten Baumwolltuch reinigen © Karoline Thalhofer, stock.adobe.com

Allgemeine Maßnahmen für die regelmäßige Reinigung

Um Schmutz von der Oberfläche Ihrer Haustür zu entfernen sollten Sie stets Wasser einsetzen. Bei einer trockenen Reinigung können Schmutzpartikel scheuernd wirken und unschöne Kratzer verursachen. Das Reinigungsmittel sollten auf das Material anpassen.

Da sich nicht nur Schmutz, sondern auch Pollen, Abgase und Vogelexkremente auf der Haustür festsetzen können, sollten Sie die Reinigung des Türblatts regelmäßig durchführen. Ansonsten kann es zur Bildung einer starken Schmutzschicht kommen. Je hartnäckiger die Verschmutzungen sind, desto schwieriger wird das Entfernen des abgesetzten Drecks. Neben dem Türblatt sollten Sie auch die Türzarge und das Türschloss regelmäßig vom Schmutz befreien.

Pflegetipps für Holztüren

Eine Haustür aus Holz braucht besondere Pflege
Eine Haustür aus Holz braucht besondere Pflege

Holz überzeugt nicht nur durch positive Eigenschaften, wie ästhetisches Design und wärmedämmende Eigenschaften. Wenn Sie sich für eine Haustür aus Holz entscheiden, sollten Sie gegenüber anderen Materialien auf den größeren Pflegeaufwand vorbereitet sein.

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Regelmäßige Pflege von Holztüren

Für die regelmäßige Pflege von behandelten Holzoberflächen genügt es, ein paar Spritzer Spülmittel in lauwarmem Wasser aufzulösen. Tauchen Sie in dieses einen nicht kratzenden Baumwolllappen ein und wringen Sie ihn aus. Das feuchte Tuch entfernt den alltäglichen Schmutz zuverlässig. Bei hartnäckigeren Flecken können Sie auf Schmierseife zurückgreifen, die genau wie Spülmittel eingesetzt werden kann.

Manchmal haben sich auch hartnäckige Fettflecken auf der Holztür abgesetzt. Dann sollten Sie auf Essigreiniger zurückgreifen. Bei Kalkflecken ist destilliertes Wasser ein gutes Mittel zur Beseitigung der Verschmutzung. Insgesamt ist es nicht nötig zur Chemiekeule zu greifen und die Umwelt unnötig zu belasten.

Bei Kassettentüren, in denen mit Profilierungen ein klassisches Muster eingelassen sind, setzt sich auf dem Relief schneller Staub ab als auf glatten Oberflächen. Daher sind diese Modelle mit mehr Pflegeaufwand verbunden.

Profilierte Türen sind aufgrund des Reliefs etwas aufwendiger zu reinigen © lekcets, stock.adobe.com
Profilierte Türen sind aufgrund des Reliefs etwas aufwendiger zu reinigen © lekcets, stock.adobe.com

Jährliche Auffrischung des Oberflächenschutzes

Einmal im Jahr sollte zudem die Grundierung aufgefrischt werden, damit keine Witterungsschäden entstehen. Wenn Feuchtigkeit in die Oberfläche eindringt, kann es zu Rissen kommen, welche die Stabilität einschränken.

Um Witterungsschäden an Holztüren vorzubeugen sollten Sie für einen Oberflächenschutz sorgen © Stefan Körber, stock.adobe.com
Um Witterungsschäden an Holztüren vorzubeugen sollten Sie für einen Oberflächenschutz sorgen © Stefan Körber, stock.adobe.com

Haben sich bereits Risse auf der Oberfläche gebildet, ist es nötig, zusätzlich eine Lackierung aufzutragen. Wenn Sie dies nicht tun, kann Wasser ungehindert in das Material eindringen. Dies führt zu einem Aufquellen des Holzes, was die Funktion der Haustür einschränkt und ein Öffnen und Schließen des Modells erschwert oder sogar unmöglich macht.

Geöltes oder gewachstes Holzmaterial sollten Sie nicht zu sehr unter Wasser setzen, da Schäden am Material entstehen können. Sitzen die Verschmutzungen auf Ihrer Holztür besonders tief, lassen sie sich mit einem Tuch nicht mehr entfernen. Dann hilft nur noch ein Abschleifen des Materials und eine erneute Oberflächenbehandlung mit Öl, Wachs oder Lack.

Bei der Anwendung des Schutzmittels sollten Sie unbedingt die Hinweise des Herstellers beachten. Stellen Sie sicher, dass die Beschichtung für Ihre Holztür geeignet ist. Beim Lackieren sollten Sie nur eine dünne Schicht auftragen und genügend Zeit für das Trocknen einplanen.

Fensterrahmen aus Holz selbst zu streichen, ist kein Hexenwerk © Jürgen Fälchle, stock.adobe.com
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Pflegetipps für Kunststofftüren

Kunststofftüren lassen sich aufgrund ihrer glatten Oberfläche einfacher pflegen als Holztüren. Es genügt, die Modelle zweimal im Jahr mit Seifenlauge und Wasser vom abgesetzten Schmutz zu befreien. Auf scheuernde Reinigungsmittel sollten Sie bei dem Material verzichten, da unschöne Kratzer entstehen können. Auch raue Schwämme sollten nicht zum Einsatz kommen.

Kunststofftüren punkten mit leichter Reinigung
Kunststofftüren punkten mit leichter Reinigung

Bei weißen, unlackierten Kunststofftüren kommt es durch Umwelteinflüsse nach einiger Zeit zum Vergilben der Oberfläche. Diesen unschönen Verfärbungen können Sie mit Schmutzradierern zu Leibe rücken. Nach dem Anfeuchten reiben Sie diese einfach über die verschmutzte Stelle. Der Radierer löst sich auf und nimmt dabei den Schmutz mit sich. Auch acetonfreie Nagellackentferner können bei vergilbten Stellen Abhilfe schaffen. Sie sollten aber zunächst an einer unauffälligen Stelle testen, dass keine Schäden durch das Mittel entstehen.

Auch weiß lackierte Haustüren aus Kunststoff verfärben sich mit der Zeit, da das enthaltene Leinöl mit der Zeit gelb wird. Diese Farbänderung lässt sich nicht so einfach beseitigen. Wenn Sie den weißen Glanz zurückwünschen, müssen Sie die Haustür neu lackieren.

An weißen Haustüren aus Kunststoff kann es mit der Zeit zu unschönen Verfärbungen kommen © Olaf Gedanitz, stock.adobe.com
An weißen Haustüren aus Kunststoff kann es mit der Zeit zu unschönen Verfärbungen kommen © Olaf Gedanitz, stock.adobe.com

Pflegetipps für Aluminiumtüren

Haustüren aus Aluminium sind aufgrund der zumeist werkseitig angebrachten Beschichtung sehr robust und witterungsbeständig. Daher ist die Pflege dieser Modelle auch sehr einfach zu bewerkstelligen. Genau wie bei anderen Oberflächen sollten Sie beim Putzen weiche Textilien einsetzen. Oft genügt zur Pflege der Einsatz von lauwarmem Wasser. Heißes Wasser ist nicht zu empfehlen, da dieses die Oberfläche schädigen kann.

Die Oberfläche von Aluminiumtüren ist teils auch durch Eloxieren haltbar gemacht. In diesem Fall eignet sich für die gründliche Oberflächenpflege ein Eloxal-Reiniger. Beim Einsatz des speziellen Mittels müssen Sie unbedingt darauf achten, dass die Dichtungsgummis und Kunststoffflächen nicht mit dem Reiniger in Berührung kommen.

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Geeignete Pflege für die Aluminiumtür
Geeignete Pflege für die Aluminiumtür

Um die Dichtungen an Ihrer Haustür vom Schmutz zu befreien, können Sie auf spezielle Pflegemilch zurückgreifen. Diese sorgt nebenbei dafür, dass der Gummi nicht so schnell spröde wird und Ihre Haustür durch intakte Dichtungen gut gegen Wärmeverluste und Lärmbelästigung geschützt ist.

Hinweis: Beim Eloxal-Verfahren entsteht durch Umwandlung der oberen Schicht auf dem Aluminiummaterial eine korrosionsfeste und chemisch beständige Oxidschicht. Diese weist eine besondere Härte auf, was für zusätzliche Stabilität sorgt.

Den richtigen Reiniger verwenden

Haben sich auf der Oberfläche hartnäckige Flecken abgesetzt, die mit reinem Wasser nicht zu entfernen sind, dann setzen Sie auf ph-neutrale (5,5 bis 7) Seife. Dieser Hinweis ist sehr wichtig, da es bei einem Reiniger, der nicht ph-neutral ist, zu einer chemischen Reaktion mit dem Aluminium-Material kommen kann. Daraufhin entstehen unschöne Flecken auf der Eloxal-Schicht. Die Pulverbeschichtung kann sich sogar ablösen. Auch von der Reinigung mit einem Dampfstrahler raten wir ab, da es zu Schäden durch den heißen Dampf kommen kann.

Kratzer in der Oberfläche eliminieren

Trotz der Robustheit des beschichteten Aluminiummaterials passiert es, dass sich in der Oberfläche Kratzer absetzen. Wenn Ihre Haustür pulverbeschichtet ist, dann kann ein Lack- oder spezieller Reparaturstift Abhilfe schaffen. Die Hersteller haben solche Produkte oft im Programm. Auf eine eloxierte Oberfläche kann keine zusätzliche Schicht aufgetragen werden, weshalb ein Reparaturstift hier nicht eingesetzt werden kann. Bei kleinen Schäden hilft es, den Bereich um den Kratzer mit einem feinen Schleifstein zu bearbeiten. Dann erscheint die beschädigte Stelle wieder ebenmäßiger und der Kratzer fällt weniger auf.

Pflegetipps für Glasflächen

In vielen Haustüren sind Glasflächen eingesetzt, die das Sonnenlicht hineinlassen und damit für mehr Freundlichkeit im Innenbereich sorgen. Handelt es sich um Lichtausschnitte in Holztüren sollten Sie darauf achten, dass Sie die Tür nicht mit einem zu nassen Lappen reinigen. Das Wasser kann sonst in die Fugen zwischen dem Holz und dem Glasmaterial gelangen. Zur Reinigung der Glasflächen eignet sich herkömmlicher Glasreiniger. Dieser verhindert das Bilden unschöner Schlieren. Insgesamt ist die Pflege bei Türen mit Glasausschnitten aufwendiger.

Ganzglastüren kommen bei Haustüren nur selten zum Einsatz, da sie zwar viel Ästhetik, aber nur wenig Schutz vor Einbrüchen bieten. Sollten Sie sich für eine stilvolle Haustür aus Glas entscheiden, sollten Sie diese mit einer elektronischen Überwachung sichern. Zudem sollten Sie auf den höheren Pflegeaufwand gegenüber Haustüren aus anderen Materialien vorbereitet sein.

Haustürenpflege Überblick

In der folgenden Tabelle finden Sie alle Infos zur Pflege der verschiedenen Oberflächen noch einmal zusammengefasst:

MaterialPflegemittelBesondere Hinweise
Holzweiches Tuch, lauwarmes Wasser, einfaches Spülmitteljährliche Auffrischung der Grundierung, wenn nötig Lackierung
Kunststoffweiches Tuch, Seifenlauge und warmes Wassergelbe Verfärbungen auf unlackierten Oberflächen verschwinden mithilfe eines Schmutzradierers oder acetonfreien Nagellackentferners
Aluminiumweiches Tuch lauwarmes Wasser, wenn nötig ph-neutrale Seifekein heißes Wasser, bei Kratzern je nach Oberfläche Reparaturstift oder feinen Schleifstein verwenden
GlasGlasreinigeraufwendige Pflege, bei Glasausschnitten in Holztüren wenig Wasser verwenden
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